Zwischen Zorn und Zärtlichkeit - Die Geschichte des Biolandbaus in der Schweiz" heisst der neue Film. Thomas Alföldi vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick AG und der Basler Filmemacher Benno Hungerbühler waren im Auftrag von Bio Suisse und der Fondation Sur-la-Croix unterwegs. Eine spannende Filmstunde ist entstanden.

Der Film spannt einen dokumentarischen Bogen von den Pionierinnen und Pionieren bis zu den jungen Biobäuerinnen und Biobauern in Ausbildung von heute. Zu Wort kommen: Hanni Buess, Fritz Dähler, Christof Dietler, Ursina Eichenberger, Padruot Fried, Dorli Frischknecht, Ernst Frischknecht, Regina Fuhrer, Lisa Koller, Philippe Matile, Peter Moser, Urs Niggli, Martin Ott, Hans Popp, Werner Scheidegger, Otto Schmid, Samuel Spahn, Martin Schüpbach, Felix Wehrle sowie Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Schule Bio-Schwand. Ihre Aussagen werden von historischem Foto- und Filmmaterial untermalt. Und bald wird klar: Die Mischung zwischen Auseinandersetzung, Skepsis, Überzeugung, Einsatz, Kampf, Durchsetzungs- und Durchstehvermögen oder manchmal auch einfach stillem Schaffen gegen ein breites Unverständnis hat zu dem geführt, was Biolandbau in der Schweiz heute ist - eine Bewegung, die sich weiterbewegt mit dem Ziel wertorientierten Handelns, das Ökologie, Ethik und Wirtschaftlichkeit zu verbinden vermag. Nach der Filmpremiere im Februar im kleinen Kreis wird der Streifen ab Mitte Februar über die Homepage des FiBL als DVD erhältlich sein. Eine kurze Vorschau steht hier zum Download bereit.

Der Film behandelt natürlicherweise in erster Linie die Entwicklung der Biolandwirtschaft, auf deren Basis sich über erste Hofverarbeitungs- und gewerbliche Pionierbetriebe hinaus in den vergangenen rund 25 Jahren auch eine eigenständige Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette in Verarbeitung, Handel und Gastronomie entwickelt hat. Diese Biogeschichte, anfangs v.a. von wenige Kleinbetrieben ausgehend, könnte auf der Basis dieses schönen Films ja in einem Folgeprojekt noch vertieft werden.

Peter Jossi

Quelle: FiBL und Bio Suisse

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