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(Migros) - Mit der Einführung neuer Produkte, einem frischen Logo und modernen Verpackungsdesign, macht die Migros ihr Bio-Sortiment erlebbar und für alle Kunden zugänglich.

Zurzeit führt die Migros über 1000 Bio-Produkte. Dieses Sortiment will sie bis Ende 2010 laufend mit vielen neuen Produkten ergänzen.
"Wir lancieren in allen Bereichen neue und innovative Artikel. Ein Schwerpunkt sind die Sortimente Brotwaren, Molkereiartikel, Fleischwaren und Tiefkühlprodukte", erklärt Marketingleiter Oskar Sager.
Nicht nur das Bio-Sortiment, sondern auch die Bio-Verpackung und das Logo sind attraktiver. Der einheitliche, frische und moderne Auftritt dient den Kunden als Orientierungshilfe und soll Migros Bio erlebbar machen.

Bio wird für jedermann/frau zugänglich
Im letzten Jahr verzeichneten die Produkte von Migros Bio ein Umsatz-Wachstum von sieben Prozent. Das zeigt: Immer mehr Menschen in der Schweiz legen Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Die Migros macht ihr Bio-Sortiment deshalb für ihre Kundinnen und Kunden noch attraktiver und nimmt einen Preisabschlag auf das Bio-Sortiment vor. (...)

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung (www.migros.ch)

Copyright: Migros, Medieninformation vom 12.04.2010

Bio Suisse Delegiertenversammlung in Olten

Bio Suisse schafft Rahmenbedingungen für faire Handelsbeziehungen im Inland. Dazu gehören regelmässige Gesprächsrunden zwischen Marktpartnern und ein Verhaltenskodex. Dies entschieden die Delegierten an ihrer Versammlung in Olten. Präsidentin Regina Fuhrer gab ihren Rücktritt auf April 2011 bekannt.

Mit der neuen Richtlinie, die 2011 in Kraft tritt, will Bio Suisse die oftmals schon guten Handelsbeziehungen im Inland weiter entwickeln. Ziel ist es, mit Marktpartnerschaften zwischen Produzenten, Verarbeitern und Händlern eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette zu garantieren. Diesen Grundsatzentscheid fällten die hundert Delegierten von Bio Suisse an ihrer Versammlung am Mittwoch in Olten.

Fairness gemeinsam definieren
Gerechtigkeit und Fairness gehören seit jeher zum ganzheitlichen Grundverständnis des Biolandbaus. Der Grundsatz "Fair für alle" ist auch im Bio Suisse Leitbild festgehalten. Das bedeutet, dass die ganze Wertschöpfungskette einbezogen ist und sich die Handelspartner zu einem verantwortungsvollen Umgang verpflichten.

Unter Fairness versteht Bio Suisse: · Langfristige Handelsbeziehungen, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Marktpartnern der Wertschöpfungskette. · Partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit und Verantwortung in Vertragsverhandlungen · Gerechte Preisgestaltung · Konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung des Biolandbaus in der Schweiz.

Die am Mittwoch in Olten verabschiedete Richtlinie bietet die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der fairen Handelsbeziehungen im Inland. Wichtigste Elemente sind ein partnerschaftlich zu erarbeitender Verhaltenskodex, sowie gemeinsame Gesprächsrunden zwischen den Marktpartnern. "Wir machen heute einen ersten Schritt auf einem neuen Terrain", betonte Bio Suisse Präsidentin Regina Fuhrer. "Wir können und müssen alle voneinander lernen."

