Anfang Februar fand der Spatenstich für die neue Fabrik von gebana Burkina Faso statt. Im Herbst sollen dort bereits die ersten Cashews verarbeitet werden.

gebana usine burkina fasoDank der neuen Fabrik sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bild: zVg

«Jetzt wird's konkret!», sagt Oskar Jönsson, Co-Leiter des Bauprojektes im westafrikanischen Burkina Faso anlässlich des Spatenstichs in der Nähe der Stadt Bobo-Dioulasso. «Seit 2019 reden wir von der neuen Fabrik. Nun nimmt sie endlich Form an. Die Baumaschinen und Stahlkonstruktionen für die Gebäude sind vor Ort.» Gebana braucht dort mehr Platz für die Verarbeitung von Cashews und Mangos.

2021 nahm der Plan für eine neue Fabrik, «la belle usine», seinen Anfang. Mit dem Crowdprojekt Walls Against Walls konnten über 900'000 Euro für den Bau gesammelt werden, mehr als 2000 Menschen unterstützten das Projekt mit einer Spende. Hinzu kamen Investitionen von den beiden Entwicklungsfonds EDFI AgriFI und BIO Invest.

Produktion schrittweise steigern

Der aktuelle Verarbeitungsbetrieb in Bobo Dioulassou platzt aus allen Nähten. Mit einer neuen, grösseren Fabrik in Burkina Faso will gebana tausend neue Arbeitsplätze in der Region schaffen und in Zukunft Cashews und Mangos von zusätzlich über 3000 Bauernfamilien beziehen.

Wenn alles nach Plan läuft, soll die neue Fabrik im Frühling 2025 voll funktionsfähig sein. Die Menge an verarbeiteten Mangos soll dann schrittweise von jährlich 684 Tonnen auf 1500 Tonnen gesteigert werden. Bei den Cashews soll sich die Produktionskapazität von 300 auf 2000 Tonnen erhöhen.

Was mit den Bananenfrauen und gerechten Bananen (= gebana) in den 1970er Jahren begann, ist heute ein Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitenden weltweit, 96 Prozent davon in Ländern des Südens. Die Vision von bionetz.ch-Mitglied gebana ist ein gerechterer und nachhaltigerer Welthandel.

Projekt Walls against Walls

Quelle: «Wir bauen eine Fabrik!», gebana, 09.02.24

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