Von acht Millionen bekannten Arten sind heute eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht! Wenn wir unsere Lebensweise nicht ändern, werden in wenigen Jahrzehnten viele weitere Arten von der Erde verschwunden sein. 

night heron 2363890 1280Die Zahl der Arten nimmt drastisch ab – schuld daran ist der Mensch. Bild: Pixabay

Der Weltbiodiversitätsrat macht in seiner neuesten Studie auf diese besorgniserregende Entwicklung aufmerksam. Drei Jahre haben mehrere hundert internationale WissenschaftlerInnen für den Bericht zusammengearbeitet. Fest steht für sie, dass sich in den vergangenen 50 Jahren das Artensterben beschleunigt hat – bis zu einem nie da gewesenen Ausmass. Dafür müssen wir Menschen die Verantwortung übernehmen: wir holzen ab, übernutzen die natürlichen Ressourcen, betreiben eine sehr intensive Landwirtschaft, verschmutzen und vergiften die Umwelt, überfischen, überjagen und zerstören den natürlichen Lebensraum von Pflanzen und Tieren. Intensive Bautätigkeit versiegelt die Böden - allein in der Schweiz werden pro Tag (!) acht Fussballfelder Land verbaut. Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden und Düngemittel bringen Wasser- iund land-Ökosysteme aus dem Gleichgewicht. Ausserdem ist in der Schweiz der Konsum von tierischen Produkten besonders hoch: dafür müssen grosse Mengen an Futter-Soja importiert werden, wodurch riesige Ackerflächen benötigt und natürliche Wälder abgeholzt werden. Der Mensch droht als Verursacher des sechsten Massensterbens in die Geschichte einzugehen.

>> Lesen Sie hier den Artikel von Umweltnetz-Schweiz

>> Lesen Sie hier die Zuasammenfassung des Berichts 2019 der IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) auf Englisch

 

 

 

 

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