Ws. Das Szenario wiederholt sich:

  • Punktuell auftretende, gefährliche Krankheitserreger;
  • effiziente europäische Logistik zur weiträumigen Verteilung;
  • mangelnde Möglichkeit, die Gefahr einzuschätzen;
  • Streichung der verdächtigen Produkte vom Einkaufszettel;
  • tonnenweise Vernichtung von Lebensmitteln.

Aber es gibt einen Unterschied: diesmal stehen Bioprodukte nicht a priori besser da. Der Lebensmittelskandal führt nicht automatisch zu einem Run auf Biolebensmittel. Auch Bioproduzenten leiden unter der Phobie.

Wie geht es weiter?

Sollten die Erreger tatsächlich durch Gülle auf die Produkte gekommen sein, könnte Brüssel auf die Idee kommen, eine neue Verordnung auszuarbeiten, die die Hofdüngerverwendung massiv einschränkt und Minearldünger privilegiert, gewissermassen das Verbot der sogenannten Schweinesuppe im grossen Stil. Das würe Vernichtung mehr oder weniger natürlicher Ressourcen im Namen des Gesundheitsschutzes bedeuten.

Gegenüber solchen hoffentlich absurden Szenarien klingt die Stellungnahme der Stiftung für Konsumentenschutz wohltuend vernünftig: Gemüse waschen! Mehr dazu siehe SKS-Website.

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