Über 600 Fachpersonen und EntscheidungsträgerInne zeigten am siebten NATUR Kongress in Basel auf, weshalb das Thema Landschaft alle etwas angeht und wie ein sorgfältiger Umgang mit der Schweizer Landschaft möglich ist. Im Plenum sprachen unter anderen Bundesrätin Doris Leuthard und der aus Nigeria stammende, alternative Nobelpreisträger Nnimmo Bassey. Das Resultat des Kongresses ist als NATUR Manifest mit je einer Forderung an die Adresse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verabschiedet worden.

Landschaft im Spannungsfeld von Schutz und Nutzung

Der siebte NATUR Kongress fand am 13. April 2012 zum Thema "Landschaft im Spannungsfeld von Schutz und Nutzung" statt. Fachpersonen und entscheidungstragende aus Politik, Wirtschaft und Verbänden widmeten sich im Plenum und in 20 Workshops der zentralen Frage, wie eine nachhaltige Landschaftsentwicklung möglich wird. Gemeinsam diskutierten die Kongressteilnehmenden wie unser Raumanspruch für Wohnraum, Wirtschaft und Mobilität nicht weiter auf Kosten von Natur und Landschaft und damit unserer Lebensqualität geht.

Für Fachleute aus der Ernährungsbranche war der Zugang zur Nachhaltigkeitsthematik über die ausgeweitete Sichtweise der Landschaftsnutzung im Vergleich zu enger gesteckten Fragestellungen der Landwirtschafts- und Lebensmittelindustrie lehrreich und teilweise sogar wohltuend. Als Beispiel sei der Workshop "Naturwerte, Kulturwerte und Produktion - das goldene Dreieck der Agrarlandschaft" erwähnt. Vertieft auf die symbolhafte Alpwirtschaft wurde das wertschaffende Zusammenspiel zwischen landwirtschaftlicher Produktion, Tourismus sowie kulturelle Tradition und Zukunft dieser ur-schweizerischen Agrar-Kultur gesucht und ansatzweise auch gefunden.

Seitens bionetz.ch werden wir die Resultate der NATUR-Workshops auswerten und eine auf das bionetz.ch-Zielpublikum ausgerichtete Übersicht erstellen.

Peter Jossi

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