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Tragikomisch: eine Mitteilung aus der WWF-Konsumabteilung

Nur leicht zugespitzt formuliert, liest sich die jüngste WWF-Mitteilung wie folgt: (Fast) alle kaufen saisongerecht ein, aber (fast) niemand weiss, was wann Saison hat. Statt über den Wert von Umfragedaten ins Philosophieren zu kommen, lassen wir hier den WWF selber sprechen:

Fast 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer achten beim Einkaufen auf saisongerechte Produkte, wie eine neue WWF-Umfrage zeigt. Nur eine Minderheit weiss aber, wann welches Gemüse oder welche Frucht tatsächlich auch Saison hat. Besonders Jüngere und Männer kennen sich schlecht aus.

Ein umweltgerechter Einkauf ist immer ein saisongerechter Einkauf. Für ein Kilo Schweizer Freiland-Bohnen braucht es etwa 0,1 Liter Erdöl, bis sie im Laden sind. Wenn die Bohnen in einigen Monaten aus Kenia eingeflogen werden, stecken im Schnitt 4,8 Liter Erdöl pro Kilo drin. Ähnlich verhält es sich mit den meisten Früchten und Gemüsen. Das wissen offenbar auch die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten: 87 Prozent von ihnen bevorzugen immer oder manchmal saisonale Produkte, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts Link im Auftrag des WWF Schweiz zeigt.

Bei vielen Konsumenten bleibt es allerdings beim guten Vorsatz, weil sie von der Saison keine Ahnung haben: Lediglich 28% der Befragten können angeben, wann Tomaten in der Schweiz ohne beheizte Treibhäuser wachsen. Auch bei Kirschen (46%) und Trauben (49%) tippte nur eine Minderheit richtig. Einzig bei den Bohnen wusste mehr als die Hälfte Bescheid (60%). Den Befragten wurden jeweils vier Antwortmöglichkeiten angeboten.

Besonders schlecht sind die Saisonkenntnisse von Männern. Zudem zeigt sich: Je jünger die Befragten, desto weniger Ahnung von der Saison. Dabei sind Saisonkenntnisse nicht nur aus ökologischen Gründen wichtig, sagt WWF-Konsumexperte Damian Oettli: „Saisonale Produkte haben mehr Geschmack – und kosten erst noch weniger.“

Männer und jüngere Menschen gelten dafür als überdurchschnittlich technikfreundlich. Und gehören damit zur Zielgruppe der WWF-Ratgeber-App fürs iPhone oder Android-Handy. Die App beinhaltet neben einer Saisontabelle für Früchte und Gemüse einen Fisch-Ratgeber und den „Gout Mieux“-Restaurantführer. Sie ist kostenlos und wird laufend ergänzt.

Kontakt: Damian Oettli, damian.oettli@wwf.ch, 079 407 35 01

Vortragssaal Kunsthaus Zürich, 09.00 – 18.00

Die Wirtschaft gibt's wegen den Konsumenten – nicht umgekehrt

Vortrag und Diskussionen von und mit Prof. Chr. Strawe, Dr. U. Thielemann, Matthias Wiesmann. Patrick Hohmann

Die Wirtschaft ist aus dem Ruder gelaufen: Auf Finanzmärkten blüht das Wettgeschäft, während die Befriedigung der Bedürfnisse der Konsumenten weitgehend zu einem blossen Mittel der Profitproduktion geworden ist. Wo Rendite- und Konkurrenzdenken herrschen, sucht man den Konsumenten zugleich zu hofieren und durch Werbung zu manipulieren. So darf sich dieser abwechselnd als König Kunde und als der Gelackmeierte fühlen. Gegen die geballte Macht der Konzerne ruft er dann nach dem Staat, damit er ihn beschützen und vor umwelt- und gesundheitsschädlichen Produkten bewahren soll. Dass auf  diese Weise manches erreicht werden konnte, ist unbestreitbar. Und viel mehr  kann gelingen, wenn das Bewusstsein noch mehr um sich greift, dass der mächtigste Konzern in die Knie geht, wenn ihm die Kunden davonlaufen. Wer einkauft, bezieht nicht bloss fertige Produkte, sondern gibt damit zugleich neue in Auftrag: Auf diese Weise entscheiden wir Konsumenten über Wirtschaft und Zivilisation von morgen!

