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Mutterkuh Schweiz erklärt graslandbasierte Produktion obligatorisch

Der Vorstand von Mutterkuh Schweiz hat gemäss einer Medienmitteilung entschieden, dass für Natura-Veal und Natura-Beef voraussichtlich ab 1. Januar 2017 die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) eingeführt wird.

Demnach habe der Vorstand an seiner Seminarsitzung vom 25./26. November entschieden, die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) für die Marken Natura-Veal und Natura-Beef einzuführen. «Damit wird eine grosse Chance genutzt, um die Vermarktung erfolgreich abzustützen. Die Mutterkuhhaltung wird von den Konsumenten unmittelbar mit Weide und Gras in Verbindung gebracht, und Fleisch aus Gras ist seit jeher die Zielsetzung von Mutterkuh Schweiz», wird argumentiert. Mit GMF werde diese dokumentiert und ausgewiesen.

Gemäss der Fütterungsumfrage 2012 könne man davon ausgehen, dass bereits heute rund 90% der Betriebe ihre Mutterkühe und Kälber gemäss GMF füttern. Die neue Anforderung gelte voraussichtlich ab 1.1.2017. Falls sich Verzögerungen oder Änderungen bei der Umsetzung von GMF durch den Bund und die Kantone ergeben, behält sich der Vorstand eine Verschiebung des Termins vor.

schweizerbauer.ch Mutterkuh 38099 1Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion: Für die Marken Natura-Veal und Natura-Beef voraussichtlich ab 2017 obligatorisch (Bild: Susanne Meier, schweizerbauer.ch)

Für Betriebe, die neben Mutterkühen und Kälbern andere Raufutterverzehrer auf dem Betrieb halten und GMF deshalb nicht gesamtbetrieblich erfüllen, wird Mutterkuh Schweiz ein erweitertes Bilanzprogramm initiieren. Mutterkuh Schweiz setze sich weiterhin dafür ein, dass der Bund die Tierwohlbeiträge und die Beiträge für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion erhöht. Die finanziellen Anreize, die bislang mit der neuen Agrarpolitik zugunsten einer naturnahen Tierhaltung gesetzt werden, sind ungenügend.

Quelle und weitere Informationen:

Der Vorstand von Mutterkuh Schweiz hat gemäss einer Medienmitteilung entschieden, dass für Natura-Veal und Natura-Beef voraussichtlich ab 1. Januar 2017 die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) eingeführt wird.

Demnach habe der Vorstand an seiner Seminarsitzung vom 25./26. November entschieden, die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) für die Marken Natura-Veal und Natura-Beef einzuführen. «Damit wird eine grosse Chance genutzt, um die Vermarktung erfolgreich abzustützen. Die Mutterkuhhaltung wird von den Konsumenten unmittelbar mit Weide und Gras in Verbindung gebracht, und Fleisch aus Gras ist seit jeher die Zielsetzung von Mutterkuh Schweiz», wird argumentiert. Mit GMF werde diese dokumentiert und ausgewiesen.

Gemäss der Fütterungsumfrage 2012 könne man davon ausgehen, dass bereits heute rund 90% der Betriebe ihre Mutterkühe und Kälber gemäss GMF füttern. Die neue Anforderung gelte voraussichtlich ab 1.1.2017. Falls sich Verzögerungen oder Änderungen bei der Umsetzung von GMF durch den Bund und die Kantone ergeben, behält sich der Vorstand eine Verschiebung des Termins vor.

schweizerbauer.ch Mutterkuh 38099 1Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion: Für die Marken Natura-Veal und Natura-Beef voraussichtlich ab 2017 obligatorisch (Bild: Susanne Meier, schweizerbauer.ch)

Für Betriebe, die neben Mutterkühen und Kälbern andere Raufutterverzehrer auf dem Betrieb halten und GMF deshalb nicht gesamtbetrieblich erfüllen, wird Mutterkuh Schweiz ein erweitertes Bilanzprogramm initiieren. Mutterkuh Schweiz setze sich weiterhin dafür ein, dass der Bund die Tierwohlbeiträge und die Beiträge für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion erhöht. Die finanziellen Anreize, die bislang mit der neuen Agrarpolitik zugunsten einer naturnahen Tierhaltung gesetzt werden, sind ungenügend.

Quelle und weitere Informationen:

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