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bio-familia auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Die bio-familia AG hat 2025 ihre Müesli-Produktion um rund drei Prozent gesteigert und insgesamt 32 474 Tonnen CO2-Äquivalente (CO2e) verursacht. Das entspricht einer Zunahme von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Nachhaltigkeitsbericht zeigt.

Auf 24 Seiten zeigt bio-familia ihre Schritte zu mehr Nachhaltigkeit. Bild: zVg

«Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht zeigt, wie die Schweizer Müesli-Pionierin Schritt für Schritt ihren Weg Richtung Netto-Null fortsetzt», teilt die Müesli-Herstellerin aus Sachseln OW per Communiqué mit. Trotz höherer Produktionsmengen sei die CO2e-Intensität der hergestellten Müesli nahezu stabil geblieben: 2025 lag sie bei 2,6 Kilogramm CO2e pro Kilogramm produziertem Müesli.

Insgesamt bewegt sich bio-familia weiterhin entlang ihres definierten Absenkpfads Richtung Netto-Null. «Nachhaltigkeit ist für uns ein langfristiger Weg. Entscheidend ist, dass wir die Emissionen dort senken, wo wir direkten Einfluss nehmen und Wirkung erzielen können. Gleichzeitig gilt es auch unsere Fortschritte transparent zu messen», sagt Daniel Lutz, CEO der bio-familia AG.

Kleinerer Fussabdruck bei Rohstoffen

Rund 69 Prozent der Treibhausgasemissionen von bio-familia entstehen bei den Rohstoffen und damit lange bevor ein Müesli in Sachseln hergestellt wird. Hier liegt der grösste Hebel für die Reduktion der Klimawirkung. Trotz höherer Einkaufs- wie auch Produktionsmengen konnte bio-familia AG den CO2e-Fussabdruck der Rohstoffe im Berichtsjahr um zwei Prozent senken.

Möglich wurde dies durch präzisere Herkunftsdaten, Anpassungen im Einkauf sowie einen veränderten Rohstoffmix. So beschaffte bio-familia vermehrt Früchte mit vergleichsweise tieferen Emissionsfaktoren, darunter Äpfel und Sultaninen. Gleichzeitig wurden Prozesse vereinfacht, Rohstoffe zusammengelegt und neue Bezugsquellen aufgebaut. «Bei unseren Rohstoffen liegt der grösste Hebel für den Klimaschutz. Je besser wir unsere Lieferketten verstehen, desto gezielter können wir Massnahmen ableiten und gemeinsam mit unseren Partnern Verbesserungen erzielen», erklärt Daniel Lutz.

Bereits heute können Konsument:innen den Klimafussabdruck der Schweizer familia-Müesli im Online-Shop einsehen. Zudem arbeitet bio-familia AG daran, die Herkunft wichtiger Rohstoffe noch transparenter aufzuzeigen.

Investitionen am Standort zeigen Wirkung

Auch am Produktionsstandort in Sachseln setzt bio-familia AG ihren Klimapfad um. Die direkten Emissionen konnten 2025 um vier Prozent reduziert werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete der Umbau eines Bandofens von Propan auf Elektroheizung. Dadurch sparte das Unternehmen 37 Tonnen CO2e ein, für die Folgejahre sind jährlich über 120 Tonnen CO2e Einsparungen vorgesehen. Gleichzeitig investiert bio-familia laufend in die Modernisierung ihrer Anlagen und Prozesse.

Diese Investitionen führen kurzfristig teilweise zu höheren Emissionen, schaffen jedoch die Grundlage für weitere Reduktionen in den kommenden Jahren. So sollen die Fortschritte aus den technologischen Investitionen künftig noch stärker sichtbar werden. «Wir investieren gezielt in unseren Produktionsstandort. Viele dieser Massnahmen entfalten ihre volle Wirkung erst über mehrere Jahre. Umso wichtiger ist es, die Weichen heute richtig zu stellen», hält Daniel Lutz fest.

bio-familia AG wurde 1954 gegründet. Als Müesli- und Bio-Pionierin hat sie 1959 das erste Bio-Birchermüesli entwickelt. Mit den ersten Müesli-Exporten verhalf das bionetz.ch-Mitglied bio-familia AG dem Schweizer Birchermüesli zu Weltruhm. Alle familia-Müesli werden in Sachseln hergestellt.

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