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Migros im Alnatura-Clinch

Die drei deutschen Gründerväter von Alnatura sind sich in die Haare geraten. Zwei der älteren Herren wollen gewisse Markenrechte zurück. Der Krach ziehe Kreise bis in die Schweiz, schrieb «Der Bund» am 1. Februar.

Der Bund/bionetz.ch – Sie hatten die Marke Alnatura vor 30 Jahre ins Leben gerufen: Götz Werner, Gründer des Drogeriemarkts DM, Wolfgang Gutberlet, Gründer der Biosupermarktkette Tegut, und Götz Rehn, jetzt Chef von Alnatura. Nun sind die drei Herren gegeneinander vor Gericht gezogen. Werner von DM und Gutberlet von Tegut wollen gewisse Markenrechte zurück. Der Streit tangiert auch die Migros, zumindest indirekt. Denn die Auseinandersetzung vor Gericht schadet Alnatura. Sie musste im bisher wichtigsten Absatzkanal Umsatzverluste hinnehmen: dem Drogeriegeschäft.

Chef AlnaturaGötz Rehn, Chef von Alnatura, hatte schon mehr zu lachen. Aktuell streitet er sich mit den Mitgründern von Alnatura um Markenrechte (Foto: www.alnatura.de).

Zu Alnatura und Migros

Alnatura ist hierzulande bestens bekannt – dank der Migros. Vor drei Jahren lancierte die Migros-Genossenschaft Zürich eine Zusammenarbeit mit Alnatura. Heute betreibt der orange Riese sechs Alnatura-Geschäfte und verkauft die Lebensmittel in den eigenen Supermärkten. Er hat damit im Rennen um die Nummer eins im Bio-Markt gegenüber Konkurrentin Coop an Boden gutmachen können. Alnatura erzielte letztes Jahr in der Schweiz 15 Prozent mehr Umsatz.

Artikel Der Bund vom 1. Februar

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