Die Trinkwasserinitiative sammelt Geld für eine breite Informationskampagne und als Vorbereitung auf die Abstimmung im 2020. Denn viele wissen nicht, dass sie mit ihren Steuern die Wasserverschmutzung und Umweltzerstörung durch die industrielle Landwirtschaft mit Milliarden jährlich subventionieren.

water 3387105 1280Wer will denn nicht sauberes Trinkwasser? Die Trinkwasserinitiative will dies gewährleisten.

Karl Schefer, der Gründer von Bionetz-Mitglied Delinat, schreibt in seinem Wein-Lese-Blog zur Trinkwasserinitiative: «Die Initiative hat das Zeug, dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Sie ist nicht nur logisch aufgebaut, sie argumentiert auch sehr klug. Wer will denn nicht sauberes Trinkwasser? Und Bauern mit Verstand haben nichts zu befürchten, im Gegenteil: ihr Leben könnte sich stark verbessern, sie könnten wieder das tun, was ihre Vorfahren über Generationen getan haben: ihre Felder, Tiere und Kulturen nachhaltig und mit Liebe pflegen und ihren Kindern eine gesunde Basis hinterlassen. Und das mit der gleichen finanziellen Unterstützung vom Bund wie heute.»

>> Hier geht es zum Crowd-Funding für die Trinkwasserinitiative mit unzähligen tollen Belohnungen.

Kommentare  

#2 bionetz Redaktion 2019-11-29 11:47
Lieber Hansjörg Schneebeli
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut uns sehr, wenn unsere Mitteilungen bei den LeserInnen soweit auch ankommen, dass eine thematische Diskussion entstehen kann. Der Intitativtext umfasst tatsächlich kritische Lücken, respektive ist in Teilabschnitten zu wenig klar formuliert. Das haben auch die Initianten erkannt und sind gemäss unserem Kenntnisstand mit der Bio Suisse in einem diesbezüglichen , konstrutkiven Austausch. Ziel davon ist es, bei einer Annahme der Inititiative diese Unklarheiten über den entsprechenden Verorderungstex t zu beheben. Doch das wird erst nach Annahme der Inititiative möglich sein. Und davon sind wir noch Lichtjahre entfernt. Denn die Landwirtschafts branche hat massiv zu lobbyieren begonnen und ist am Planen einer umfangreichen Abstimmungskamp agne. Und wenn es innerhalb der Biobranche keine einigermassen einheitliche Positionierung dazu ergibt, ist es erst recht unwahrscheinlic h, dass die Initiative angenommen wird. Denn ein Hauptargument der Gegner ist ja, dass die Preise für Lebensmittel dann steigen werden. Ziel des Crowfondings ist es, über die Abstimmungsvorl age eine breitere Öffentlichkeit informieren zu können. Und das finden wir grundsätzlich legitim und gut, denn dafür braucht es halt einfach entsprechende, finanzielle Mittel.
Wir bleiben auf jeden Fall mit der nötigen konstruktiv-kri tischen Haltung an dem Thema dran.
Herzliche Grüsse
Ihre bionetz.ch-Reda ktion
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#1 Schneebeli Hansjörg 2019-11-27 17:05
Wer will denn nicht sauberes Trinkwasser? Mit dieser populistischen Frage "argumentiert" die Trinkwasserinit iative. Ich empfehle allen, zuerst einmal den Text der Initiative zu lesen. Auch alle im Biolandbau erlaubten Hilfsmittel sind gemäss Initiative nicht mehr erlaubt. Und jeder Bauer im Berggebiet muss auf Hühnerhaltung verzichten, weil er nur Tiere halten darf, deren Futter er selber auf dem Betrieb produziert hat. Die Initiative ist äusserst schwierig. Sie zielt nur auf die Bauern und deren Anbaumethoden im Inland. das Konsumverhalten wird ausgeklammert. Also in der Schweiz kein Pestizid mehr, aber Import der mit Pestiziden produzierten Nahrungsmittel ohne Einschränkung. Das Wasser anderenorts darf ja weiter verschmutz werden. Egoistischer als reiche SchweizerInnen geht es nicht mehr! Alle Konsumentinnen, die sauberes Trinkwasser möchten, können biologisch produzierte Lebensmittel kaufen.
Und von Bionetz wünschte ich mir eine fundiertere Auseinandersetz ung mit dem Thema.

Hansjörg Schneebeli, Biobauer aus Obfelden
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