Regina Fuhrer tritt auf April 2011 zurück
Regina Fuhrer gab an der Delegiertenversammlung in Olten ihren Rücktritt als Präsidentin auf April 2011 bekannt. Die 51-jährige Biobäuerin aus dem bernischen Burgistein wurde im Jubiläumsjahr 2001 als erste Frau zur Präsidentin und damit zur höchsten Biobäuerin des Landes gewählt. Im kommenden Jahr wird Bio Suisse ihr dreissijähriges Bestehen feiern - dies nimmt Regina Fuhrer zum Anlass für ihren Rücktritt. Der Verband hat nun ein Jahr Zeit, das Präsidium neu zu besetzen. Das Amt wird demnächst ausgeschrieben.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41

(BioFach) - Der Zusammenschluss unabhängiger Naturkostfachgeschäfte, Bio-Monde, umfasst inzwischen 152 Mitgliedsgeschäfte.

Diese setzen zusammen 86 Mio. EUR pro Jahr um, wobei der Zuwachs im vergangenen Jahr bei 22 % lag. Die durchschnittliche Verkaufsfläche liegt bei 202 m².

Nun hat sich die Kooperative ein neues Signet in den Farben Grün und Blau gegeben, das während der Generalversammlung erstmals vorgestellt wurde. Weitere Projekte des Netzwerks sind die Schaffung einer internen Weiterbildung sowie die verbesserte Anbindung der Läden durch den Einsatz eines eigenen Softwareprogramms.

Quelle: www.biomonde.fr

Copyright: BioFach, Newsletter vom 16.04.2010

(BioFach) - Wer A sagt, kann auch B sagen: Aromen dürfen Bio sein.

Das hat die Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) in ihrer jüngsten Sitzung klargestellt - und erntet dafür Applaus aus der Branche: "Für uns ist es wichtig, dass diese Zusatzstoffe ökologisiert werden, um die Qualität von Bio-Lebensmitteln konsequent weiterzuentwickeln", sagt Dr. Alexander Beck, Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL). "Jedoch müssen auch die rechtlichen Vorgaben für die Herstellung von Öko-Aromen weiterentwickelt werden."

Quelle: www.zusatzstoffe.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 16.04.2010

(Bio-Markt.info) - Mit Veröffentlichung des Amtsblattes der Europäischen Union am 31.3.2010 wurde das neue Logo für europäische Bio-Produkte offiziell für ökologische/biologische Produktion" angenommen.

Neues Bio-Logo der EU
EU-Bio-Logo
Bei dem Logo handelt es sich um eine Gemeinschaftskollektivmarke. Das Handbuch zur Verwendung des Bio-Logos kann in allen grafischen Formaten heruntergeladen werden.

Das neue Bio-Logo ist das zweite Prüfsymbol der EU für Bio-Produkte. Das erste Symbol wurde Ende der 1990er Jahre eingeführt und konnte freiwillig verwendet werden. Ab 1. Juli 2010 gilt es als veraltet, obwohl es noch auf einigen Produkten zu finden sein wird, bis diese endgültig aus der Versorgungskette ausgeschieden sind. Ab Juli 2010 besteht für alle vorverpackten Biolebensmittel innerhalb der Europäischen Union Kennzeichnungspflicht mit dem Bio-Logo. Unverpackte Bioprodukte, die aus der EU stammen oder importiert werden, können auf freiwilliger Basis mit dem Bio-Logo gekennzeichnet werden.

Quelle: Europäische Kommission

Copyright: Bio-Markt.info, 02.04.2010/ Beitrag angepasst; mit freundlicher Genehmigung,A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Der Schweizer Müsli-Hersteller bio-familia hat sein bisher grösstes Bauvorhaben realisiert und über 20 Millionen Franken in einen Erweiterungsbau investiert.

Nach 17 Monaten Bauzeit konnte bio-familia in Sachseln die neuen Räume offiziell in Betrieb nehmen. Mit diesen verfügt das Unternehm­en über eine zusätzliche Produktionsfläche von 27.000 m².

Klaus Hipp von der Besitzerfamilie betonte, dass man am Standort Sachseln festhalten wolle, obwohl dieser nicht nur Vorteile aufweise. "Wir müssen uns anstrengen, dass die Vorteile im internationalen Wettbewerb überwiegen", unterstrich er. Wichtig seien deshalb beste Qualität sowie ein motiviertes und gut ausgebildetes Team. Das Unternehmen beschäftigt heute 145 Mitarbeiter.

