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Coop-Werbung sorgt für Wirbel

Vom Frühling bis Ende Juli warb Coop mit Plakaten, die suggerierten, dass für die Bio-Produktion keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Doch im Biolandbau werden kritische Pestizide wie Spinosad, Pyrethrum und Kupfer angewandt.

aepfel 1070Auch im Bioobstbau werden Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Bild: Bio Suisse

Coop behauptete in Inseraten und auf Plakaten, dass bei der Produktion von Bio-Lebensmittel keine Behandlungen nötig seien. Die Werbung beinhaltete folgenden Slogan: «Wie wir die Natur behandeln? Gar nicht.» Das sorgte in der Branche für Kritik. Mittlerweile ist die Werbung nicht mehr im Einsatz.

Im Biolandbau sind keine chemisch-synthetischen Pestizide erlaubt. Eine Untersuchung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL in Frick AG von 2018 zeigt: In der konventionellen Landwirtschaft sind 46 von total 317 zugelassenen Pestiziden als gefährlich eingestuft, weil sie giftig für Menschen oder Insekten, Fische und weitere Tierarten sind. Im Bio-Anbau sind gut 100 Pestizide zugelassen. FiBL-Forscher Hans-Jakob Schärer sagt dazu: «Bio-Pestizide sind nicht alle unproblematisch.»

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