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Infosperber: Die Ausstellung des Bundes zum Jahr des Bodens wird ausgerechnet vom Pestizid-Konzern Syngenta unterstützt.

Zum Internationalen Jahr des Bodens 2015 haben sich die Bundesämter für Landwirtschaft (BLW), Umwelt (Bafu) und Raumentwicklung (ARE) etwas Besonderes einfallen lassen: Eine Wander-Ausstellung mit einem Riesen-Rüebli, das fünf Meter aus dem Asphalt- oder Betonboden ragt. Das ist keine Werbung für Gentech-Rüebli, sondern laut der Website www. boden2015.ch sollen damit die Menschen «für die wertvolle Ressource sensibilisiert werden. Denn Boden ist ein äusserst empfindlicher und artenreicher Lebensraum und Lebensgrundlage für uns Menschen».

Sponsor dieser «Sensibilisierung» ist der Pestizid-Konzern Syngenta, der damit eine ideale Gelegenheit bekommt, sein Image aufzubessern und sich als Umwelt- und Bodenschützer zu profilieren. Welchen Bodenschutz der Syngenta-Konzern anpreist, ist auf dessen Homepage ersichtlich. Dort wird beispielsweise das hochgiftige Pestizid Paraquat als Wundermittel im Dienste der Landwirtschaft und des Bodenschutzes propagiert.

Das Syngenta-Pestizid Paraquat ist in der EU und der Schweiz verboten und kommt vor allem in den Ländern des Südens zum Einsatz. Laut einem Gutachten der Erklärung von Bern (EvB) missachtet Syngenta mit dem Verkauf des Herbizids Paraquat in den Entwicklungsländern elementare Menschenrechte: «Das Verdikt ist klar: Insbesondere in Ländern, in denen Bestimmungen zum Schutz der Pestizidanwender nicht durchgesetzt werden und in welchen der Zugang zu adäquater Schutzkleidung für die Mehrheit unrealistisch ist, nimmt Syngenta seine Pflicht, die Menschenrechte zu respektieren nicht wahr. Die einzig wirksame Gegenmassnahme wäre auf den Verkauf des hochtoxischen Pestizids zu verzichten.»

www.boden2015.ch

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