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„Spirito di Basilea – Der Tisch ist gedeckt!“: Unter diesem Titel eröffnet das FiBL gemeinsam mit der Stadt Basel am 7. August eine Ausstellung im Schweizer Pavillon an der Expo in Milano. Im Mittelpunkt stehen die Stadt Basel und die Frage, wie sich eine Stadt nachhaltig ernähren kann. Am 4. September präsentiert das FiBL anlässlich eines Symposiums Visionen und Lösungsansätze.

D spirito di basilea rot

Frick, 4.8.2015 - Wenn eine italienische Köchin zu Tisch bittet, dann ruft sie „La cena è pronta!“. Was dann auf dem Teller präsentiert wird, ist fast immer deliziös. Mit der gleichnamigen Ausstellung (deutsch: „Der Tisch ist gedeckt!“) wollen die Stadt Basel und das FiBL dieses Versprechen einlösen. Serviert werden an der Expo zwischen 7. August und 12. September nicht Penne mit Pesto oder Saltimbocca, sondern ein ganzes Menu von Informationen zur Frage, wie sich eine Stadt nachhaltig ernähren kann und wie die Bewohner mit urbanen Innovationen dazu beitragen können.   

Anregung zur Auseinandersetzung
Die von der Basler Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) gestaltete Ausstellung thematisiert das urbane Ernährungssystem als Gesamtheit von Produktion, Verarbeitung, Transport und Konsum. Dieses System ist über die Stadtgrenze hinaus in die regionalen und globalen Märkte eingebettet. Gezeigt wird, dass Basel über ein dichtes Netz an Organisationen und Unternehmen verfügt, die sich mit dem Thema nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und -distribution auseinandersetzen. 

Konkret werden in der Ausstellung in Zusammenarbeit mit Bio Suisse, Pro Specie Rara, Urban Agriculture Basel und anderen städtischen Partnern die folgenden Themen beleuchtet: Nachhaltige Landwirtschaft, Trinkwasseraufbereitung, Saatgut, Lebensmitteltransport, lokale Handelsbeziehungen, Stadtlandwirtschaft, Familiengärten, Konsum und Lebensqualität.

Die Ausstellung möchte die Besucherinnen und Besucher dazu anregen, sich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen und selber aktiv zu werden. Nebst dem persönlichen Konsum ergeben sich diverse Einflussmöglichkeiten auch durch die Zusammenarbeit von Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft.

Symposium liefert Visionen für die nachhaltige Ernährung der Stadt
Im Rahmen der Ausstellung findet am 4. September ein vom FiBL organisiertes Symposium unter dem Titel „How to feed a city – visions, technologies, emotions“ statt (in englischer Sprache). Nach einer Einführung durch FiBL-Direktor Urs Niggli sowie Referaten von Carolyn Steel (Autorin von „Hungry City“) und Maximilian Lössl (Vereinigung für Vertical Farming) wird FiBL-Projektleiterin Heidrun Moschitz mit weiteren Experten und Expertinnen offene Fragen zur urbanen Versorgung diskutieren: Was sind unsere Visionen für die nachhaltige Ernährung einer Stadt? Welche technologischen Lösungen gibt es? Welchen Anforderungen muss eine städtische Ernährungsstrategie genügen?

Anmeldung zum Symposium vom 4. September (Teilnahme kostenlos)

Weitere Infos

pdfPoster Spirito di Basilea

Der Schweizer Expo-Pavillon    

Basel an der Expo  

Urbane Ernährungssysteme am FiBL 

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