Junge angehende Landwirte würden regelrecht zu «PestizidanwenderInnen» ausgebildet, zum Ende ihrer Ausbildung seien sie der Auffassung, dass nur synthetische Pestizide gegen Schädlinge helfen können. Das sagt Mathias Forster, Geschäftsführer von Bionetz-Mitglied «Bio-Stiftung-Schweiz». Ein Systemwechsel sei dringend notwendig, sagt Forster. Ein Gespräch über die enormen Schäden, die synthetische Pestizide für Artenvielfalt und Nahrungsproduktion verursachen, und die Frage, wie ein Systemwechsel gelingen kann.

Junge LandwirtInnen werden regelrecht auf Pestizide getrimmt. Bild PixabayJunge LandwirtInnen werden regelrecht auf Pestizide getrimmt. Bild: Pixabay
Man lässt Pestizide zu, obwohl deren Wirkung z.B. auf den Boden aber auch für den Menschen weitgehend unbekannt ist. Wie wirken solche Stoffe als Mischung, wie wirken sie auf andere Organismen? Wie wirken Sie auf uns, die deren Rückstände unweigerlich einatmen und essen müssen, weil sie überall sind? Die aktuellen Testprotokolle für die Zulassung von Pestiziden können uns nur dann sagen, dass ein Pestizid eine Krankheit verursacht, wenn dies sehr wahrscheinlich ist. Sie können uns aber nicht sagen, ob ein Pestizid sicher ist. Es ist nicht dasselbe, wenn in einer Studie kein Beweis gefunden wird, dass ein Pestizid Krebs, Autismus oder eben andere Krankheiten, verursacht, oder man mit Sicherheit ausschliessen kann, dass der Wirkstoff solche Krankheiten verursacht.

Lesen Sie das ganze Interview mit Mathias Forster von Marcus Klöckner

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