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Die Feinsten aus der Palette der Bio-Knospe

(Bio Suisse) - Zum fünften Mal zeichnete Bio Suisse am Bio Marché von Zofingen hervorragende Knospe-Produkte aus.

Von 123 eingereichten Spezialitäten der Kategorie "Milchprodukte und Kleinbackwaren" erhieten 42 eine Prämierung. Diese dürfen nun die Goumet-Knospe tragen.

Lesen Sie hier die ausführliche Medienmitteilung mit den Preisträgern (pdf-Datei, 871 KB)

Copyright: Bio Suisse Medienmitteilung vom 17.06.2010/ Bericht stark gekürzt, A.d.R.

Am 1. Juni 2010 fand ein Treffen der Bio-BäckerInnen-Gruppe mit Bündner BerufskollegInnen statt. Diese stellen in Zusammenarbeit mit der Organisation Alpinavera das Capricorn-Brot aus Gran Alpin-Berggetreide her.

Die erfahrenen "Bioniere" der Holzofenbäckerei Lehmann - www.lehmann-holzofenbeck.ch - und www.sundaram.ch (Thomas Wiesmann) berichteten über ihre langjährigen Erfahrungen mit der biozertifizierten Herstellung von Brot und Backwaren, heute mit einem Biovollsortiment. Wichtige Ergänzungen dazu lieferte Meinrad Meier (Sta. Maria/ Val Müstair) - www.meierbeck.ch - der in seinem Betrieb ebenfalls ein breites Angebot an Bioprodukten anbietet, die teilweise schweizweit erhältlich sind.


Hier der Original-Text:

Chance für biozertifiziertes Brot aus der Region

Infoveranstaltung Bündner Bäcker in Bergün

Wer in Graubünden ein Bio-Knospe-Brot kaufen will, kann dies nur in den Grossverteilern oder im Bioladen. Dies geht allerdings auf Kosten der regionalen Wertschöpfung, denn die Brote werden nicht nur im Graubünden gebacken. An der Infoveranstaltung der Bündner Bäcker am 1. Juni in Bergün wurden u.a. Möglichkeiten für eine vereinfachte Bio-Zertifizierung besprochen.

Graubünden ist der Kanton mit dem grössten Anteil an Biobauern. Mehr als 50% aller Landwirte bewirtschaften hier ihren Hof biologisch. Etwa 70 dieser Bauern bauen auch Getreide an und vermarkten es in ihrer Produzentengenossenschaft Gran Alpin. Diese ist biozertifiziert und zu ihren Abnehmern gehören auch einige Bündner Bäcker, seit der Einführung des Capricorn-Brotes in Zusammenarbeit mit alpinavera und dem Bäckermeisterverbandes, hat die Bäckerkundschaft bei Gran Alpin zugenommen. Trotzdem ist die Bio-Knospe in den Bäckerläden grösstenteils inexistent.

Regionalität wird mehr gewichtet als Bio-Zertifizierung
Um die Gründe für diesen Zustand zu erörtern, hat die Genossenschaft Gran Alpin zusammen mit dem Bündner Bäckermeisterverband am 1. Juni zu einer Infoveranstaltung in Bergün eingeladen, an der 13 Bäcker teilnahmen. Zwei versierte Bio-Bäcker aus dem Unterland berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Biogetreide und der Bio-Zertifizierung und legten ihre Beweggründe dar, nur noch mit biologischen Zutaten zu arbeiten.

Der rege Austausch mit den Bündner Bäckern hat gezeigt, dass sehr wohl Interesse für die Bio-Zertifizierung vorhanden, aber auch Bedenken wegen des zusätzlichen Aufwands bestehen. Die Bäcker ziehen den Einsatz regionaler Zutaten dem Biolabel vor, da sie davon ausgehen, dass die Kunden in Graubünden mehr Interesse an einem Bergprodukt als an Bioprodukten zeigen. Auch der Bergüner Bäcker Hans-Peter Preisig kauft zwar seit Jahren Mehl von Gran Alpin, deklariert dies aber nicht speziell. Einzig Meier-Beck in Sta. Maria verkauft auch biozertifizierte Produkte.