Wir sind als Akteure mit dafür verantwortlich, wie nachhaltig die Ökonomie in Zukunft sein wird und in welchem Masse gerechte Preise menschenwürdige Bedingungen schaffen. Das führt zu weitergehenden Fragen der verantwortlichen Zusammenarbeit der wirtschaftlichen Akteure – Produktion, Handel und organisierte Konsumenten. Wie kann diese Zusammenarbeit entwickelt werden? Welche Rahmenbedingungen braucht sie? Wie sieht die «solidarische Ökonomie » der Zukunft aus ? Um solche Fragen geht es am Konsumenten-Kongress.

Referate mit Diskussion

Konsumenten als Auftraggeber der Wirtschaft. Prof. Dr. Christoph Strawe (Geschäftsführer des Instituts für soziale Gegenwartsfragen, Stuttgart)

«Ethische Konsumentensouveränität» – Traum oder Albtraum? Dr. oec. Ulrich Thielemann (Vizedirektor Institut für Wirtschaftsethik, Universität St.Gallen)

Nachhaltige Geldanlage im Auftrag der Konsumenten Matthias Wiesmann (CoOpera Beteiligungen AG und CoOpera Sammelstiftung PUK)

Erfolg durch soziale und ökologische Verantwortung. Aus der Erfolgsgeschichte von Remei AG (bioRe®) Patrick Hohmann, Geschäftsführer Remei AG

Konsumenten als Auftraggeber der Wirtschaft. Abschlussreferat durch Prof. Dr. Christoph Strawe

Anmeldung: www.konsumentenverband.ch

Positives Ergebnis trotz schwierigem Umfeld

(claro) – Die claro fair trade AG erwirtschaftet einen Umsatz von 20,1 Millionen Franken. Das entspricht einem Rückgang von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dank konsequentem Kostenmanagement schliesst das finanziell gesunde Unternehmen mit einem Unternehmensgewinn von 20’506 Franken ab.

Die claro fair trade AG, Branchenleaderin im Fairen Handel von Lebensmitteln und Kunsthandwerk, erzielte im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz von 20,1 Millionen Franken. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach einem Wachstumssprung im Inland im Vorjahr ging der Umsatz in der Schweiz um 4,3 Prozent zurück und betrug 10,4 Millionen Franken. Im Export wurde ein Umsatz von 9,7 Millionen Franken erwirtschaftet (minus 12 Prozent).

Aus dem erzielten Umsatz resultierte ein Bruttogewinn von 4,3 Millionen Franken (minus 8,2 Prozent). Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 358’177 Franken liegt unter dem Vorjahr (565’095 Franken). Dank konsequentem Kostenmanagement schliesst das Unternehmen das Geschäftsjahr 2009/10 (per 30. Juni 2010) dennoch mit einem Reingewinn von 20’506 Franken ab. Die claro fair trade AG verfügt mit mehr als 1,7 Millionen Franken über eine sehr hohe Liquidität. Mit einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent ist das Unternehmen zudem sehr solide finanziert.

Neue Partner mit Wachstumspotenzial

claro Geschäftsführer Beat Schumacher: «Wir sind froh, trotz erschwerter Bedingungen einen Gewinn erzielt zu haben. In der Schweiz wirkte sich die negative Konsumentenstimmung auf den Absatz aus. Als Anbieter von qualitativ hoch stehenden Produkten im mittleren bis oberen Preissegment verzeichneten wir speziell in den umsatzstarken Monaten einen Rückgang.» Zudem spüre claro fair trade AG den wachsenden Konkurrenzdruck durch Grossverteiler, die ihr Fair-Trade-Sortiment laufend erweitern, aber auch durch neue Anbieter, die in den Fair-Trade-Markt drängen. Trotz diesen schwierigen Marktbedingungen habe claro in der Schweiz, so Schumacher neue Vertriebspartner mit Wachstumspotenzial gewinnen können.

In den wichtigsten Exportländern bestellten die Kunden weiterhin sehr vorsichtig. Erschwerend hinzu kommt die Verteuerung der Exporte aufgrund des starken Schweizer Frankens. Wie in der Schweiz nimmt der Wettbewerbsdruck durch konventionelle Anbieter, die in den Fair-Trade-Markt einsteigen, zu. claro spürt diesen Trend insbesondere im Bereich der bio-zertifizierten Fair-Trade-Schokoladen, der wichtigsten claro Produktgruppe im Export.

