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(LID) - Der nächste Lebensmittelskandal kommt bestimmt, es fragt sich bloss wann. Dies sagte William Hueston vor Agrarjournalisten in Fort Worth, USA. Er bezeichnete den Begriff "Lebensmittelsicherheit" als Unwort und Widerspruch in sich selbst, denn das habe es gar nie gegeben.

Am Kongress der Internationalen Agrarjournalisten im in Texas, USA hat Wiliam D. Hueston von der University of Minnesota die Globalisierung der Lebensmittelmärkte gerühmt: Noch nie hätten wir so viele gute Lebensmittel zu so günstigen Preise kaufen können wie derzeit in Nordamerika und Europa, das sei als Erfolg zu bezeichnen, sagte der Forscher vor Journalisten aus aller Welt.

Die habe aber dazu geführt, dass die Konsumenten sich in falscher Sicherheit wiegen. Die Lebensmittelversorgung wurde zur Selbstverständlichkeit, sie würden sich kaum mehr darum kümmern, sich nicht dafür interessieren, ausser dann, wenn ein Lebensmittelskandal zu Schlagzeilen auf den Titelseiten der Zeitungen führen würde, dann breche die grosse Krise aus. Ganze Märkte brechen zusammen und Farmer sowie Verarbeiter stünden vor dem Aus. Dabei sei meist nicht die Krise das Problem, sondern die Unbeholfenheit im Umgang mit einer solchen Lebensmittelkrise, seien dies nun BSE, Salmonellen oder Rückstände in der Nahrung.

Bauern, Verarbeiter, Handel und Detailhändler würden sich alle darum bemühen, möglichst gesunde, sichere Lebensmittel anzubieten, aber garantieren könne das niemand. Bei der Lebensmittelversorgung handle es sich um eine Verantwortung, die alle gemeinsam tragen müssen, vom Bauern bis zum Konsumenten. Zentral sei dabei, den Konsumenten immer wieder neu aufzuzeigen, dass sie mitverantwortlich sind und eine wichtige Rolle dabei spielen, sagte Hueston.

Copyright: LID, 13.08.2009
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