Vereinfachte Bio-Zertifizierung in Abklärung
Damit das regional und biologisch produzierte Getreide besser in der Region verkauft und verarbeitet werden kann, wollen nun Bio Grischun und alpinavera Hand bieten und abklären, ob eine Bio-Zertifizierung von einzelnen Produkten bei den Bündner Bäckern mit möglichst wenig zusätzlichem Aufwand möglich wäre.

Hohe Qualität des Berggetreides
Beim Gerstenacker von Urs Heinrich wurden die Bäcker über die speziellen Bedingungen des biologischen Berggetreidebaus informiert. Zudem zeigte Peer Schilperoord, der Experte für Berggetreide in Graubünden, interessante Details zu den besonderen Wachstumsbedingungen und die damit verbundene, höhere Qualität des Berggetreides gegenüber herkömmlichem Getreide auf. Diese entsteht u.a. durch die witterungsbedingte späte Saat im Frühling und die damit verbundene hohe Lichtintensität im Jugendstadium des Getreides.

Ein spannendes Thema, das auf der Website www.berggetreide.ch vertieft werden kann. Wer wissen will, wo denn nun Brot mit Gran Alpin Mehl gekauft werden kann, findet eine Bäckerliste unter www.granalpin.ch. Wo das Capricorn-Brot gekauft werden kann findet man auf www.alpinavera.ch

Genossenschaft Gran Alpin, Maria Egenolf, 1. Juni 2010

Kontakte:

Bio BäckerInnen-Gruppe/ bionetz.ch: Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch

Gran Alpin: Maria Egenolf Mathieu, info@granalpin.ch / www.granalpin.ch

Alpinavera: Jasmine Said Bucher / jasmine.saidbucher@alpinavera.ch / www.alpinavera.ch

(SEKEM Europe GmbH) - Die Jury hat entscheiden, die fünf Finalisten des zweiten, internationalen "One World Awards" stehen fest. Die Besuche der ausgewählten Projekte vor Ort bestätigen, dass die Aktivitäten der Preisträger mit den Zielen des "One World Awards" übereinstimmen.

Die fünf Finalisten des "One World Awards" 2010 tragen mit aussergewöhnlichem Engagement dazu bei, der Globalisierung eine Chance, aber vor allem eine positive Dimension zu geben. Durch ihr Handeln setzen sie sich in besonderen Massen für eine lebenswerte Zukunft ein. Die Finalisten sind:

Beti Minkin, setzt sich seit 1994 aktiv für die Entwicklung nachhaltiger Dorfprojekte in Anatolien/Türkei ein. 2006 gründete sie die Anatolia Foundation mit dem Ziel, die kulturellen Traditionen und die Biodiversität in der Region zu bewahren.

EL CEIBO ist ein Zusammenschluss von 1.200 Kakao-Bauern in Bolivien. Gegründet 1977 gehört die Produzentengenossenschaft zu den Pionieren des biologischen Kakaoanbaus.

Helmy Abouleish ist Direktor der SEKEM Group in Kairo/Ägypten. Er ist in die Fussstapfen seines Vaters Dr. Ibrahim Abouleish getreten, der SEKEM 1977 auf wenigen Hektar Sand in der Wüste gründete. Heute gehört SEKEM zu den Marktführern für biologisch-dynamische Lebensmittel, pflanzliche Arzneimittel und Naturtextilien aus biologischer Baumwolle.

Dr. Hans Rudolf Herren gründete 1998 die Stiftung Biovision in der Schweiz mit dem Ziel, die Lebenssituation der Menschen in Afrika nachhaltig zu verbessern und die Natur als Grundlage allen Lebens zu erhalten. Der weltweit anerkannte Insektenspezialist Hans Rudolf Herren hat in den 80er Jahren mit der biologischen Bekämpfung von Schmierläusen im Grundnahrungsmittel Maniok Millionen von Menschen in Afrika vor dem Hungertod gerettet.

