Der Umsatz des von der Migros übernommenenen deutschen Händlers Tegut geht zwar zurück, doch die Investitionsphase geht weiter. Bis 2017 werden jährlich 30 Läden revitalisiert.

Tegut erwirtschaftete im 2014 einen Netto-Umsatz von 970,1 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug dieser gemäss Medienmitteilung des deutschen Einzelhändlers noch 977 Millionen. Die guten Nachrichten folgen in der Mitteilung jedoch sofort. So sei die Flächenproduktivität erneut gesteigert worden und zwar um 0,4 Prozent. Die Modernisierung der 280 Läden, deren Anzahl sich letztes Jahr durch Schliessungen und Neueröffnungen, nicht geändert habe, geht weiter. Bereits im vergangenen Jahr hat die Migros-Tochter 24 Märkte umgerüstet, fünf mehr als noch im Jahr zuvor und drei Neueröffnungen durchgezogen.

Jetzt wolle Tegut 2015 das Tempo für die Modernisierung des Vertriebsnetzes nochmals erhöhen: Bis 2017 sollen jährlich 30 Märkte auf das neue Konzept umgestellt werden. Pro Jahr würde dazu ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag bereit gestellt werden. 2015 will Tegut sechs neue Märkte eröffnen. Der Expansionsschwerpunkt bleibe dabei das erweiterte Rhein-Main-Gebiet, der Grossraum Stuttgart sowie die Region Nürnberg.

Alimenta tegut jan15Expansion mit Regionalität, Bio und Eigenmarken (Bild: Tegut/ alimentaonline.ch)

Expansion mit Regionalität, Bio und Eigenmarken

Expandieren will der Einzelhändler auch mit Regionalität, Bio, Eigenmarken und Preissenkungen. Seit gut einem Jahr führt Tegut Produkte mit dem Regionalfenster im Sortiment. Dabei sei der Händler der Einzige, der auch Tee mit diesem Label auszeichnen könne. Dieses Jahr sollen weitere 20 Produkte dazukommen.

Gleichzeitig fördere das Migros-Unternehmen auch den Bioanbau und seine Eigenmarken. Die Preise hat der Händler seit 2013 über 600 Produkte gesenkt und wolle dies weiterhin tun.

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