Die claro fair trade AG handelt mit qualitativ hoch stehenden Lebensmitteln und Handwerkserzeugnissen aus nachhaltiger Produktion. Die Partner von claro trade AG sind in erster Linie Produzentinnen und Produzenten aus den Randregionen des Südens sowie Europas, denen claro Zugang auf die Märkte im Norden verschafft.
In der Schweiz sind claro Produkte in rund 130 claro Vertragsläden sowie im ausgewählten Fachhandel und in Gastrobetrieben erhältlich. Über internationale Handelsorganisationen werden claro Produkte zudem rund um die Welt vertrieben.
Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz von 20,1 Millionen Franken und beschäftigt 34 Mitarbeitende.

Copyright: claro, Medienmitteilung vom 30.08.2010
Genug guter Fisch für das schlechte Gewissen?

Der Aufruf zur Reduktion des Fleischgenusses führt nicht zuletzt zu einem Anstieg des Fischkonums und in der Konsequenz zum Zusammenbruch ganzer
Fischbestände:
9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte pro Kopf und Jahr essen die SchweizerInnen, wobei der Konsum in den letzten drei Jahren um mehr als 25 Prozent anstieg. Mit gutem Grund fordert der WWF die Konsumentinnen und Konsumenten daher auf, einzig Produkte aus nachhaltiger Fischerei und
Biofischzucht zu kaufen.

Heinzpeter Studer, Geschäftsleiter von fair fish, zeigt auf, dass diese Rechnung so einfach nicht aufgehen kann: "9 Kilo Fisch pro Kopf und Jahr können auf nachhaltige Weise schlicht nicht beschafft werden. Seriöse Fisch-Label machen durchaus Sinn: Als zweiter Schritt. Der erste Schritt jedoch heisst: Den Fischkonsums auf ein vernünftiges Mass reduzieren," warnt Studer.

Ihre Meinung:

bionetz.ch-Kontakt; Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch


«Krieg gegen die Fische»

Die neusten Zahlen sind beklemmend: Die Schweiz vertilgt pro Einwohner im Jahr über 9 Kilo Fisch und Meeresfrüchte. Trotz absehbarer Erschöpfung der Fischbestände nimmt der Fischkonsum Jahr für Jahr zu – auch in der Schweiz, die traditionell gar kein Land von Fischessern ist.

Laut Schätzungen* des Vereins fair-fish kann der Planet Erde etwa anderthalb Fischmahlzeiten pro Mensch und Monat liefern, Fischzucht inbegriffen. Das entspricht ungefähr 2,7 Kilo. Wir essen also dreimal mehr Fisch, als uns eigentlich zusteht. Die Rechnung bezahlen die Umwelt, arme Völker im Süden – und die übernächste Generation. Denn wenn wir weiterhin die Ozeane leeressen, wird es in vierzig Jahren nichts mehr zu fischen geben.

9 Kilo Fisch pro Kopf und Jahr können auf nachhaltige Weise schlicht nicht beschafft werden. Eine unbequeme Wahrheit, welcher man nicht damit entgehen kann, dass man einfach nur noch Fisch mit irgendeinem Öko-Label kauft. Soviele Label-Fische wird es nie geben, es sei denn, das Label werde verwässert. Seriöse Fisch-Label machen durchaus Sinn: als zweiter Schritt. Der erste Schritt jedoch heisst:  den Fischkonsums auf ein vernünftiges Mass reduzieren. Sonst bleibt es beim «Krieg gegen die Tiere», wie es Jonatahn Foer in seinem aktuellen Buch «Tiere essen» treffend nennt – und er meint damit nicht nur den zu hohen Konsum von Fleisch, sondern ausdrücklich auch von Fisch. 