Franziska Kaguembèga-Müller
ist Gründerin der newTree Foundation in der Schweiz. Unter dem Slogan: "Daring visions - living dreams" (Visionen wagen - Träume leben). In Burkina Faso leitet sie das Projekt zur Wiederbewaldung der Sahelzone Afrikas, um die Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung zu verbessern und eine Regeneration des Bodens und der Vegetation zu ermöglichen.

Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht (Word-Dokument)

Copyright : Christina Boecker, SEKEM Europe GmbH, Juni 2010/ Bericht stark gekürzt, A.d.R.

Kontakt:
Christina Boecker
SEKEM Europe GmbH
Christstr. 7 - D-44789 Bochum
Ph: +49 234 8936995
www.sekem.com
Amtsgericht Bochum HR 10596
Geschäftsführer Helmy Abouleish

(BioFach) - "Es besteht kein Grund zur Eile, nehmen Sie sich Zeit für die Anpassung ihrer Verpackungen", so Neuendorff. Im Rahmen einer Tagesveranstaltung im Frankfurter Ökohaus stellten der Freiburger Rechtsanwalt Hanspeter Schmidt und Dr. Jochen Neuendorff, Geschäftsführer der Göttinger Zertifizierungsstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS), die wichtigsten Neuerungen der EU-Biokennzeichnung vor.

Während einige Hersteller bereits für den 1. Juli 2010, den Starttermin für die neue Kennzeichnung, gerüstet sind, möchten andere noch warten. "Es gibt eine grosszügige Übergangsfrist bis Juli 2012. Es ist besser, sie zu nutzen", formulierte Schmidt, damit keine Fehler im Einsatz des Logos unterlaufen.

Bei Produkten, die ganz neu ab Juli 2010 eingeführt werden, empfehlen Schmidt und Neuendorff, sich mit der zuständigen Öko-Kontrollstelle abzustimmen.

Quelle: www.hpslex.de/eubiologo.html

Copyright: BioFach, Newsletter vom 11.06.2010

(IMO) - Dr. Rainer Bächi, Gründer und Direktor des Instituts für Marktökologie (IMO) ist während einer Geschäftsreise in Georgien tödlich verunglückt. Ein tragischer Autounfall in den frühen Morgenstunden des 10. Juni 2010 hat ihn völlig unerwartet aus dem Leben gerissen.

Dr. Rainer Bächi: Ein Leben für die Bio-Bewegung
Dr. Rainer Bächi

Rainer Bächi wurde am 31. Juli 1948 in Zürich geboren. Er wuchs zusammen mit zwei Brüdern in einem anthroposophischen Elternhaus auf und kam schon früh mit der Kunst, der Natur und Gesundheitsfragen in Berührung. Bereits in den unteren Klassen der Waldorfschule in Zürich wollte er Lehrer werden und so erwarb er zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn das Lehrdiplom.

Noch während der Schulzeit, als Austauschstudent in den USA, war er stark beeindruckt von den unkultivierten Landflächen dieses Kontinents. So reifte in ihm der Entschluss, Landwirt zu werden und das Land einer natur- und menschengemässen Nutzung zuzuführen.

Das Studium der Agrarwissenschaften hat er 1974 an der ETH Zürich abgeschlossen. Anschliessend arbeitete er 2 Jahre lang zusammen mit seiner Frau auf dem Dottenfelderhof, einem biologisch-dynamischen Pionierbetrieb in Deutschland. Sein Wunsch nach einem eigenen Landwirtschaftsbetrieb hat sich dann angesichts unerschwinglicher Landpreise und rarer Pachten nicht umsetzen lassen. So wechselte er in den Handelsbereich und leitete 3 Jahre lang das Reformhaus Vier Linden in Zürich.

