Die Interessengemeinschaft «4aqua», ein Zusammenschluss von 150 Ingenieur*innen, Agrofachleute und Naturwissenschaftler*innen bittet Bio Suisse eindringlich für unser Trinkwasser einzustehen und sich für die Trinkwasserinitiative zu engagieren.

WasserFachleute aus den Bereichen Wasserversorgung, Gewässerschutz und Agronomie fordern Bio Suisse auf, die Trinkwasserinitiative zu unterstützen. Bild: Pixabay
Sie sind überzeugt, dass auch die Bevölkerung genug hat von Pestiziden und Nitrat im Trinkwasser, in den Gewässern und in der Umwelt, von Bienensterben und schwindender Vielfalt in der Natur. Für die Organisation 4aqua ist die Zeit reif, um das zu verwirklichen, was Biolandbau und Bio Suisse seit Jahrzehnten propagieren: Die Tür zu öffnen für eine ökologische Landwirtschaft, die pestizidfrei und mit geschlossenen Nährstoffkreisläufen wirtschaftet und dabei Mensch und Umwelt schützt. Die Trinkwasserinitiative sei der Schlüssel zu dieser Tür.

Die Fachleute sind nach genauer Prüfung der Sachlage zur festen Überzeugung gelangt: Am 13. Juni 2021 besteht die historische Chance, die Schweizer Landwirtschaft mit der Trinkwasserinitiative in eine für Menschen und Umwelt bessere Zukunft zu führen und die Voraussetzungen für eine dauerhaft einwandfreie Trinkwasserversorgung zu schaffen. Die Bio-Landwirtschaft darf diese Zukunft nicht behindern, sondern muss aktiv Teil der Lösung sein. Die Interessengemeinschaft 4aqua bittet deshalb die Präsidentenkonferenz von Bio Suisse, die am 24. März tagen wird, mit Überzeugung die Trinkwasserinitiative zu unterstützen und den Entscheid des Bio Suisse Vorstands, der sich gegen diese Initiative ausgesprochen hat, zu ändern.

pdfSchreiben von der Interessengemeinschaft 4aqua an die Bio Suisse Präsidentenkonferenz vom 24. März 2021

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