Die Genossenschaft Mooh und die Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP zahlen der Biomilch-ProduzentInnen für das Kilo Bio-Milch 5 Rappen mehr, weil diese ab 2022 verschärfte Richtlinien erfüllen müssen.

Biomilch mit MehrwertBiomilch mit Mehrwert: Das soll fair bezahlt werden. Bild: Pixabay
Knospe-Bäuerinnen und -Bauern dürfen ihre Tiere ab 2022 nur noch mit 100 Prozent Schweizer Knospe-Futter füttern. Und der Anteil Kraftfutter darf noch maximal fünf Prozent betragen (zuvor zehn Prozent, bei EU-Bio bis zu fünfzig Prozent). Somit setzt Bio Suisse bei der Milchproduktion voll auf Gras, was die Umwelt schont und das Tierwohl fördert. Doch diese Mehrleistungen haben einen Preis: Im Schnitt rechnet Bio Suisse mit höheren Produktionskosten von fünf Rappen pro Kilo Bio-Milch.

Die beiden Milchvermarktungsorganisationen Mooh und Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP anerkennen diesen Mehrwert der Biomilch. Per 1. Februar 2022 wollen sie deshalb den Produzentenpreis um die von den Biomilchorganisationen geforderten fünf Rappen pro Kilogramm erhöhen.

Quelle: Medienmitteilung von Bio Suisse vom 1. Dezember 2021

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