Kapital prägt unseren Alltag, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Zu den grössten «Kapitalsammlern» gehören die Pensionskassen. Eben ist ein Buch über die als Pensionskasse gegründete CoOpera erschienen. Das Buch schildert die Ideen der Gründer, mehrheitlich Unternehmer im ökologischen Bereich, betreffend einer nachhaltigen Wirtschaft und wie diese bis heute umgesetzt werden.

money 2724241 1280Die Gegenwelt des Finanzmarktes ist die Realwirtschaft. Hier sieht die CoOpera ihr Tätigkeitsfeld, wie im Buch «Mit Vorsorgekapital anders umgehen» dargestellt wird. Bild: Pixabay

Die kritische Haltung gegenüber einem vom Kapital getriebenen Finanzmarkt hat dazu geführt, dass die CoOpera keine börsennotierten Aktien kauft, auch nicht sogenannt nachhaltige. Um trotzdem genügend anlegen zu können, musste sie eigene Gefässe entwickeln: eine Beteiligungsgesellschaft, eine Leasinggesellschaft, eine Immobiliengesellschaft.

Ob in Berlin oder in der Schweiz: Bioprodukte ausserhalb der grossen Supermarktketten sind sehr oft von CoOpera-finanzierten Unternehmen beschafft worden: Recyclinggeschirr (reCircle AG ist Empfängerin des Swiss Economic Award 2020), Komposttoiletten, Rauchgasreinigung, Biobaumwolle, Stapferhaus Lenzburg, Hanro-Industriebrache in Liestal. Mit solchen und weiteren spannenden Projekten konnte sich die CoOpera in den 35 Jahren ihres Bestehens verbinden.

Details zum Buch-Inhalt sind dem pdfInhaltsverzeichnis zu entnehmen. Zu beziehen ist das Buch über den Buchhandel oder den Verlag (postfach@futurumverlag.com)

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