In einem offenen Brief wandten sich in der NZZ am Sonntag über 300 ÄrztInnen und Gesundheitsfachleute an Gesundheitsminister Alain Berset und Bundespräsident Guy Parmelin.

MedizinerInnen fordern entschiedenes Vorgehen gegen PestizideMedizinerInnen fordern entschiedenes Vorgehen gegen Pestizide. Bild: Pixabay
Die ÄrztInnen fordern endlich ein entschiedenes Vorgehen gegen den Einsatz von giftigen Pestizide. Hauptkritikpunkt: Wie kann es ein, dass Lobbys und Konzerne in Gesundheitsfragen mehr Gehör in der Politik finden als Expertisen, die das Bundesamt für Umwelt selbst in Auftrag gibt? Bereits 2017 wurde im Bericht «Boden Schweiz» veröffentlicht, dass synthetische Pestizide zu irreversiblen Schäden der Biodiversität führen. Und 2016 wurde im Bericht «Zustand und Entwicklung des Grundwassers» das Vorkommen von synthetischen Pestiziden und deren Metaboliten bemängelt.

Über die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide»

Die politisch unabhängige Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» wurde von einer Gruppe engagierter Menschen initiiert, darunter Winzer, Biologinnen und Ärzte. Mit der Initiative wird der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide in der Landschaftspflege, in Privatgärten und in der Nahrungsmittelproduktion gefordert. Dafür ist eine Übergangsfrist von zehn Jahren vorgesehen.

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