Die Faszination des biologisch-dynamischen Landbaus hat ihn jedoch ein Leben lang nicht mehr losgelassen: Er begann ein Promotionsstudium an der ETH Zürich über die Veraschungsmethode nach Rudolf Steiner, um diese Methode wissenschaftlich zu bestätigen. Als er 1985 seine Doktoratsprüfung erfolgreich ablegte, hatte er unzählige Versuche im Labor und im Freiland durchgeführt und stand in Kontakt zu allen maßgeblichen Persönlichkeiten des biologisch-dynamischen Landbaus in Europa.

Von 1985 bis 1990 war Rainer Bächi Geschäftsführer der Vereinigung Schweizerischer biologischer Landbauorganisationen (VSBLO), der Vorgängerorganisation der heutigen Bio Suisse. Gleichzeitig fungierte er als Sekretär der DEMETER Markenschutzkommission und des biologisch-dynamischen Konsumentenverbandes in der Schweiz.

Es war die Zeit des Aufbruchs im ökologischen Landbau. Auf allen Ebenen entstand Neues und das war genau das geeignete Umfeld für seine sehr stark ausgeprägten Initiativkräfte: Rainer Bächi hat in vielerlei Hinsicht mit seinen Ideen die ökologische Bewegung mit entwickelt und geprägt. Genannt seien hier:

  • die Gründung von Genossenschaften zur Entschuldung von Bauernhöfen
  • die Förderung der assoziativen Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Händlern und Konsumenten
  • neue Vermarktungsinitiativen von Milch und Fleisch in DEMETER Qualität
  • der Aufbau des DEMETER Markenschutzes
  • die Förderung von Forschung und Beratung im biologischen Landbau
  • die Durchführung von internationalen Tagungen und
  • die Gründung und Durchführung der ersten Schweizer Biomesse ERDA.

Um die Förderung umweltgerechter Produkte und eines alternativen Konsumverhaltens voranzutreiben, gründete Rainer Bächi 1989 die gemeinnützige Bio-Stiftung. Seine Vision war es, eine Brücke zu spannen zwischen Sprache und Kultur der einfachen Kleinbauern in Entwicklungsregionen zu den anspruchsvollen Verbrauchern in den hochtechnisierten Ländern. Und dies nicht nur in eine, sondern auch in beide Richtungen.

Als eine Abteilung dieser Stiftung entstand das Institut für Marktökologie (IMO), welches er bis zu seinem Tod als Direktor geleitet hat. Das IMO, welches inzwischen zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit 30 Niederlassungen herangewachsen ist, feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen. Über 350 Mitarbeiter betreuen Projekte in 90 Ländern. Von Anfang an konzentrierte sich das IMO auf den Bereich der Kontrolle und Zertifizierung von Bioprodukten. Es ist vor allem dem Weitblick und Tatendrang Rainer Bächis zu verdanken, dass IMO heute zu den führenden Dienstleistern seiner Sparte gehört und sich weltweit einen Ruf als hoch qualifizierte und unabhängige Zertifizierungsstelle erworben hat.

Rainer Bächi war ein gedanklich zutiefst kreativer Mensch, der Herausforderungen stets mit ungewöhnlichen Denkansätzen zu lösen versucht hat. Mit der Gründung der IMOgroup AG 2006, die die verschiedenen IMO-Unternehmen weltweit in einer Holding zusammenfasst, hat er eine sowohl unternehmerisch als auch sozial innovative und zukunftsweisende Unternehmensform geschaffen. Anliegen war es, der Vielfalt an Eigenheiten und Kultureinflüssen der einzelnen Büros gerecht zu werden und dennoch weltweit einen einheitlichen Qualitätsstandard zu garantieren.
Im Mittelpunkt stand für Rainer Bächi dabei immer der Mensch mit seiner persönlichen Eigenverantwortung. In diesem Sinne hat er uns Mitarbeitern, unabhängig von Alter, Religion oder sozialem Hintergrund, stets sein Vertrauen geschenkt und uns ermuntert und angespornt, unseren Beitrag zur Entwicklung der Öko-Bewegung zu leisten.

