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7. Wädenswiler Lebensmittelrechts-Tagung: Update EU-Lebensmittelrecht

Die diesjährige Wädenswiler Lebensmittelrechts-Tagung vom 10. Mai 2012 thematisierte die jüngsten wichtigen Entwicklungen im EU-Lebensmittelrecht. Diese sind auch aus Sicht der Schweiz von Bedeutung, weil viele Schweizer Firmen in den EU-Raum exportieren und sich die Schweiz zudem bei der Revision und Weiterentwicklung ihres nationalen Rechts an der EU orientiert. Das neue EU-Kennzeichnungsrecht wurde an der Tagung behandelt, ebenso wie die Entwicklungen im Zusatz-stoffrecht sowie bezüglich den Health Claims (gesundheitsbezogenen Angaben). Zudem wurde dargelegt, welchen Einfluss diese Entwicklungen in der EU auf das Schweizer Lebensmittelrecht nehmen.

Rund 180 Personen haben die traditionelle Tagung der Lebensmittelfachleute besucht. Besonders attraktiv ist der direkte Austausch mit VertreterInnen von Behörden, Verbänden und weiteren Fachgremien, längst nicht mehr nur „aus Bern“, sondern auch „aus Brüssel“, bzw. aus dem EU-Raum.

Herausforderungen für die Biobranche

Für die Biobranche stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, in welchen Punkten die Anforderungen für Bioprodukte auf rechtlicher (Bioverordnungen) und privatrechtlicher (Richtlinien von Labelorganisationen und Bioeigenmarken) über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen sollen und müssen.

Der Einsatz von Verarbeitungshilfstoffen und Zusatzstoffen ist aufgrund der Biogrundsätze seit jeher auf eine überschaubare Positivliste beschränkt. Viele Biozutaten weisen zudem funktionellen Eigenschaften auf (Beispiel: Bio-Acerola statt Ascorbinsäure). Mit gezielten Einsatz solcher Biozutaten kann der Einsatz von Zusatzstoffen im Idealfall vermieden werden. Ähnliche Fragen stellen sich beim Einsatz von Aromen. Vereinzelt sind bereits biozertifizierte Aromen in der erforderlichen Verarbeitungsqualität verfügbar. Neben technischen Funktionen sind viele Biozutaten auch aus aus gesundheitlicher Sicht von grossem Interesse (aber Vorsicht bei der Anpreisung!).

Kontakt ZHAW: Evelyn Kirchsteiger-Meier

Dozentin und Leiterin Fachstelle IQFS (Innovative Quality Management and Food Safety)/ ZHAW, Wädenswil

Ausführlicher Tagungsbericht (ZHAW)

bionetz.ch-Kontakt: Peter Jossi

Die diesjährige Wädenswiler Lebensmittelrechts-Tagung vom 10. Mai 2012 thematisierte die jüngsten wichtigen Entwicklungen im EU-Lebensmittelrecht. Diese sind auch aus Sicht der Schweiz von Bedeutung, weil viele Schweizer Firmen in den EU-Raum exportieren und sich die Schweiz zudem bei der Revision und Weiterentwicklung ihres nationalen Rechts an der EU orientiert. Das neue EU-Kennzeichnungsrecht wurde an der Tagung behandelt, ebenso wie die Entwicklungen im Zusatz-stoffrecht sowie bezüglich den Health Claims (gesundheitsbezogenen Angaben). Zudem wurde dargelegt, welchen Einfluss diese Entwicklungen in der EU auf das Schweizer Lebensmittelrecht nehmen.

Rund 180 Personen haben die traditionelle Tagung der Lebensmittelfachleute besucht. Besonders attraktiv ist der direkte Austausch mit VertreterInnen von Behörden, Verbänden und weiteren Fachgremien, längst nicht mehr nur „aus Bern“, sondern auch „aus Brüssel“, bzw. aus dem EU-Raum.

Herausforderungen für die Biobranche

Für die Biobranche stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, in welchen Punkten die Anforderungen für Bioprodukte auf rechtlicher (Bioverordnungen) und privatrechtlicher (Richtlinien von Labelorganisationen und Bioeigenmarken) über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen sollen und müssen.

Der Einsatz von Verarbeitungshilfstoffen und Zusatzstoffen ist aufgrund der Biogrundsätze seit jeher auf eine überschaubare Positivliste beschränkt. Viele Biozutaten weisen zudem funktionellen Eigenschaften auf (Beispiel: Bio-Acerola statt Ascorbinsäure). Mit gezielten Einsatz solcher Biozutaten kann der Einsatz von Zusatzstoffen im Idealfall vermieden werden. Ähnliche Fragen stellen sich beim Einsatz von Aromen. Vereinzelt sind bereits biozertifizierte Aromen in der erforderlichen Verarbeitungsqualität verfügbar. Neben technischen Funktionen sind viele Biozutaten auch aus aus gesundheitlicher Sicht von grossem Interesse (aber Vorsicht bei der Anpreisung!).

Kontakt ZHAW: Evelyn Kirchsteiger-Meier

Dozentin und Leiterin Fachstelle IQFS (Innovative Quality Management and Food Safety)/ ZHAW, Wädenswil

Ausführlicher Tagungsbericht (ZHAW)

bionetz.ch-Kontakt: Peter Jossi

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