Insekten essen? «Igitt» oder «mmmmh», das wird vor allem durch die Ess-Kultur vorgegeben und klingt hierzulande für viele Menschen ungewohnt. In Asien, Südamerika und Afrika sind Insekten schon länger auf dem Speiseplan. Deren Aufzucht hat viele Vorteile gegenüber dem Klima und den Ressourcen, aber auch betreffend Tierwohl und menschliche Gesundheit. In der Schweiz sind drei Insektenartenals Lebensmittel zugelassen: Mehlwürmer, Grillen und Heuschrecken. 

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Biozertifizierte Insekten erhalten biozertifiziertes, gentechnikfreies Futter, bei dessen Herstellung auf den Einsatz chemischer Mittel verzichtet wurde. Bei den Haltungsbedingungen geht es darum, eine artgerechte Haltung zu gewährleisten, also Bewegungsmöglichkeiten, Licht und ausreichend Platz für die Insekten zur Verfügung zu stellen. Bei der Verwendung von Hilfsstoffen sind sich ökologische und konventionelle Insektenzucht sehr ähnlich. In beiden wird bisher auf Hormone und Antibiotika verzichtet. Insekten haben den Vorteil, dass sie diese nicht benötigen. 

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