Quelle: Zisch - Neue Luzerner Zeitung

Copyright: Bio-Markt.info, 28.03.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Links:

bio-familia

(Bio-Markt.info) - Seit 1996 ist der Biolebensmittelmarkt in Grossbritannien auf Erfolgskurs. Im Vergleich mit Deutschland steckt er jedoch noch in den Anfängen, wie die Ergebnisse einer Studie der Cass Business School zeigen.

Die Studie "Factors that Influence the Purchaise of Organic Food" beruht auf der Auswertung von Verbraucherüberlegungen hinsichtlich des Preises und des gesundheitlichen Mehrwerts von Biolebensmitteln, umfangreichen Interviews mit Köchen, einem Konsumenten und einem Lebensmittellieferanten.

In Grossbritannien gibt es gemäss der Studie bisher keine einheitlichen Botschaften bezüglich biologisch angebauter Lebensmittel. Dennoch besteht ein dringender Bedarf nach leicht erkennbaren Gütesiegeln. Nach Ansicht von Dr. Caroline Wiertz, Dozentin für Marketing an der Cass Business School, könnte die Biolebensmittelindustrie diesbezüglich von der Fairhandelsbewegung lernen.

Im Hinblick auf die Preise fand die Studie heraus, dass höhere Preise für biologisch angebaute Lebensmittel Qualitätsbewusstsein hervorriefen, sie jedoch auch als Kaufhindernis angesehen werden müssen. Dennoch stellte die Studie fest, dass Qualitäts- und Gesundheitsbewusstsein und die Besorgnis bezüglich Lebensmittelsicherheit einen positiven Einfluss auf die Verbraucher ausübten. Auch umweltbezogene Aspekte spielen verstärkt eine Rolle.

Quelle: Cass Business School-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 25.03.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Man weiss: auch in den tiefsten Schluchten verliert Albert Keel die glänzenden Bergspitzen nie aus dem Blickfeld - wohl erst recht nicht, wenn er nun den zumindest wirtschaftlich wenig erfolgreichen (oder nun doch erfolgreichen?) Bio-Supermarkt in St. Gallen verlässt.

- Zum Abschied Originalton Keel aus einer Kundenmail:

"Yardo legt dank Ihnen einen wirklich tollen Start in diesem Jahr hin. Wir liegen auf Erfolgskurs und weit über den Vorjahreswerten. Dies lässt uns beide auch leichter Abschied nehmen. Abschied nach schönen, nach intensiven Jahren. Jawohl, wir verlassen Sie und unseren Yardo. Der Abschieds-Countdown läuft... Denn bald schon ist der 10. April, unser letzter Tag im für uns immer noch schönsten und fröhlichsten Biomarkt mit den wohl besten Kundinnen und Kunden, die man sich wünschen kann. Und wir hoffen, wir sehen uns bis dahin noch ganz oft! Denn Sie fehlen uns schon heute und wir wissen: Ohne Sie ist alles doof!"

bionetz.ch wünscht alles Gute!

Links:

www.yardo.ch

Trotz Wirtschaftskrise und gedämpfter Konsumentenstimmung hat sich die Migros im Geschäftsjahr 2009 erfreulich weiterentwickelt und ihre führende Position im Schweizer Markt gefestigt.

Der Gruppenumsatz verringerte sich um -3,1% auf CHF 24,95 Mrd., was auf die Preissenkungen bei den Migros-Produkten, die stark gesunkenen Rohölpreise und das rückläufige Reisegeschäft zurückzuführen ist.

Der Detailumsatz betrug CHF 21,04 Mrd. (-2,4%). Als Folge einer noch engeren gruppenweiten Zusammenarbeit sowie effizienterer Prozesse in allen Geschäftsbereichen erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) der Migros-Gruppe um CHF 40 Mio. (+3,6%). Der Gruppengewinn stieg auf CHF 846 Mio. (+20,8%). Die Investitionen lagen mit CHF 1480 Mio. wiederum auf sehr hohem Niveau. Per Ende Jahr beschäftigte die Migros 83780 Personen, davon 3264 Lernende in über 40 verschiedenen Berufen.

