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Sustainable Competitiveness for Europe and its Regions

Am Benchmarking Forum 2010 stellten die Fachleute von BAK Basel Economics die aktuellsten Zahlen aus dem Vergleich verschiedener Metropolitanregionen Europas vor, angeführt von Prof. Dr. Urs Müller, Director & Chief Economist, BAKBASEL und der Finanzministerin von Basel-Stadt, Dr. Eva Herzog.

International Benchmarking Forum 2010
Nachhaltiges Investment für die Basler Gesellschaft: Die BAK-Abendveranstaltung in der öffentlich zugänglichen Merian-Villa
Nachhaltigkeit stand dabei nicht nur im Titel der Tagung, sondern sozial-ökologische Kennwerte fliessen zunehmend bei der Beurteilung des Entwicklungspotentionals ganzer Regionen ein.

Die Ernährungswirtschaft und die damit immer enger vernetzten Fragen der Klima- und Energie- und Landschaftspolitik stehen bei ökonomischen Analysen selten direkt im Zentrum. Ohne langfristig nachhaltige Strategien gerade in diesen Grundlagenbereichen steht das Entwicklungspotential der Gesamtwirtschaft jedoch immer auf instabilem Grund. Dies zeigten etwa die im Verlauf der Tagung vorgestellten Fallbeispiele im alpinen Tourismus.

Wichtige Inputs als Basis einer umfassend nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zeigte Prof. Dr. Michael Braungart auf mit dem von ihm mitentwickelten "Cradle to Cradle"-Konzept. Dies besagt vereinfacht formuliert, dass nur noch Materialien zur Anwendung kommen sollen, die entweder beliebig recyclierbar oder aber problemlos biologisch abbaubar sind.

Dieser Ansatz ist natürlich mit der Energiefrage zu erweitern, wie dies z.B. der "Footprint"-Ansatz tun. Der aus Basel stammende Mathis Wackernagel, Präsident des "Global Footprint Network", führte im Rahmen der Abendveranstaltung in dieses mittlerweile weltweit etablierte Bewertungssystem ein.

Alle Nachhaltigkeitszielsetzungen und zielführenden Unternehmensinnovationen nützen letztlich nichts, wenn die Finanzierung nicht ermöglicht und gesichert ist. Andreas Knörzer, Vice-Director and Head Sarasin Sustainable Investment, Bank Sarasin & Cie AG (Basel) stellte vor, mit welchen Bewertungskriterien und Standards dieses Unternehmen arbeitet.

Für die langfristig nachhaltige Ausrichtung des Wirtschaftslebens sind internationale Vergleiche und Kennwerte, wie sie u.a. seitens BAK Basel derzeit erarbeitet werden, unabdingbar. Darüber hinaus braucht es den gezielten Einbezug der eher lokal orientierten KMU und vieler kreativer Kleinstunternehmen, inkl. die effektive politische und finanzielle Anreize und Fördermassnahmen. Im Rahmen der Tagung erhielten die TeilnehmerInnen Einblick in die Langzeitauswirkung einer echt nachhaltigen Anlage mit einem Rundgang und anschliessenden Abendprogramm durch das Basler Naherholungsgebiet "Merian Park", heute ein biozertifizierter Betrieb.

Copyright: Peter Jossi, bionetz.ch, 09.07.2010

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Kontakt: Peter Jossi - p.jossi@bionetz.ch

Hier lesen Sie die ausführliche Mitteilung in Englisch: International Benchmarking Forum 2010 (pdf-file)

Informationen:

BAK Basel Economics AG
Güterstrasse 82
CH-4053 Basel
Switzerland
Tel +41 61 279 97 00
Fax +41 61 279 97 28

E-Mail: info@bakbasel.com
www.bakbasel.com

(Bio Suisse) - Die EU beschloss am 13.07.2010, ihren Mitgliedstaaten mehr Freiheit in der Einrichtung gentechfreier Zonen zu gewähren. Bio Suisse fühlt sich bestärkt in ihrem Ziel, auch künftig die Schweizer Landwirtschaft gentechfrei zu halten. Die GVO-freie Produktion ist ein wichtiger Pfeiler der Qualitätsstrategie für die Schweizer Nahrungsmittelproduktion.

