Der Bio-Absatz ist während der Corona-Krise in die Höhe geschellt. Doch Bio bleibt immer noch mit 15 Prozent der Betriebe in der Landwirtschaft eine Nische. Im Interview erklären Ernst, Andreas und Stefan Frischknecht warum Bio bei ihnen seit 50 Jahren ein Erfolg ist und warum die Forschung oft Bio verhindert.

markus spiske qutaiboscew unsplashEin Drittel der Nahrungsmittel kommt heute gar nie auf den Tisch, weil sie von der ­Grösse oder dem Aussehen her nicht der Norm entsprechen. Bild: Markus Spiske auf Unsplash

Als Ernst Frischknecht 1965 den Hof übernahm, kamen die Pestizide auf, wie wir sie heute kennen. Frischknecht war begeistert – «endlich nicht mehr jäten». Nach einer Weile entdeckte er, was eine Landwirtschaft anrichtet, die auf Pes­tizide setzt: «Sie zerstört Böden und vergiftet den Menschen.» 1972 stellte er seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um. Bio gab es ­damals schon seit 50 Jahren. Angewendet wurde es allerdings nur heimlich. Frischknecht war einer der ersten Schweizer Bauern, die sich nicht scheuten, Politik und Bauernverbände mit ihren Erkenntnissen zu konfrontieren. Er wurde belächelt und verspottet.

Lesen und scheuen Sie hier das ganze Interview mit den 3 Bio-Bauern aus 3 Generationen auf blick.ch

 

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