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Farmy stellt Betrieb ein

Statt Produkten fanden Kund:innen von Farmy am Wochenende auf der Website des Bio-Onlinehändlers eine Abschiedserklärung: «Schweren Herzens verabschieden wir uns von euch, geschätzte Kundinnen und Kunden».

Auch die Fusion mit Pico brachte nicht den gewünschten Erfolg. Bild: Screenshot

Der schon lange in der Krise steckende Bio-Lebensmittel-Onlinehändler Farmy ist am Ende. Die Firma hat die Bilanz deponiert. «Wir haben unseren Betrieb eingestellt», teilte Farmy auf seiner Website mit.

Zuerst hatte das Portal «Inside Paradeplatz» über den Konkurs berichtet. Die Restrukturierungsmassnahmen hätten nicht zur gewünschten nachhaltigen Sanierung von Farmy geführt.

Veränderte Rahmenbedingungen

Im Januar 2025 hatte sich Farmy in die Arme von bionetz.ch-Mitglied Pico Lebensmittel retten wollen. Die Fusion sollte Synergien in der Logistik und bei den Verwaltungskosten schaffen. Nun hiess es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich so verändert, so dass man den bisherigen Weg nicht mehr weitergehen könne.

Farmy wurde 2014 gegründet, um seinen Kund:innen «frische und authentische Lebensmittel mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität» anzubieten. Laut eigenen Angaben stammten einst rund sechzig Prozent des Umsatzes von 1200 Produzent:innen.

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