Künftig sollen die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen selbst bestimmen können. Das hat die EU-Kommission heute Dienstag mit der Verabschiedung eines Gentechnikpakets beschlossen. Demnach sollen Mitgliedsstaaten künftig unter erleichterten Bedingungen auch gentechnikfreie Zonen bestimmen können, und zwar ohne den Entscheid wissenschaftlich begründen zu müssen.

Bio Suisse begrüsst, dass die EU-Kommission den Mitgliedstaaten bezüglich mehr Spielraum für ein Anbauverbot auf ihrem Territorium geben will. Der Entscheid stärkt das Bekenntnis der Schweiz zu einer gentechnikfreien landwirtschaftlichen Produktion. Dies darum, weil der Entscheid der EU-Kommission gleichzeitig den Druck auf die Schweiz reduziert, die im EU-Raum erlaubten gentechnisch veränderten Pflanzen auch in der Schweiz zuzulassen.

Um sich im künftigen Umfeld behaupten zu können, braucht die Schweizer Lebensmittelbranche eine ausgeprägte Qualitätsstrategie. Die gentechfreie Produktion ist bereits jetzt ein wichtiger Eckpfeiler dazu. Denn nebst Ökologie, Tierwohl und hoher Produktions- und Verarbeitungsqualität ist die gentechfreie Landwirtschaft ein wichtiger Glaubwürdigkeitsbeweis der Schweizer Lebensmittelbranche. Bio Suisse fordert daher, dass sich sowohl der Staat in seiner Agrarpolitik als auch die Branche in ihrer Charta zur künftigen Qualitätsstrategie weiterhin zu einer gentechfreien Landwirtschaft bekennen.

Bereits jetzt steht die Knospe - die Garantiemarke der Schweizer Biobauern - für eine kontrolliert GVO-freie Produktion. Das soll auch weiterhin so bleiben. Der Aufwand für Produktion und Kontrolle von Knospe- Produkten würde aber massiv erschwert und verteuert, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen auch in der Schweiz zugelassen würden.

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 13.07.2010/ Text angepasst, A.d.R.

Weitere Auskünfte:
Stephan Jaun, Leiter Information, Bio Suisse, 079 242 99 11

Jährlich publiziert die Bio Plus AG in Seon zahlen zum Schweizer Biofachhandel (Bioläden, Biosupermärkte, Reformhäuser). Die Studie 2009 ist kürzlich erschienen.

Sie zeigt, dass der Biofachhandel im Jahr 2009 nach mehreren Jahren des Marktwachstums flächenbereinigt um -1.6% an Umsatz pro Geschäft verloren hat. Für das laufende Jahr 2010 wird im Mittel von einem leichten Umsatzplus von +0.8% ausgegangen.

In einem Pilotprojekt, das eine Gruppe von Mitgliedläden umfasst, erhebt bionetz.ch die monatlichen Umsatzentwicklung. Die teilnehmenden Fachgeschäfte können ihre Umsätze damit laufend mit anderen vergleichen. Die erhobenen aktuellen Zahlen lassen an Wachstumsperspektiven zweifeln.

Der bionetz.ch-Umsatzmonitor analysiert - im Unterschied zur Bio Plus-Studie - keine weiteren betriebswirtschaftlichen Details. Diese misst neben der Umsatzentwicklung die Miete, den Personalaufwand, die Marge und das Betriebsergebnis.
Das Ergebnis zeigt ein sehr heterogenes Bild der einzelnen Biofachgeschäfte. Ausgewertet wurden Datensätze von 38 Biofachgeschäften, die zusammen einen Umsatz von ca. 25% des gesamten Schweizer Biofachhandelumsatzes ausmachen.