Auf seine Ideale vertrauend hat Rainer Bächi unablässig - oft auch provozierend, aber immer sachlich - die fortschreitende Bürokratisierung des ökologischen Landbaus hinterfragt und angeprangert. Er hat sich in seinen Gedanken nie durch Sachzwänge und das immer komplizierter werdende Regelwerk der Zertifizierungswelt einschränken lassen und war somit der trägen Welt der Paragraphen mit neuen Ideen immer einen Schritt voraus.

Mit Rainer Bächi verlieren wir nicht nur eine charismatische Pioniergestalt der Öko-Bewegung, sondern auch unseren Lehrer und eine Führungspersönlichkeit, die uns mit ihren Visionen immer einen Weg in die Zukunft gezeigt hat. Wir hoffen, dass es uns zusammen mit der Unterstützung unserer Kunden und Geschäftspartnern gelingen wird, sein Lebenswerk in seinem Sinne weiter zu führen und die richtigen Entwicklungsimpulse zu geben.

Wir trauern und sind dankbar für die Begegnung mit diesem aussergewöhnlichen Menschen.



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Ms. Ines Hensler, Dr. phil.
Public Relations
Institute for Marketecology (IMO), Weststr. 51, 8570 Weinfelden, Switzerland
Fon: +41 (0)71-626 0 626 (general), Fax: -623
Skype: ih.imo, E-Mail: ih@imo.ch More info about IMO at www.imo.ch

Eine Aktion der "Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch" Netz 08 gemeinsam mit fish4future®

(fish4future) - Am Samstag, 29. Mai 2010 fand der jährliche Aktionstag der "Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch" des Netz Basel und Umgebung (Netz 08) auf der einladenden Terrasse des Hotel Merian in Basel statt.

Zahlreiche neugierige Passanten wurden vom Küchenchef des Hotel Merian, Arthur Eikel, und seiner Crew zu einer würzigen und reichhaltigen Fischsuppe eingeladen. Die dazu verwendeten Fische stammten aus nachhaltiger Bewirtschaftung, zur Verfügung gestellt von fish4future®.
Über 200 nachhaltige Suppenportionen wurden über die Mittagsstunden für einen guten Zweck gratis verteilt und genüsslich von den Gästen bei der Sonnenterrasse verspeist.

Mit grosser Freude konnte das Netz 08 im Anschluss an einen gelungenen Aktionstag den Spendenerlös von 900 Franken an den Verein "Kinder im Schatten" überreichen.

Hier lesen Sie die gesamte Pressemitteilung mit Bildern
(pdf-Datei, 361 KB)

Copyright: fish4future, 01.06.2010/ Bericht stark gekürzt; fish4future ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

Die Schweizer Bio-Messe: Ein Sprungbrett für "Bio"

(Bio Marché AG) - Für die über 35000 Besucherinnen und Besucher ist er der "grösste Bioladen der Welt", für die Aussteller die Schweizer Plattform zur Präsentation ihrer Produkte und der wichtigste Branchentermin des Jahres: Der Bio Marché findet vom 18. bis 20. Juni 2010 bereits zum elften Mal in der historischen Altstadt von Zofingen statt.

Wer den Bio Marché einmal besucht hat, kommt immer wieder gerne und staunt jedes Jahr von Neuem über die riesige Produktvielfalt: Von Grundnahrungsmitteln über Comestible-Spezialitäten, Bekleidung, Möbel, Kosmetika, Pflanzen und Baustoffe: Es bleiben kaum Wünsche offen im "grössten Bioladen der Welt"! So ist natürlich der riesige Verkaufsmarkt mit Produkten aus dem In- und Ausland wie immer die grösste aller Attraktionen.

Bio Marché als "Sprungbrett"
Für die meisten Produzenten ist es selbstverständlich, dass sie am Bio Marché persönlich hinter dem Marktstand stehen. Sie nutzen diese Gelegenheit, ihr Sortiment nicht nur den Konsumenten, sondern auch einem interessierten internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Schon einige Produkte schafften aufgrund der Präsentation am Bio Marché den Durchbruch im Schweizer Markt oder wurden dadurch zum beliebten Export-Produkt.

