Die Tatsache, dass erhebliche Mengen an Lebensmitteln produziert, aber nicht von Menschen gegessen werden, ist ökologisch, sozial und wirtschaftlich schlecht. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) geht davon aus, dass 10 % der globalen Treibhausgasemissionen mit nicht weggeworfenen Lebensmitteln verbunden sind.

im Detailhandel Gastronomie und Haushalt entstehen riesige Mengen an Food WasteIm Detailhandel Gastronomie und Haushalt entstehen riesige Mengen an Food Waste. Bild: Pixabay
Für den ersten «Food Waste Index Report» hat UNEP Daten von 2019 aus 17 Länder ausgewertet und für die übrigen Staaten die fehlenden Angaben geschätzt. Er hat ergeben, dass weltweit 17 % aller verfügbaren Lebensmittel im Jahr 2019 verschwendet wurden - 11 % davon in Haushalten, 5 % in der Gastronomie und 2 % im Einzelhandel.

Es sind also rund 931 Millionen Tonnen Lebensmittel aus Haushalten, Einzelhandelsunternehmen und Gastronomie die, anstatt auf dem Teller, im 2019 im Abfall gelandet sind. In der Schweiz macht es mindestens geschätzte 70 Kilogramm pro Kopf. Haushalte verursachten nach dem «Food Waste Index Report» alleine fast 570 Millionen Tonnen Food Waste. Die Reduktion von Lebensmittelabfällen im Detailhandel, in der Gastronomie und in den Haushalten bringt den Menschen und der Umwelt Vorteile.

Kommentar: Grässlich ist die Tatsache, dass während soviel verschwendet wird, rund 690 Millionen Menschen hungern müssen. (FB)

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