Die Zusammenfassung der Studie, die Kennzahlen zum Umsatz, zur Marge, Löhnen, Mieten und den Betriebsergebnissen enthält, kann gegen einen Unkostenbeitrag von Fr 50,- bei der Bio Plus AG unter info@bio-plus.ch bestellt werden.

Weitere Infos unter www.bio-plus.ch.

Copyright: Bio Plus AG, 07.07.2010/ bearbeitet, A.d.R.

Weitere Auskünfte:

Toralf Richter, Bio Plus AG, +41 62 769 00 87

Erhalt des Lebensraums als Grundansatz

(pte) - Forscher der Washington State University und der University of Georgia haben festgestellt, dass ökologischer Landbau die Artenvielfalt von natürlichen Nutztieren erhöht.

In Kartoffelfeldern hatte das den Effekt, dass es weniger Insektenfrass und zudem grössere Kartoffel gab. Die Studie wurde vom National Institute of Food and Agriculture (NIFA) http://www.csrees.usda.gov durchgeführt und im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

"Es war bis jetzt immer ein Rätsel, wie Ökobauern hohe Erträge ohne synthetische Insektizide erzielen konnten", meint Studien-Koautor Bill Snyder, Professor für Entomologie an der Washington State University http://www.wsu.edu. "Unsere Studie kommt zum Schluss, dass der Erhalt der Artenvielfalt ein Schlüssel zum Erfolg ist." Ökosysteme mit einer grösseren Anzahl von Arten halten die Schädlinge fern bzw. sorgen dafür, dass sie nicht überhand nehmen.

Anderes Denkschema im Biolandbau
"Der Grundansatz des Ökolandbaus ist der Erhalt der Vielfalt der Lebensräume", so Reinhard Gessl, vom Forschungsinstitut für ökologischen Landbau (FIBL) http://www.fibl.org im pressetext-Interview. Das bedeutet, dass man so schonend vorgeht wie nur möglich. "Mit der Schaffung eines möglichst stabilen ökologischen Gleichgewichts werden Schädlinge von Nützlingen unter Kontrolle gehalten."

Der Ansatz im Ökolandbau sei völlig anders, denn hier stellt sich der Bauer nicht die Frage "Wie bekomme ich den Schädling weg", sondern "Warum ist der Schädling da". Eine gewisse Anzahl von Schädlingen in einem Feld sei nicht problematisch. Feldversuche haben beispielsweise gezeigt, dass Kartoffelkäfer im Biolandbau nicht über Hand nehmen. Aus welchem Grund die Kartoffel grösser wachsen, sei nicht ganz klar, meint der Experte.

Nützlinge als gute Schädlingsbekämpfer
Auch die US-Studie kommt zum Schluss, dass Ökosysteme mit einer höheren Anzahl verschiedener Lebewesen die gesündesten sind. Die Verwendung von Insektiziden verringert die Biodiversität, weil sie die Vielzahl der Spezies verändert und dadurch zu einer Ungleichgewichtung führt. In der konventionellen Landwirtschaft fallen auch Nützlinge den Insektiziden zum Opfer. Versuche haben gezeigt, dass Nützlinge die besseren Schädlingsvertilger waren.

Copyright: pressetext.austria, Redakteur Wolfgang Weitlaner, 02.07.2010

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

(Bio Suisse) - Die vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) kurzfristig festgesetzte Mehlzollsenkung torpediert die im Juni ausgehandelten Richtpreise für Knospe-Brotgetreide. Bio Suisse weist darauf hin, dass der Mehlzoll in erster Linie als Industrieschutz dient und eine Senkung keinen Einfluss auf die Produzentenrichtpreise haben darf.

Vom BLW fordert Bio Suisse künftig eine frühzeitige Festlegung und Kommunikation marktrelevanter Entscheide. Ende Mai gab Bio Suisse bekannt, dass die bisherigen Produzentenrichtpreise für Knospe-Brotgetreide auch für die Ernte 2010 unverändert gültig bleiben. Dies, sofern bis zum 30. Juni 2010 die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht angepasst würden.
Nun hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) kurzfristig am 29. Juni - also nur zwei Tage vor Inkrafttreten der neuen Richtpreise - den Zoll auf Mehleinfuhren gesenkt. Da dies eine Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen bedeutet, stehen die Richtpreise für Knospe- Brotgetreide erneut zur Diskussion.

