Das diesjährige Bio-Symposium, das von sechs Organisationen der Bio-Branche organisiert wurde (darunter auch bionetz.ch), befasste sich mit der Frage, ob Bio in der Schweiz ein quantitatives Wachstum ohne Qualitätsverlust schaffen wird. Wieso kaufen KonsumentInnen Bio? Was hindert sie daran? Was ist neu an der EU-Bioverordnung?

IMG 5579Von rechts nach linkss: Moderatorin Nina Havel, Jürg Schenkel (Bio Suisse), Niklaus Iten (IG Bio), Regula Bickel (FiBL) und Ueli Hurter (Demeter). Bild: bionetz.ch
Hanna Stolz und Adrian Müller vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) präsentierten das Bio-Barometer Schweiz, eine im Oktober 2018 durchgeführte Studie mit rund 500 Teilnehmenden. Für viele Menschen spiele eine artgerechte Tierhaltung, der reduzierte Antibiotikaeinsatz sowie die umweltschonende Produktion beim Bio-Kauf eine grosse Rolle. Der Preis wirkt aber für den Kauf hemmend. Die neue EU-Bioverordnung ändert nicht wirklich viel, wie Alexander Beck von der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) aus Deutschland ausführte. Es kämen aber neue Bio-Rohstoffe hinzu: Dazu gehören ätherische Öle, Korken aus Naturkork, Baumwolle und Meersalz etwa. Priska Dittrich vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) versicherte, die Gleichwertigkeit sei nicht gefährdet, es gäbe aber Themen, wie die Aquakulturm, die näher angeschaut werden müssten.

Die Diskussion mit dem Publikum, sowie mit VertreterInnen von Produktion, Verarbeitung und Handel war vielfältig und relevant. Die Moderation von Nina Havel und der Anlass an sich waren erfolgreich und spannend.
Zur Medienmitteilung von Bio Suisse.

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