Ganze Medienmittteilung im PDF-Format (pdf-Datei)

Copyright: Migros, Medienmitteilung vom 30.03.2010

(ProSpecieRara) - Von den vom Bundesrat vorgesehenen Sparmassnahmen sind auch Projekte von ProSpecieRara stark betroffen - Projekte, mit denen der Bundesrat eben erst noch die gute Zusammenarbeit von Bund und NGOs in der Schweiz unterstrichen hat.

Da selbst für ProSpecieRara lange nicht ersichtlich war, dass die vorgeschlagenen Budgetkürzungen auch diese Projekte betreffen, gelangen wir mit einem offenen Brief an die Mitglieder der Finanzkommissionen des National- und Ständerates, die als nächstes dieses Geschäft behandeln. In diesem Brief zeigt ProSpecieRara auf, was diese Kürzungen bedeuten würden und bittet die Parlamentarier - gerade im UNO-Jahr der Biodiversität - darauf zu verzichten.

ProSpecieRara kümmert sich zusammen mit anderen Partnern z.B. um die Ausführung des Nationalen Aktionsplanes zur Rettung der Pflanzengenetischen Ressourcen (NAP), das heisst, es werden Obstsammlungen angelegt, Kartoffelsorten inventarisiert oder Gemüsesorten getestet.
Auch bei der Erhaltung der tiergenetischen Ressourcen nimmt ProSpecieRara eine Vorreiterrolle ein. Zusammen mit den Zuchtverbänden setzt sie sich für die Erhaltung von 26 traditionellen Nutztierrassen ein - ebenfalls mit Unterstützung des Bundes.

Mit diesen Programmen setzt der Bund das um, wozu er sich mit seiner Unterschrift unter die Biodiversitätskonvention von Rio 1992 verpflichtet hat. Gerade im UNO-Jahr der Biodiversität betont der Bund immer wieder, dass er alles daran setze, die Biodiversität in der Schweiz zu fördern, die vorgeschlagenen Sparmassnahmen widersprechen diesen Bemühungen jedoch eindeutig.

Die bis anhin vom Bund gesprochenen finanziellen Beiträge sind essentiell, decken aber den wirklichen Aufwand bei weitem nicht. Zur Deckung dieser Finanzierungslücke setzt ProSpecieRara schon heute namhafte Beträge aus Gönnereinnahmen und Sponsoringbeiträgen ein. Zudem arbeiten hunderte Personen ehrenamtlich in den Projekten mit. Der Stiftung gelingt es so jeden Bundesfranken zu vervierfachen! Entsprechend ist es sehr demotivierend, wenn diese Bemühungen auf diese Art und Weise "belohnt" werden.

Den Brief und eine Darstellung der drei Säulen, mit denen ProSpecieRara die Agro-Biodiversität erhält, finden Sie im Anhang.

Für Fragen steht Ihnen unser Geschäftsführer Béla Bartha unter 076 588 73 70 gerne zur Verfügung.

Besten Dank und freundliche Grüsse

Nicole Egloff

ProSpecieRara
Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische
und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren

Nicole Egloff
Kommunikation
E-Mail: nicole.egloff@prospecierara.ch
Mobile ++41 (0)78 723 70 57
Tel. Direktwahl ++41 (0)62 832 08 72

ProSpecieRara, Pfrundweg 14, CH-5000 Aarau
Fax ++41 (0)62 832 08 25
PC-Konto 90-1480-3

http://www.prospecierara.ch

Copyright: ProSpecieRara, 22.03.2010

Anhang:

Brief und eine Darstellung der drei Säulen, mit denen ProSpecieRara die Agro-Biodiversität erhält

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