(Bio-Markt.info) - Bio Suisse und weitere landwirtschaftliche Organisationen stellen sich gegen die Zwangsimpfung gegen die Blauzungen-Krankheit. Bio Suisse und Bauernverbände wie Uniterre oder die Kleinbauernvereinigung VKMB verabschiedeten eine Resolution, welche die Impfung freiwillig machen will. Sie setzen dabei auf eine Doppelstrategie: Impfung und natürliche Immunisierung.

Die Verantwortung, welche Tiere wie zu behandeln sind, solle jeder Landwirt selbst tragen, so die Verbände. Die natürliche Immunisierung bilde den nachhaltigere Weg zum Schutz der Tiere. Sie zweifeln generell daran, dass es möglich sei, die Krankheit auszurotten.

Die Blauzungenkrankheit ist eine durch Mücken übertragene Viruskrankheit, die Rinder, Schafe, Ziegen und bestimmte Wildtiere befällt. Dieses Jahr wurden in der Schweiz rund zwei Millionen Rinder und Schafe geimpft. Nach Angaben des Bundesamts für Veterinärwesen haben rund 100 Landwirte die Impfung ihrer Tiere verweigert. Die Impfpflicht besteht seit 2008

Quelle: Bieler Tagblatt

Copyright: Bio-Markt.info, 09.09.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

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Bio Suisse (eigene Medienmitteilung)
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