Auch im 2018 wird das Thema Antibiotika aktuell bleiben, nicht zuletzt durch die Einreichung der sogenannten «Trinkwasserinitiative», welche Subventionen für diejenigen Beriebe streichen will, die Antibiotika in der Tier-Mast vorbeugend einsetzen.

piglet 1639587 1280Die Verabreichung von Antibiotika muss in der Schweiz vom Tierarzt verordnet werden. Bild: Pixabay

Die immer mehr auf Hochleistung getrimmte Fleisch- und Milch­­produktion der Schweizer Landwirtschaft fordert einen hohen Preis. Heute werden in der Schweiz pro Jahr rund 38 Tonnen Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt, damit die auf engstem Raum zusammengepferchten Tiere nicht krank wer­den. Die in der Tierhaltung eingesetzten Antibiotika gelangen via Gülle und Mist auf die Felder und von dort auch in den Was­ser­kreislauf. Durch den übermässigen Einsatz von Antibiotika bilden sich antibiotika­resistente Bakterienstämme. Diese sind für den Menschen eine Bedrohung, denn gegen Infektionen mit diesen sind Antibiotika machtlos. Aber nur wenn in der Humanmedizin wirksame Antibiotika bereitstehen, können auch weiterhin schwerwiegende Infektionen behandelt, Transplantationen, chirurgische Eingriffe oder Chemotherapien durchgeführt werden. Lesen Sie die Stellungsnahme von Bio-Suisse über die Reduktion des Antibiotikaeinsatzes im Biolandbau.

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