Nächsten Dienstag werden sich deshalb Vertreter der Fachkommission Ackerkulturen von Bio Suisse mit Vertretern der Verarbeiter treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ein entsprechendes Treffen im konventionellen Sektor blieb am 1. Juli 2010 ergebnislos. Die Branche konnte sich nicht auf einen Richtpreis für konventionelles Brotgetreide einigen. Zu erwarten ist, dass nun die heimischen Verarbeiter die Mehlzollsenkung als Anlass nehmen werden, um Druck auf die Getreidepreise auszuüben.

Bio Suisse betont, dass der Mehlzoll in erster Linie ein Schutz für die heimische Verarbeitungsindustrie ist und bei Knospe-Brotgetreide keinen direkten Einfluss auf den Preis des inländischen Bio-Getreides haben darf: Gemäss der Import-Politik der Bio Suisse wird auch künftig kein Knospe-Mehl in die Schweiz importiert, und - im Gegensatz zum Mehlzoll - bleibt der Getreidezoll unverändert.
Zudem weist Bio Suisse darauf hin, dass die Knospe-Bauern mit unverändert hohen Produktionskosten für einen unverändert hohen Mehrwert des Schweizer Knospe-Getreides sorgen - Getreide, das notabene in der Schweiz weiterhin sehr gesucht ist.

Bio Suisse bedauert die Senkung des Mehlzolls und bemängelt, dass damit der Bund die Branche insgesamt schwächt. Die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen sieht der zunehmenden Marktkonzentration bei den nachgelagerten Stufen mit Besorgnis entgegen. Zudem fordert sie vom BLW künftig eine frühere Kommunikation solcher marktrelevanter Entscheide.

Copyright vom 02.07.2010 und weitere Auskünfte:
Stephan Jaun, Leiter Information und PR Bio Suisse, 079 242 99 11

(IMO) - Das Institut für Marktökologie (IMO) in der Schweiz steht unter neuer Führung: Elisabeth Rüegg übernimmt als Direktorin die Nachfolge von Dr. Rainer Bächi, der vor knapp drei Wochen bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist.

Elisabeth Rüegg hat das IMO Institut 1990 zusammen mit Rainer Bächi gegründet und war von Anfang an als seine Stellvertreterin an allen wichtigen Entwicklungen beteiligt. Neben ihrer internationalen Inspektionstätigkeit baute sie aktiv die Länderbüros in Deutschland und der Türkei auf. In den letzten Jahren konzentrierte sie sich zunehmend auf den Bereich Research & Development und koordinierte verschiedene internationale Projekte, an denen IMO als Partnerorganisation beteiligt ist.

Die Entscheidung für Elisabeth Rüegg ist im Stiftungsrat einstimmig gefallen. Auch das Board of Directors (BoD) der IMOgroup AG, die die verschiedenen IMO-Länderbüros vereinigt, steht hinter der neuen Direktorin. "Wir haben die Wahl von Frau Rüegg empfohlen", bekräftigt Henrich Neisskenwirth für den Vorstand. "Wir sind froh, dass uns mit Elisabeth Rüegg eine erfahrene und kompetente Führungspersönlichkeit zur Verfügung steht", erklärt Stiftungsratsmitglied Hans Ueli Eisenhut. "Sie wird IMO im Sinne des Gründers fortführen."

