Die Schweizer Landwirtschaft und Ernährung ist weit entfernt von der sogenannten «Kostenwahrheit». Mit Blick auf Umweltrecht und Klimaziele wird das immer mehr zum Problem. Vision Landwirtschaft zeigt deshalb in einem neuen Papier auf, wie der Weg zu einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft im Sinne der offiziellen Klimaziele und weiterer Ziele des Bundes aussehen könnte.

Kostenwahrheit bedeutet dass Lebensmittelkosten vom Konsumenten getragen werdenKostenwahrheit bedeutet auch, dass Lebensmittelkosten vom Konsumenten getragen werden. Bild:Pixabay
Kostenwahrheit liegt vor, wenn die Kosten der Produktion von ihren Verursachern getragen werden. Aber wie gestaltet man das? Die Umlenkung der Subventionen im Sinne des Verursacherprinzips und der Kostenwahrheit spielt dabei eine tragende Rolle. Einer der ersten Schritte ist es, das geltende Umrechtrecht durchzusetzen. Und die Beiträge, die dazu führen dieses Recht zu missachten, abzuschaffen. Langfristig sollen die KonsumentInnen (und nicht die SteuerzahlerInnen) die Kosten der Lebensmittelproduktion tragen. Leistungen der Landwirtschaft an die Allgemeinheit sollen (weiterhin) über Direktzahlungen abgegolten werden.

pdfZum 10-seitigen Diskussionspapier «Kostenwahrheit in Landwirtschaft und Ernährung» von Vision Landwirtschaft, April 2021

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