Blick.ch veröffentlichte eine Umfrage über den ökologischen Fussabdruck aus fünf Haushalten. Daraus ableitend wird klar – wir sind ein Volk von Vielfliegern und Fleischtigern. Viele Schweizer leben nicht gerade umweltfreundlich.

sonnenuntergang wieseBild: pixabay.com

Netto null 2050 – das ist das Ziel, das sich der Bundesrat im Kampf gegen die Klimakrise gesetzt hat – in 29 Jahren soll die Schweiz unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstossen. Als wichtiges Etappenziel gilt auch das neue CO2-Gesetz. Um die Klimaziele zu erreichen, muss jeder mithelfen, meint Corina Gyssler, Sprecherin der Umweltorganisation WWF. «Es braucht ein Zusammenspiel von Politik, Unternehmen und uns allen.» Bereits heute versuchen viele Menschen, im Alltag ökologischere Entscheide zu treffen und verzichten zum Beispiel auf Plastiksäckli.

Gerade punkto Klimaschutz gibt es viele Irrtümer. Es sei zwar wichtig, Plastikmüll zu reduzieren, so Gyssler. «Aber die grossen Probleme sind damit nicht gelöst. Die Verpackung trägt nur ein bis fünf Prozent zur Umweltbelastung beim Kauf von Esswaren bei.» Was einen Unterschied macht: Tierische Produkte so oft wie möglich mit pflanzlichen ersetzen, Foodwaste verhindern, auf Bio und Saisonalität achten. Den grössten Einfluss aufs Klima haben Mobilität, Heizen und Ernährung. Gerade darin aber schneiden Schweizer schlecht ab: Wir sind Vielflieger und verspeisen jährlich 50 Kilo Fleisch pro Person. Entsprechend gross ist unser «ökologischer Fussabdruck»: Knapp 14 Tonnen CO2 gehen jährlich auf unser Konto – pro Kopf.

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