Das betont auch Elisabeth Rüegg: "Zu den zentralen Unternehmenswerten gehörte schon immer die Förderung der Eigenverantwortung. Der Mitarbeiter soll nicht nur in seinem engen Fachbereich entscheiden, sondern auch bei der Entwicklung seines Unternehmens mitwirken."
Um dem gerecht zu werden, hat Frau Rüegg jetzt ein sog. "Decision Board" eingesetzt, das sie bei ihren künftigen Entscheidungen unterstützen wird. "Diese erweiterte Führungsstruktur knüpft an die innovative und zukunftsorientierte Unternehmenskultur des IMO an und soll in den kommenden Monaten zielgerichtet weiterentwickelt werden."

Dem Decision Board gehören 5 langjährige Mitarbeiterinnen des IMO Instituts in Weinfelden an: Martina Battini (Leitung Abt. Asien), Ute Eisenlohr (Leitung Abt. Afrika), Michèle Stark (Leitung Abt. Fischerei und Aquakultur), Dr. Graciela Wiegand (Leitung Qualitätsmanagement) und Katharina Yañez-Exner (Leitung Abt. Südamerika).

Aufgrund der aktuellen Situation wird sich Elisabeth Rüegg weitgehend aus allen operativen Bereichen des IMO zurückziehen und sich mit aller Kraft auf die Management- und Führungsaufgaben konzentrieren. Die Geschäftsführung der deutschen IMO GmbH sowie der türkischen IMO-Control Ltd. wird sie auch weiterhin wahrnehmen.

Markus Bächi, Stiftungsratsmitglied und Bruder des bisherigen Direktors, wünschte dem Führungsteam zum Start alles Gute und freut sich, dass für die Kunden weltweit ein so engagiertes und erfahrenes Team im Einsatz ist: "Wir sind überzeugt, dass IMO seine Arbeit erfolgreich fortsetzen wird".

Copyright: Dr. Ines Hensler, IMO, Medienmitteilung vom 02.07.2010

Rentabler Walnussanbau ist in Graubünden möglich

(alpinavera) - Die Machbarkeitsstudie über die Möglichkeit eines rentablen Walnussanbaus in Graubünden belegt, dass der professionelle Anbau und die Verarbeitung von Walnüssen im Kanton Graubünden wirtschaftlich möglich sind. Es ist also realistisch, dass die Nüsse der Bündner Nusstorten künftig auch aus Graubünden kommen.

Die Nüsse in den Bündner Nusstorten stammen heute grösstenteils aus den USA, Frankreich und Bulgarien. Trotzdem stammen meist mehr als 80% der Zutaten aus der Schweiz, was der Swissness-Vorlage entspricht. Andererseits ist gerade die namensgebende Zutat in der Nusstorte nicht aus der Schweiz und schon gar nicht aus Graubünden. alpinavera empfindet diese Situation als unbefriedigend. So hat sich alpinavera entschlossen anhand einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob es möglich ist, den Wallnussanbau in Graubünden rentabel zu betreiben.

Gemeinsame Machbarkeitsstudie von LBBZ Plantahof, alpinavera, regioViamala und Bio Grischun
Mit der Organisation regioViamala, deren Region sich gut für den Wallnussanbau eignet, hat alpinavera einen Partner für das Projekt gefunden. Zusammen reichten Sie 2009 den Antrag für eine Machbarkeitsstudie beim Amt für Wirtschaft und Tourismus ein, das kurz darauf einen Beitrag im Rahmen der neuen Regionalpolitik sprach.

Zur Umsetzung der Studie wurden Rolf Hug vom LBBZ Plantahof und Ueli Heinrich von Bio-Grischun beigezogen. Im Juni 2009 fiel der Startschuss des Projekts, dessen Leitung bei alpinavera lag. Basis der Studie waren eine schriftliche Erhebung bei Bündner Landwirten und bei den Verarbeitern, sprich den Bäckern, sowie Forschungsergebnisse bisheriger Arbeiten und Betriebsbesichtigungen in der Schweiz und in Frankreich.

Rentabler Walnussanbau in Graubünden ist realistisch
Die Studie hat gezeigt, dass es möglich ist, den Walnussanbau und die Verarbeitung der Walnüsse rentabel zu betreiben. Voraussetzungen sind, dass die Anbaufläche mindestens 20 Hektar beträgt, mindestens 55 Tonnen Nüsse verarbeitet werden können und die Investitionen mit einem hohen Anteil an Subventionen unterstützt werden. (...)

