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Pylon setzt auf Solidarität im Alltag

Der Verein Pylon baut solidarische Strukturen für Alltag, Krisen und Gemeinschaft auf. Dazu gehört auch eine Lebensmittelgemeinschaft. Um die Aktivitäten zu festigen, wurde jetzt ein Crowdfunding gestartet.

Die offene Küche verbindet Versorgung, Begegnung und Entlastung und macht gemeinschaftliche Strukturen im Alltag erlebbar. Bild: zVg

Ernährung gehört zur Grundlage jeder Gemeinschaft: Sie begleitet uns täglich und bringt Menschen trotz aller Unterschiede zusammen. Die Lebensmittelgemeinschaft von Pylon mit Sitz in Winterthur ZH schafft eine solidarische Struktur für eine bezahlbare, nachhaltige und gemeinschaftlich organisierte Lebensmittelversorgung. Sie verbindet Produzent:innen, eine gemeinsame Verarbeitung und die quartiernahe Verteilung. Dabei nutzt sie die Open-Source-Plattform von bionetz.ch-Mitglied Open Food Network, um Bestellung, Koordination und Verteilung gemeinschaftlich zu organisieren.

Gegenseitige Entlastung

Pylon ist gemäss eigenen Angaben ein Bündnis engagierter Menschen. Das Ziel ist unter anderem die gegenseitige Entlastung durch gemeinschaftliche Projekte. Wöchentliche offene Küchen und monatliche Sammelbestellungen ermöglichen eine gesunde, ausgewogene Ernährung sowie Raum für Begegnung und Austausch.

An urbanen Events vernetzt Pylon Generationen der Kunst- und Kulturszene und gibt aufstrebenden Kreativen eine Bühne und Perspektiven. Pylon bietet zudem Care-Cafés für IV-Bezüger:innen und Betreuungsnetze für die Entlastung von Eltern und pflegenden Angehörigen.

Tragende Plattform für soziale Projekte

Pylon versteht sich als tragende Plattform für einzelne Initiativen und soziale Projekte und bietet Verpflegung, Eventplanung, Fundraising, Community-Betreuung sowie eine rechtliche und finanzielle Struktur. So hält der Verein den Initiativen den Rücken frei, damit sie sich voll auf ihre eigentlichen Ziele konzentrieren können.

Über dreissig Projekte wurden bereits zusammengeführt. Daraus entstand ein Team von rund fünfzig Personen und eine wachsende Community von bis zu 300 Menschen auf WhatsApp, die sich gegenseitig unterstützen und sich zu Themen wie zum Beispiel Permakultur vernetzen. In der ersten Etappe des Crowdfundings will Pylon seine Sichtbarkeit erhöhen und die Grundinfrastruktur für das Care-Kollektiv und die Lebensmittelgemeinschaft sicherstellen.

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