«Arbeit weniger besteuern, Sozialabgaben entlasten und dafür aber Energie, Umweltressourcen und Kapital stärker besteuern», das sind die Vorschläge von Ökonomin Irmi Seidl. Energie und Umwelt seien die knappen Ressourcen – durch die Besteuerung würden sie sparsamer eingesetzt.

money 2724235 1280Irmi Seidl: Die Lobbys sind einflussreich. Mir scheint, dass sie den ökologischen Umbau stärker bremsen und behindern als die Konsumenten.» Bild: Pixabay Irmi Seidl plädiert ausserdem für ein neues Verständnis von Arbeit und findet, Anreize für mehr Umweltschutz dürften nicht auf Kosten sozial benachteiligter Menschen gehen: «Man kann Abgaben sozial ausgestalten. Man muss es nur wollen.»

In Ihren Interview mit dem Tagesanzeiger spricht sie auch über die Landwirtschaft und findet, es seien die einflussreichen Wirtschaftslobbys, die den ökologischen Umbau stärker bremsen und behindern als die Konsument*innen: «Die 14 Prozent Bio-Bäuerinnen und -Bauern im Land und die Agrarforschung zeigen, dass und wie nachhaltige Landwirtschaft machbar ist und sich lohnt».

 

Lesen Sie das ganze Interview mit Irmi Seidl auf Tamedia hier.

 

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