Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats schickt den «Absenkpfad Pestizide» in die Vernehmlassung. Bio Suisse begrüsst, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen: Die Landwirtschaft erhält einen verbindlichen Plan und auch das Gewerbe wird in die Pflicht genommen.

fog 918976 1280Der Bund schickt eine Vorlage in die Vernehmlassung, die in Sachen Gifte vorwärts machen will. Symbolbild: Pixabay

Der Bund nimmt die Sorgen der Bevölkerung ernst und schickt eine Vorlage in die Vernehmlassung, die in Sachen Gifte vorwärts machen will. Die Belastung durch Pestizide muss bis 2027 um 50% sinken. Und neben Pestiziden in der Landwirtschaft wird auch die Verwendung von Bioziden durch das Gewerbe strenger geregelt.

Der Verband der Biobäuerinnen und -bauern, Bio Suisse, begrüsst, dass der Bund das Problem der Pestizide unter dem Druck von zwei Initiativen (die Trinkwasserinitiative  und die Pestizidverbots-Initiative) offensiver angeht.

Trotzdem findet Bio Suisse, dass in Anbetracht der Rückstände in Lebensmitteln, des Biodiversitätsverlusts, des Insektensterbens und der Gewässerbelastung nur «Netto Null» richtig sei. Und fordert eine stärkere Förderung von Bio in der kommenden Agrarpolitik 2022+.

Die gute Nachricht: Konsumentinnen und Konsumenten brauchen nicht auf die Politik zu warten. Mit dem Griff ins Bio-Regal entlasten sie bereits heute Mensch, Tier und Umwelt von chemisch-synthetischen Pestiziden.

Lesen Sie hier die Reaktion der Initiant*innen auf den «Absenkpfad Pestizide».

 

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