Unsere Nutztiere sollen ein möglichst artgerechtes Leben führen und die Belastung bei Transport und Schlachtung soll möglichst gering gehalten werden, darüber sind sich viele einig. Wie wird das in der Schweiz umgesetzt und was sagen Label darüber aus? Der Schweizer Tierschutz STS hat dies angeschaut.

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Der Schweizer Tierschutz STS wollte es wissen und hat verschiedenen Labels und Bezeichnungen, die Fleischprodukte in der Schweiz zieren, im Detail bewertet. Es gibt viele Faktoren, die das Tierwohl beeinflussen. So sind genügend Platz, ein eingestreuter Liegebereich sowie Auslaufmöglichkeiten zentrale Voraussetzungen für ein möglichst artgerechtes Leben. Leider sind diese Dinge aber vielerorts nicht gegeben und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Tierhaltungsvorgaben sind extrem gross.

Der STS hat darum nicht nur Tierschutzlabel angeschaut, sondern auch Herkunftsbezeichnungen, Gütesiegel, simple Werbemarken sowie die gesetzlichen und privatrechtlichen Mindeststandards der Schweiz und des Auslandes (EU/Welt). Bis zu 100 Detailanforderungen pro Tierart wurden zu 14 Kriterien gruppiert, gewichtet und bewertet. Für jede Tierart einzeln, denn das gleiche Gütesiegel, die gleiche Gesetzesgrundlage, das gleiche Tierhaltungslabel, kann für die eine Tierart sehr gute Vorgaben haben, während sie bei einer anderen Tierart deutlich hinterher hinkt.

Jede Anforderung wurde mit grün (gut, bzw. «TOP»), gelb (genügend, bzw. «OK») orange (verbesserungsbedürftig, bzw. «UNCOOL») und rot (schlecht, bzw. «NO GO») bewertet.

>> Zur Homepage Essen mit Herz vom STS! (www.essenmitherz.ch)

 

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