Bio Marché öffnet aber nicht nur die Türe für Geschäfte, sondern ist auch für Konsumenten oft der erste "richtige" Kontakt zu Bio. 2009 gaben rund 35 % der Messebesucher an, bisher "so gut wie nie" oder "nur ab und zu" Bio eingekauft zu haben. Diese Menschen für Bio zu begeistern, ist eines der erklärten Ziele der Messe. Kein Wunder also, ist die Nachfrage nach Ausstellerplätzen so gross. Schon weit vor Anmeldeschluss sind bereits über 100 Stände vermietet.
Es hat aber noch Plätze, wie Geschäftsführerin Dorothee Stich betont: "Der Standort 'Altstadt' beschert nicht nur eine unvergleichliche Ambiance, sondern gibt uns auch enorme Flexibilität, um auf dem 'schönsten Messegelände der Schweiz' auch weiterhin attraktive Plätze zu vergeben!"

Bio Marché wird auch 2010 seinem Ruf als "schönstes Bio-Festival der Schweiz" gerecht. Bio-Festwirtschaften locken mit Köstlichkeiten, Konzerte von Volksmusik bis Jazz und Pop lassen müde Füsse munter werden, und natürlich fehlen auch die beliebten Angebote für Kinder nicht. Dem Engagement von Hauptsponsorin Migros ist es zu verdanken, dass der Eintritt zum Bio Marché und seinen Begleitattraktionen auch weiterhin für alle Besucher kostenlos ist!
Besucher wie Aussteller finden weitere Informationen unter www.biomarche.ch.

Copyright: Bio Marché AG, Medienmitteilung Juni 2010

(NZZ) - Coop übernimt alle 37 Schweizer Niederlassungen der Kosmetik- und Körperpflege-Kette Body Shop, berichtet die NZZ. In der Schweiz gibt es die Body Shop Switzerland seit 1983.

Die Firmenphilosophie von Body Shop betont die Nachhaltigkeit und passt damit zum Image von Coop als ökologisch ausgerichtetem Detailhandelsunternehmen.

Coop schliesst mit Body Shop international einen Franchise-Vertrag für die Schweiz und Liechtenstein ab, wie der Detailhandelskonzern mitteilt. Zum Preis für die 37 Läden macht die Nummer 2 im Schweizer Detailhandel keine Angaben.
Die Body Shop Switzerland AG werde als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Coop-Gruppe weitergeführt. Alle 192 Mitarbeiter können zu Coop wechseln. (...)

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (NZZ-Online)

Copyright: NZZ, 01. 06.2010/ Bericht angepasst und stark gekürzt, A.d.R.

Kompetenz im Biosortiment mit über 600 Produkten bei Manor

(Manor AG) - Heute fühlt sich eine Vielzahl von Menschen von Bioprodukten angesprochen. Deshalb gestaltet Manor Food den Auftritt für über 600 Bioprodukte neu, vorwiegend jene der beliebten Eigenmarke Bio Natur Plus. Sie werden ab Mai jünger, frischer und moderner eingepackt. Bio Natur Plus ist eine wichtige strategische Eigenmarke von Manor Food.

Manor Bio Natur Plus
Logo Bio Natur Plus
Beste Qualität und Frische diese Anforderungen gelten bei Manor für alle Lebensmittel unabhängig ihrer Herkunft. Mit dem Verkauf von Bioprodukten fördert Manor die Durchsetzung von ökologischen, naturgerechten Anbaumethoden in der Landwirtschaft.

Beim Bio Natur Plus-Sortiment stehen Schweizer Bezugsquellen im Vordergrund. Der hohe Standard der Schweizer Biolandwirtschaft kommt diesen Zielsetzungen speziell entgegen. Im Rahmen der Möglichkeiten kommen auch für die Bio Natur Plus-Linie lokale Lieferanten zum Zug. Selbstverständlich runden auch Qualitätsprodukte aus dem nahen Ausland, namentlich Südeuropa, das vielfältige Angebot ab.

