Wo Bio draufsteht, soll auch Bio drin sein, darauf müssen sich Konsumentinnen und Konsumenten verlassen können. Um die Bioqualität zu garantieren, sind Zertifizierungsstellen die zentralen Schnittstellen. Sie stellen die Glaubwürdigkeit des Biolandbaus sicher – in der Schweiz, aber auch international.

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Damit die KonsumentInnen in der Schweiz importierte Bioprodukte aus Ländern wie Albanien, Mazedonien, Indien oder der Ukraine vertrauensvoll geniessen können, müssen die Biozertifizierungsstellen in diesen Ländern geschult und beraten werden. So erreichen sie einen hohen Professionalisierungsstandard. Das vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL durchgeführte Projekt zur Stärkung von Biozertifizierungsstellen endet nach vier Jahren sehr erfolgreich. Zertifizierungsstellen in vier Ländern wurden dank dem vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO finanzierten Entwicklungsprojekt professionalisiert.

Das FiBL hat in einem vierjährigen Projekt im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des SECO Biozertifizierungsstellen und Politikakteure aus den vier Schwellenländern Albanien, Mazedonien, Indien und Ukraine auf künftige Herausforderungen methodisch und wirtschaftlich vorbereitet. 300 Mitarbeiter von acht Biozertifizierungsstellen wurden intensiv geschult.

Darüber hinaus unterstützte das Projekt Massnahmen, um den Export von Bioprodukten zu fördern und die Glaubwürdigkeit der gehandelten Ware zu sichern. So finden Exporteure von Bioprodukten dank der Webseite www.organicexport.info alle wichtigen Informationen zu Importbestimmungen in ihren Zielländern. Auf der Zertifikate-Datenbank www.bioc.info können Händler tagesaktuell einsehen, ob eine angebotene Ware ein gültiges Zertifikat besitzt. «Mit diesen Tools haben wir im Projekt einen grossen Beitrag zu mehr Transparenz und Sicherheit im Biomarkt geschaffen», so Toralf Richter, FiBL-Mitarbeiter im Projekt.

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