Hier lesen Sie die vollständige Medienmitteilung mit Bildern (pdf-Dokument, 222 KB)

Copyright: alpinavera, Medienmitteilung vom 30.06.2010/ Beitrag stark gekürzt, A.d.R.

(LID) - Die Schweiz zählte 2009 noch 60034 Bauernbetriebe, dies sind 1,4 Prozent oder 840 weniger als im Vorjahr.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) präsentierte am 18. Juni 2010 die Auswertung der landwirtschaftlichen Betriebszählung. Mit einem Rückgang von 1,4 Prozent der Bauernbetriebe liegt der Strukturwandel im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Jedoch zeigt sich klar eine Tendenz hin zu grösseren Bauernhöfen. Die durchschnittliche Fläche betrug 2009 rund 17,6 Hektaren und ein Drittel aller Betriebe sind grösser als 20 Hektaren.

Die Zahlen geben auch Auskunft über die Produktionsart. Hier zeigt sich, dass die Anzahl der Bio-Betriebe seit 2005 weiterhin abnehmend ist. Im vergangenen Jahr gab es 200 Höfe mit biologischem Anbau weniger als noch im Jahr 2008.

Insgesamt arbeiteten 166722 Personen in der Landwirtschaft. Davon 73445 als Vollzeitbeschäftigte, das heisst, sie arbeiten mehr als 75 Prozent im landwirtschaftlichen Bereich.

Copyright: LID, 18.06.2010

(LID) - Würde der weltweite Fleisch- und Milchkonsum um ein Drittel reduziert, so könnte der Ausstoss von Treibhausgasen stark vermindert werden.

Mit einer solchen Umstellung des Konsums und der Produktionsmethoden könnten 84 Prozent des weltweiten Ausstosses von Treibhausgasen in der Landwirtschaft verhindert werden, wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einer Studie herausgefunden haben.

Bei der Herstellung von Viehfutter und durch das Ausbringen von synthetischem Dünger entstehen die Treibhausgase Methan und Lachgas, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Lachgas ist ungefähr 300 Mal und Methan 20 Mal stärker als das Treibhausgas Kohlendioxid.

Die Wissenschaftler betonten allerdings, dass viele Menschen in Entwicklungsländern an Proteinunterversorgung litten und ihren Konsum deshalb nicht weiter einschränken könnten. In den Industrienationen wäre hingegen ein grosses Sparpotenzial vorhanden.

Copyright: LID, 28.06.2010

Hier lesen Sie den ausführlichen Beitrag (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)

Links:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

(BioFach) - Der Rückgang im Bio-Markt, der im vergangenen Jahr in Grossbritannien dramatische Ausmasse angenommen hatte, hat sich abgeschwächt.

Während das Umsatzminus 2009 bei über 13 % lag, war in den 52 Wochen bis Mitte April dieses Jahres ein Rückgang von 11,5 % festzustellen. Der gesamte Lebensmittelmarkt hat hingegen um 2 % im Umsatz zugelegt.

Der Bio-Obst- und Gemüsebereich verzeichnete einen Rückgang von 10 % gegenüber 13 % in 2009. In Grossbritannien wird der Hauptumsatz mit Bio-Produkten über den LEH erzielt. Waitrose und Morrisons waren dabei die einzigen Einzelhandelsketten, die ihren Bio-Umsatz erhöht haben.

Weitere Informationen über die Entwicklung des Bio-Markts in Grossbritannien im vergangenen Jahr können dem "2010 Organic Market Report" des britischen Ökolandbau-Verbandes, Soil Association entnommen werden. Der Gesamtumsatz war im vorigen Jahr auf 1,84 Mrd. Britischen Pfund (2,04 Mrd. EUR) von zuvor 2,1 GBP gefallen.

Quelle: www.soilassociation.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 25.06.2010

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