Dabei setzt Manor auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Zulieferbetrieben aus Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel. Dies gilt ganz besonders für Früchte, Gemüse, Milchprodukte/Käse, Eier sowie Kolonialwaren. Selbstverständlich untersteht Bio Natur Plus von Feld und Stall bis ins Verkaufsregal der unabhängigen Biozertifizierung, welche durch die staatlich anerkannte Zertifizierungsstelle bio.inspecta in 5070 Frick durchgeführt wird.
Bei Manor Food wird das gesamte Brotsortiment schon seit vielen Jahren ausschliesslich in Bio Natur Plus-Qualität hergestellt und in den hauseigenen Bäckereien vor den Augen der Kunden/-innen gebacken.

Manor ist Mitglied der unabhängigen Schweizer Bioplattform www.bionetz.ch und pflegt gute Kontakte zu weiteren Organisationen der Biobranche, wie etwa Bio Suisse. Dies mit dem Ziel, bei der Weiterentwicklung der Biovermarktung in der Schweiz nachhaltig mitzuwirken.

Markenversprechen:
Was von Natur aus gut ist, kann der Mensch nicht verbessern. Bio Natur Plus garantiert 100% natürliche, mit Respekt für die Umwelt hergestellte Produkte für eine biologisch reine und gesunde Ernährung.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Patrizia Haller
Projektleiterin Lifestyle- und Produkt-PR

Copyright: Manor AG, Medienmitteilung vom 04.06.2010

Bio sei nicht gesünder, meinte der "Tagesanzeiger" kürzlich (wir haben berichtet) und wartete mit dem Menü-Tipp Büchsenravioli auf.
Tendenziös oder schlicht uninformiert? Diese Frage kann man sich aufgrund von neuesten Meldungen über Rückstände fragen. Wenn der "Tagesanzeiger" bis zu 5900-fache Grenzwertüberschreitungen gesund findet, dann versteht er unter Gesundheit wohl etwas anderes als unsereiner.

Hier die Meldung:

Kontrollen am Frankfurter Flughafen erbrachten Pestizid-Funde weit über den erlaubten Grenzwerten, wie der Hessische Runkfunk in HR-online berichtete. In zahlreichen importierten Gurken wurden Pestizid-Rückstände gefunden. Importiertes Obst und Gemüse enthält oft viel zu viele Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ergaben Kontrollen am Frankfurter Flughafen.
Besonders wachsam sind die Kontrolleure bei Einfuhren aus Asien. In nahezu jeder fünften Probe seien Pestizid-Rückstände festgestellt worden, sagte die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) am Mittwoch gegenüber HR.Info. Von 523 gezogenen Proben seien 102 bemängelt worden. In acht Fällen erfolgte gar eine Benachrichtigung an das europäische Schnellwarnsystem. Vor allem bei Bohnen, Gurken, Okra, Chili, Basilikum und Koriander sei laut Lautenschläger der EU-weit festgelegte Grenzwert um das bis zu 5.900-fache überschritten worden.

Besonders häufig wurde Obst und Gemüse beanstandet, das aus Indien, Vietnam, Thailand, Jordanien, der Türkei und der Dominikanischen Republik kam. Fast jede zweite Ware aus diesen Ländern wies Belastungen auf. Die Umweltministerin appellierte an die Importeure, ihrer Sorgfaltspflicht mit eigenen Kontrollen nachzukommen.

Gegen Verstöße gingen die Behörden hart vor. Bei Höchstwert-Überschreitungen würden mindestens die drei nachfolgenden Sendungen aus demselben Herkunftsbetrieb angehalten. Übermäßig mit Pestiziden belastete Lebensmittel würden vernichtet, erklärte Lautenschläger.
Dass es auch anders ginge, so die Ministerin, zeigten die untersuchten Bio-Produkte aus Fernost. Dort seien keine Beanstandungen zu registrieren gewesen.

Quelle: hr-online

Hier lesen Sie den Originalbericht: http://www.hr-online.de/

Copyright: Bio-Markt.info, Newsletter vom 02.06.2010

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