KNOSPE-MILCH - RAUFUTTER IN RAUHEN MENGEN

Bezüglich Milch und Fleisch "aus Gras" sind die Knospe-Bauern schon länger führend. Der Kraftfutteranteil für Wiederkäuer beträgt höchstens 10 Prozent.

Konventionelle Hochleistungskühe geben immer mehr Milch. Um ihren riesigen Energie- und Eiweissbedarf zu decken, fressen sie statt Gras und Heu (Raufutter) immer mehr Getreide (Kraftfutter) und konkurrieren damit die menschlichen Ernährung. Die Bauern von Bio Suisse haben diese Fehlentwicklung schon länger erkannt und füttern alle Wiederkäuer gemäss Knospe-Richtlinien zu mindestens 90 Prozent mit Raufutter. Der hohe Raufutteranteil sorgt zudem dafür, dass Bio-Milch ein wertvolles Fettsäuremuster aufweist. Dass künftig weniger Lebensmitteln in den Futtertrögen der Kuhherden landen, wäre eigentlich für die gesamte heimische Landwirtschaft ein folgerichtiger Schritt, denn aufgrund der vielen Niederschläge wächst in der Schweiz kaum etwas so gut wie Gras und Klee. Um in diesem Bereich auch künftig führend zu bleiben, suchen Biomilchproduzenten im Forschungsprojekt "feed no food" Wege, den schon sehr tiefen Getreideanteil in der Wiederkäuerfütterung noch weiter zu senken.

Dieses Zeilen stammen aus dem Newsletter von Bio Suisse. Er schliesst ab mit dem Hinweis auf das Feed no Food-Projekt. Dieser Link sei auch hier empfohlen.

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