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Rentabler Walnussanbau ist in Graubünden möglich

(alpinavera) - Die Machbarkeitsstudie über die Möglichkeit eines rentablen Walnussanbaus in Graubünden belegt, dass der professionelle Anbau und die Verarbeitung von Walnüssen im Kanton Graubünden wirtschaftlich möglich sind. Es ist also realistisch, dass die Nüsse der Bündner Nusstorten künftig auch aus Graubünden kommen.

Die Nüsse in den Bündner Nusstorten stammen heute grösstenteils aus den USA, Frankreich und Bulgarien. Trotzdem stammen meist mehr als 80% der Zutaten aus der Schweiz, was der Swissness-Vorlage entspricht. Andererseits ist gerade die namensgebende Zutat in der Nusstorte nicht aus der Schweiz und schon gar nicht aus Graubünden. alpinavera empfindet diese Situation als unbefriedigend. So hat sich alpinavera entschlossen anhand einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob es möglich ist, den Wallnussanbau in Graubünden rentabel zu betreiben.

Gemeinsame Machbarkeitsstudie von LBBZ Plantahof, alpinavera, regioViamala und Bio Grischun
Mit der Organisation regioViamala, deren Region sich gut für den Wallnussanbau eignet, hat alpinavera einen Partner für das Projekt gefunden. Zusammen reichten Sie 2009 den Antrag für eine Machbarkeitsstudie beim Amt für Wirtschaft und Tourismus ein, das kurz darauf einen Beitrag im Rahmen der neuen Regionalpolitik sprach.

Zur Umsetzung der Studie wurden Rolf Hug vom LBBZ Plantahof und Ueli Heinrich von Bio-Grischun beigezogen. Im Juni 2009 fiel der Startschuss des Projekts, dessen Leitung bei alpinavera lag. Basis der Studie waren eine schriftliche Erhebung bei Bündner Landwirten und bei den Verarbeitern, sprich den Bäckern, sowie Forschungsergebnisse bisheriger Arbeiten und Betriebsbesichtigungen in der Schweiz und in Frankreich.

Rentabler Walnussanbau in Graubünden ist realistisch
Die Studie hat gezeigt, dass es möglich ist, den Walnussanbau und die Verarbeitung der Walnüsse rentabel zu betreiben. Voraussetzungen sind, dass die Anbaufläche mindestens 20 Hektar beträgt, mindestens 55 Tonnen Nüsse verarbeitet werden können und die Investitionen mit einem hohen Anteil an Subventionen unterstützt werden. (...)

Hier lesen Sie die vollständige Medienmitteilung mit Bildern (pdf-Dokument, 222 KB)

Copyright: alpinavera, Medienmitteilung vom 30.06.2010/ Beitrag stark gekürzt, A.d.R.

Kommentare  

#1 Ignaz Miller 2018-12-30 19:15
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse lese ich von Ihrem Wunsch, den Anbau von Nussbäumen in Graubünden zu födern. Wie stellt man sich das vor? Derzeit tragen Nusssbäume reiche Früchte hier im Valposchiavo. (Reif im allgemeinen ab Oktober) Aber niemand lies sie auf.
Mit freundlichen Grüssen
Ignaz Miller
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