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Swissaid: Agrarkonzerne sind Krisengewinnler

(LID) – Die Hilfsorganisation Swissaid kritisiert, dass die hohen Summen, die zur Lösung der Nahrungsmittelkrise von 2008 eingesetzt wurden, vor allem den Agrarkonzern zugutekamen.

Anlässlich des Welternährungstages vom 16. Oktober macht Swissaid darauf aufmerksam, dass weltweit fast eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Die internationale Gemeinschaft, namentlich die Weltbank, die FAO, die EU, aber auch private amerikanische Stiftungen hätten als Reaktion auf die Hungerrevolten im 2008 gigantische Beträge bereitgestellt. Diese seien aber nicht den Kleinbäuerinnen und –bauern zugutegekommen, wie weltweit am stärksten von Hunger betroffen sind, sondern an die grossen Saatgut- und Agrochemiekonzerne. Diese hätten damit nicht nur den eigenen Profit gesteigert, sondern der Welt auch ein Produktionsmodell aufgezwungen, das kleinbäuerliche Strukturen zerstöre und das Hungerproblem noch verschärfe.

Auch der weltweite Run auf Agrarflächen vorab in Afrika habe verheerende Folgen. Der Landkauf durch grosse Unternehmen führe dazu, dass Millionen von Kleinbauern vertrieben würden und dadurch künftig auch hungergefährdet seien.

Copyright: LID, 14.10.2010

(LID) – Die Hilfsorganisation Swissaid kritisiert, dass die hohen Summen, die zur Lösung der Nahrungsmittelkrise von 2008 eingesetzt wurden, vor allem den Agrarkonzern zugutekamen.

Anlässlich des Welternährungstages vom 16. Oktober macht Swissaid darauf aufmerksam, dass weltweit fast eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Die internationale Gemeinschaft, namentlich die Weltbank, die FAO, die EU, aber auch private amerikanische Stiftungen hätten als Reaktion auf die Hungerrevolten im 2008 gigantische Beträge bereitgestellt. Diese seien aber nicht den Kleinbäuerinnen und –bauern zugutegekommen, wie weltweit am stärksten von Hunger betroffen sind, sondern an die grossen Saatgut- und Agrochemiekonzerne. Diese hätten damit nicht nur den eigenen Profit gesteigert, sondern der Welt auch ein Produktionsmodell aufgezwungen, das kleinbäuerliche Strukturen zerstöre und das Hungerproblem noch verschärfe.

Auch der weltweite Run auf Agrarflächen vorab in Afrika habe verheerende Folgen. Der Landkauf durch grosse Unternehmen führe dazu, dass Millionen von Kleinbauern vertrieben würden und dadurch künftig auch hungergefährdet seien.

Copyright: LID, 14.10.2010

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