Der Kleinbauer Ko Kyaw Min, produziert in Myanmars Dorf Kyaun Ka Lay am Fluss Irrawaddy Bio-Champignons für die Touristenstadt Bagan, die am anderen Flussufer liegt.

img 9225Bio-Champignons wachsen in den Tropen besonders gut.

Fausta Borsani (Text u. Bild)//Der 52-jährige Ko Kyaw Min hält ein paar Kühe und führt einen Kleinstbetrieb in einem Dörfchen in Myanmar. Durch die Nähe zur Stadt Bagan konnte er sich mit Bio-Pilzen eine Existenz aufbauen. Er hat durch seinen Schwager zur Pilzproduktion gefunden.

img 9207Kleinbauer Ko Kyaw Min mit einer seiner Kühe, die wertvollen Mist für die Champignon-Aufzucht liefern.

Der Kelinbauer baut lange Mieten aus Kuhmist und geimpftem Stroh und deckt sie ab. Dank der tropischen Wärme, die Tag und Nacht einwirkt, sieht er nach einer Woche die ersten winzigen weissen Köpfchen. Diese lässt er noch zirka 10 Tage wachsen, bis sie die Grösse haben, die verkauft werden kann. Danach erntet und rüstet er jeden einzelnen Pilz. Von den Bio-Pilzen, die er über den Fluss für die Restaurants der Touristenstadt Bagan verkauft, kann er mit seiner Familie leben. Für 1,6 Kilo bekommt er 5000 Kyats - etwa 3.30 Franken. In Bagan werden die Pilze bereits für das Doppelte wiederverkauft.

img 9214Ko Kyaw Min zeigt stolz seine Champignonmieten.

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