Selbst Tomaten zu pflanzen, lohnt sich. Sonnengereifte, erntefrische Früchte schmecken besonders fein. Sowohl bei Bio-Saatgut als auch bei Bio-Jungpflanzen wächst die Auswahl ständig. Mit einem tiefen Topf, etwas Bio-Dünger und einem Platz an der Sonne gelingt die Pflege kinderleicht.

Bio Tomaten pflanzen
Tomaten sind bei uns sehr beliebt, zirka 8 Kilo frische Tomaten pro Kopf essen die SchweizerInnen jährlich. Nicht mit gezählt Tomaten in Saucen und Purees. Es ist ein schönes und befriedigendes Erlebnis, sich im Sommer mit eigenen Bio-Tomaten einzudecken. Das können viele Menschen vollbringen, denn die wärmeliebenden Pflanzen gedeihen auch an einer geschützten Hauswand oder auf einem sonnigen Balkon. Ab Mitte März lassen sich die Tomaten auf der Fensterbank in kleinen Töpfen vorziehen, aber es ist einfacher, Bio-Setzlinge zu kaufen. Es gibt dafür immer mehr Angebote.

Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, denn Tomaten überleben keinen Frost, kann der Nachwuchs ins Freie. Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner sollten die Jungpflanzen tief in einen grossen Topf setzen. Etwa zehn bis 20 Liter nährstoffreiche Erde und/oder Kompost pro Pflanze sollten es schon sein. Am besten gibt man ihnen zusätzlich noch eine Handvoll Brennesselblätter mit in den Topf. Diese liefern wochenlang Dünger.

Tomaten sind Sonnenkinder und haben nicht gern nasse Blätter, davon bekommen sie Krautfäule. Daher sollten Tomaten am besten unter einem Dach an der Südseite stehen. Giessen: am besten vormittags unter den Stock, und wenn die ersten Früchte kommen, weniger wässern, dann schmeckt die Tomate besser, auch wenn es weniger davon gibt. Apropos Geschmack: Je länger die Tomate an der Planze reift, desto aromatischer schmeckt sie.

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