* http://www.fair-fish.ch/blog/archive/2010/08/10/weniger-fisch-essen-fair-fish-findet-gefolgschaft.html

Rückfragen:

Heinzpeter Studer, hps@fair-fish.ch oder 0043 681 20 22 58 75



Medienmitteilung - Detail
Zürich, 24. August 2010
Schweizer Fischkonsum auf Rekordniveau

Satte 9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte pro Kopf und Jahr - das ist neuer Schweizer Rekord. Allein in den letzten drei Jahren stieg der Konsum
um mehr als 25 Prozent an – auf gesamthaft 71‘011 Tonnen. Umso wichtiger ist es, dass die Konsumentinnen und Konsumenten einzig Produkte aus nachhaltiger Fischerei kaufen. Der neue WWF Ratgeber «Fische und Meeresfrüchte» hilft dabei.

http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1331



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(Bio Suisse) - Daniel Bärtschi wird neuer Geschäftsführer von Bio Suisse.

Der 43-jährige Agronom ist mit dem Biolandbau bestens vertraut und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Leitung internationaler Entwicklungszusammenarbeit sowie in der landwirtschaftlichen Beratung.

Der Berner wird ab Anfang Januar 2011 am Geschäftssitz in Basel die Nachfolge von Stefan Flückiger antreten, der im vergangenen Mai die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen verlassen hat. „Wir sind überzeugt, dass Daniel Bärtschi für diese Aufgabe bestens geeignet ist. Er verfügt über die geeigneten fachlichen sowie auch menschlichen Qualitäten, um als Geschäftsführer unsere Vereinigung in Zukunft erfolgreich zu führen und weiter zu entwickeln“, kommentiert Präsidentin Regina Fuhrer die Wahl des Vorstands von Bio Suisse.

Copyright: Bio Suisse, Pressemitteilung vom 31.08.2010

Ansprechpartnerin für die Medien:

Sabine Lubow
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
Tel. 061 385 96 25
E-Mail: sabine.lubow@bio-suisse.ch


Bio Suisse ist die führende Bio-Organisation der Schweiz und Eigentümerin der Marke Knospe. Der 1981 gegründete Dachverband vertritt die Interessen seiner 5‘600 Knospe-Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe. Zudem stehen 750 Verarbeitungs- und Handelsbetriebe unter Knospe-Lizenzvertrag. Alle Betriebe werden regelmässig von unabhängigen Stellen in Bezug auf die Einhaltung der strengen Bio Suisse Richtlinien kontrolliert und zertifiziert. Knospe-Produkte garantieren einen hohen Produktionsstandard und stehen für Geschmack und Genuss.

(Regiofair Zentralschweiz AG) - Die Regiofair Zentralschweiz AG plant für das Jahr 2011, den Aufbau eines reinen Biomarktes auf dem Areal des Bahnhofs Luzern.

Dieser wöchentlich stattfindende Biomarkt soll auf ca. 10 Ständen Biobäuerinnen und Biobauern aus der Zentralschweiz die Möglichkeit bieten, in bester Kundenfrequenzlage ihre Produkte direkt an die Konsumenten zu vermarkten. Ziel ist, den Produzenten eine höhere Wertschöpfung zu ermöglichen.

Die Geschäftsstelle der Regiofair Zentralschweiz entwickelt momentan das Konzept hierfür zusammen mit der Firma AFM und koordiniert die Vorbereitungen mit interessierten Produzenten. Mit dem Marktangebot in Luzern bietet das Unternehmen Regiofair den Zentralschweizer Biobäuerinnen und Biobauern eine Plattform für eine bessere Vermarktung ihrer Produkte und stärkt seine Marke "Regiofair Zentralschweiz" bei den Luzern Konsumenten.

Bis zum 30. September können sich interessierte Biobäuerinnen und Biobauern aus der Zentralschweiz melden, die ab 2011 auf dem Markt verkaufen möchten (gern auch als Betriebsgemeinschaftsstand) oder eigene Produkte anderen Marktfahrern anbieten möchten.

Weitere Informationen:
Andreas Lieberherr
Tel: 076 3220056
andi.lieberherr@agrovision.ch

Copyright: Pressemeldung Regiofair Zentralschweiz AG Alberswil, 19. August 2010/ weitergeleitet von www.bio-plus.ch an bionetz.ch

(LID) - Der Milchverarbeiter Emmi übernimmt den US-amerikanischen Ziegenkäsespezialisten Cypress Grove Chèvre.

