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Die Kräfte bündeln – so die Devise der vier überregionalen Organisationen «alpinavera», «Culinarium», «Das Beste der Region» und «Pays romand – Pays gourmand». Nach langjähriger Zusammenarbeit haben sich die vier Regionalorganisationen nun zum «Verein Schweizer Regionalprodukte» zusammengeschlossen. Einheitliche Richtlinien bilden die Basis für die vier regionalen Gütesiegel.

Die Gründung des Vereins Schweizer Regionalprodukte am diesjährigen Salon Suisse des Goûts et Terroirs Ende Oktober ist die logische Folge der langjährigen Zusammenarbeit der vier Trägerorganisationen alpinavera, Culinarium, Das Beste der Region und Pays romand – Pays gourmand. Als gemeinsame Inhaber der Richtlinien für Regionalmarken haben sie diese in den letzten Jahren weiterentwickelt und per Anfang 2015 national harmonisiert. Wer ein mit einem der vier Gütesiegel versehenes Produkt kauft, kann sicher sein, dass dieses nach klaren Vorgaben kontrolliert und zertifiziert worden ist. Der neugegründete Verein löst die 2007 gegründete IG Regionalmarken ab.

Verein Schweizer RegionalprodukteDer Gründungsvorstand: Jasmine Said Bucher, alpinavera; Elisa Domeniconi, Pays romand – Pays gourmand; Urs Bolliger, Trägerverein Culinarium; Nadine Degen, «Das Beste der Region» (Bild: zVg)

Stärkere Präsenz am Markt

Mit der Vereinsgründung wird nun ein wichtiger Schritt zu einer stärkeren Präsenz gemacht. Der Verein Schweizer Regionalprodukte möchte in der Öffentlichkeit als der Vertreter der Regionalmarken wahrgenommen werden. Immerhin sind heute knapp 10‘000 Produkte nach diesem Standard zertifiziert. Insgesamt wird ein Umsatz von 1.06 Mrd. Franken erzielt, was gut 3,5 Prozent des Foodmarkts ausmacht. Über 2‘300 Produzenten setzen bei ihrem Sortiment gezielt auf die Kennzeichnung als Regionalprodukt.

Ein glaubwürdiges Label

Die bisherige Zusammenarbeit war geprägt von der aktiven Mitwirkung von Partnern aus Handel, Konsumentenorganisationen und dem Naturpärkelabel. Dies soll so bleiben: Präsident Urs Bolliger macht deutlich, dass alle Marktakteure, die Regionalprodukte anpreisen, im neu gegründeten Verein willkommen seien. Mit den Richtlinien für Regionalmarken als einheitliche Basis kann den Konsumentinnen und Konsumenten eine klare Botschaft vermittelt werden. Zentral für den Konsumenten, so Bolliger, sei schliesslich die Glaubwürdigkeit eines Labels.

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