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Nur ein Prozent der Baumwoll-Welternte sind bio. Wie kann es also sein, dass die grossen Mode-Billigketten ökologische Mode anbieten? Dass dies nicht aufgeht, hat die NZZ kürzlich publik gemacht.

«Etikettenschwindel mit Bio-Baumwolle» –  unter diesem Titel erschien am 24. April ein ausführlicher Bericht in der NZZ. Ausgangspunkt für die NZZ-Recherche war die Frage, wie folgende Fakts zusammengehen. Erstens: Mehr als vier Fünftel der weltweit angebauten Baumwolle stammen von gentechnisch veränderten Pflanzen. Zweitens: Es gibt nur in Indien grössere Plantagen, wo Baumwolle gentechfrei und ohne Einsatz von Pestiziden angebaut wird. Drittens: Nur 1 Prozent der Welternte sind bio, wobei der Anbau leicht zurückgeht. Auf diesem Hintergrund erscheine etwa die Better Cotton-Kampagne von H&M fragwürdig.

1280px Feld mit reifer BaumwolleNur in Indien wird Bio-Baumwolle in grösserem Plantagen angebaut (Foto: David Nance, Wikimedia Commons).

Von einer Bio-Bewegung in der Schweizer Textilbranche sei auch hierzulande wenig zu spüren, resümierte die NZZ. Gesamthaft sei nur 1 Prozent des Schweizer Textilmarktes bio. Das Problem: Die Nachfrage übersteige das Angebot, wie Coop – dank Naturaline der Schweizer Marktführer für Bio-Textilien – schon 2014 gewarnt habe.

Artikel NZZ vom 24. April 2016

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