Der Wolf wird von einigen als Bedrohung wahrgenommen. Das Jagdgesetz wurde deshalb revidiert. Umweltschutzverbände haben dagegen das Referendum ergriffen. Die Befürworter*innen erwarten durch die Gesetzesrevision mehr Schutz für die Tourist*innen, Hirt*innen und das Nutzvieh. Die Gegner*innen führen an, dass die Nutztiere zwar besser geschützt werden sollten, die vorgeschlagene Lösung aber weit über das ursprüngliche Schutzziel hinaus gehe. Die Delegierten von Bio Suisse haben in einer schriftlichen Abstimmung sehr knapp die Ja-Parole beschlossen.

wolf 2826741 1280Wolf: gehört er zu uns oder nicht? Bild: Pixabay

Die Bio-Suisse-Delegierten haben sich schriftlich mit 43 zu 35 Stimmen bei 5 Enthaltungen für die Ja-Parole zur Revision des Jadgesetzes ausgesprochen. Der Antrag kam von Bio Grischun.

Umweltorganisationen dagegen

Das Parlament hat eine Revision des Jagdgesetzes beschlossen. Mehrere Umweltverbände, darunter Pro Natura, haben dagegen erfolgreich das Referendum ergriffen. Abgestimmt wird am 27. September 2020. Grüne, SP, Grünliberale und EVP sprechen sich gegen das Gesetz aus. «Die Natur, geschützte Säugetiere und Vögel sowie der Tierschutz kommen noch mehr unter Druck», steht z.B. auf der Website der Gesetzesgegner.  

Bauernverband dafür

Bio Suisse sagt nun auch Ja zum Jagdgesetz. An vorderster Front stehen im Ja-Lager der Schweizer Bauernverband, der Verein «Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere» und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für das Berggebiet (SAB). Hier geht es zur Website der Jagdgesetz-Befürworter*innen.

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