Cypress Grove Chèvre hat seinen Sitz im kalifornischen Arcata. Das Unternehmen beschäftigt 45 Mitarbeitende und erzielte 2009 einen Umsatz von zehn Millionen Dollar. Cypress Grove Chèvre ist in den USA ein führender Hersteller von frischen und gereiften Ziegenkäsespezialitäten im Premiumbereich, wie Emmi in einer Medienmitteilung schreibt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Emmi erhöhte ebenfalls seinen Anteil an der US-Firma CASP LLC auf 100 Prozent. Die Firma aus Penn Yan im Bundesstaat New York stellt unter anderem Emmi Caffè Latte für den US-Vertrieb her. CASP LLC beschäftigt 23 Mitarbeiter und erzielte letztes Jahr einen Umsatz von sechs Millionen Dollar. Mit der vollständigen Übernahme verfügt Emmi nun über einen eigenen Produktionsbetrieb in den USA und will damit seine Wachstumsstrategie in Übersee ausbauen. Emmi erzielte 2009 in den USA einen Umsatz von rund 175 Millionen Dollar.

Copyright: LID, 20.08.2010

Links:

Emmi

Hinweis: Emmi ist auch im Biobereich tätig und hält u.a. seit 2005 die Aktienmehrheit bei der Molkerei Biedermann Bischolfszell TG, die Bioprodukte herstellt. A.d.R.

(BioFach) - Zum 25. Jubiläum des Bio-Herstellers aus Mühldorf am Inn (ca. 60 km östlich von München) wird ein neuer Markenauftritt geplant. Byodo möchte sich deutlich von No-name und Massenbio absetzen und den Bio-Feinkostcharakter seiner hochwertigen Produkte betonen.

Mediterrane Feinkost, Speiseöle, Essigspezialitäten, Reiswaffeln und diverse Nachspeisen wie z.B. Panna Cotta befinden sich im Sortiment. Alles begann 1985 mit einer kleinen Tofumanufaktur. Neben der Marke Byodo für den Naturkostfachhandel haben sich in den letzten Jahren zwei weitere Bereiche etabliert: Byodo CateringLine bietet Grossverbrauchern ein hochwertiges, massgeschneidertes Sortiment an Grossgebinden.

Zudem wird immer mehr Rohware auch ins Ausland in 30 verschiedene Länder geliefert.

Quelle: www.byodo.de

Copyright: BioFach, Newsletter vom 20.08.2010

(LID) - Die Tafelapfel- und Tafelbirnenernte wird in diesem Jahr deutlich tiefer ausfallen als in den letzten Jahren.

Trotzdem werde es auch in diesem Jahr genügend Früchte geben, um die Nachfrage zu decken, schreibt der Schweizerische Obstverband in einer Medienmitteilung.

Erwartet werden rund 92'300 Tonnen Tafeläpfel - die kleinste Menge seit zwölf Jahren und 23 Prozent weniger als im letzten Jahr. Bei den Tafelbirnen erwarten die Fachleute mit 12'000 Tonnen gar nur die Hälfte der letztjährigen Ernte.
Der wichtigste Grund für den Rückgang ist das Wetter. Während die Blütezeit kurz, kalt und feucht gewesen sei, hätten Wetterextreme die Wachstumsphase gestört, schreibt der Obstverband. Zudem habe man nach der Grossernte 2009 eine natürliche Schwankung erwartet. Stabil geblieben ist dafür die Anbaufläche.

Copyright: LID, 17.08.2010

23.08.2010

(BioFach) - Der Umsatz von zertifizierten Fairhandelserzeugnissen erbrachte 2009 in Deutschland einen Umsatz von 267 Mio. EUR. Das entspricht einer Steigerung um 26 % gegenüber dem Vorjahr.

Kaffee ist nach wie vor das stärkste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade zertifizierter Baumwolle.
Weltweit kauften Verbraucher Fairtrade gesiegelte Produkte mit einem geschätzten Umsatz von über 3,4 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von 15 %. Die grössten Fairtrade-Märkte sind Grossbritannien mit einem Jahresumsatz von 897 Mio. EUR und die USA mit einem Jahresumsatz von 851 Mio. EUR.

Zu dieser Entwicklung trugen Deutschland mit 264 Mio. EUR (+26 %), Österreich mit 72 Mio. (10 %) und die Schweiz mit 180 Mio. (+7 %) bei.

Quelle: www.transfair.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 20.08.2010

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