Mitglieder-Info
- 24. September 2012
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An der Tagung vom 16. Juni in Winterthur folgte bei Prachtwetter ein kleines, aber engagiertes Publikum dem eindrücklichen Vortrag des Kieler Fischereibiologen Rainer Froese über «Nachhaltige Ernährung aus dem Meer: Möglichkeiten und Grenzen».
Noch zwei Stunden nach dem offiziellen Schluss der Veranstaltung diskutierten Teilnehmer/innen angeregt über Probleme und Lösungen. Auszüge der Tagung hat bionetz.ch-Mitglied fair-fish jetzt auch virtuell dokumentiert; die Debatte kann weiter gehen!
fair-fish-Tagung vom Juni in Bild und Ton
- Einstündiger Vortrag von Rainer Froese ist als Audio und als Präsentation auf der fair-fish-Website
- Interview mit Rainer Froese zur Überfischung und zu den notwendigen Massnahmen
- 18. September 2012
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Geschäftsführer Dieter Baumann-Stucki tritt nach getaner Arbeit zurück. Nach drei Jahren Aufbauarbeit an der Schwand in Münsingen gibt Dieter Baumann-Stuckidas Mandat als Geschäftsleiter der Bio Schwand AG ab.
Der Experte für Immobilien un Bau, der seit 2008 dem Verwaltungsrat der Bio Schwand AG angehört, übernahm das Mandat im Herbst 2009, um den ins Stocken geratenen Prozess für den Kauf der Gebäude an der Schwand wieder in Schwung zu bringen. Die Bio Schwand AG hat dieses Ziel unter der Geschäftsführung von Dieter Baumann-Stucki erreicht, erarbeitete ein Finanzierungskonzept, half mit, die Finanzierung sicherzustellen, führte die Kaufverhandlungen mit dem Kanton durch und baute einen operativen Betrieb auf. Im Oktober 2012 kann der Übernahmeprozess abgeschlossen werden.
«Nun braucht es für die Aufnahme eines geordneten operativen Betriebes neue Kräfte, die dem Profil der zukünftigen Geschäftsführung besser entsprechen als meine Person», sagt der zurücktretende Geschäftsführer, der als Aktionär und Mitglied des Verwaltungsrats weiterhin mit der Bio Schwand AG verbunden bleibt. Für die zukünftige Geschäftsführung wird nun ein Qualifikations- und Aufgabenprofil erarbeitet. Über die Neubesetzung der Geschäftsführung wird zu gegebener Zeit informiert.
Der Verwaltungsrat dankt Dieter Baumann-Stucki für seinen herausragenden Einsatz, seine Erfolge in der Aufbauarbeit der Bio Schwand und die gute Zusammenarbeit.
Weitere Informationen und Kontakt
Bio Schwand AG | Schwand | 3110 Münsingen | 031 312 59 55
- 07. September 2012
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Der Thurgauer Süssmost- und Saftproduzent Thurella übernimmt das Zürcher Jungunternehmen Traktor Getränke. Die Thurella-Tochter Biotta und Traktor haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, welcher nun noch die Aktionäre des Smoothie-Herstellers zustimmen müssen.
Das 2003 gegründete Unternehmen setzt mit sechs Mitarbeitern heute rund 2 Mio. Fr. im Jahr um. Die Produkte - hauptsächlich Smoothie genannte Fruchtsäfte mit fein püriertem Fruchtfleisch, aber auch Milchgetränke - haben sich auf dem Schweizer Markt etabliert. Sie sind in Bioläden und im Delikatessenfachhandel sowie auch in Cafés und im Detailhandel erhältlich.Mittlerweile wurden die in kleinen PET-Flaschen verkauften Smoothies schon von diversen anderen Herstellern kopiert. Und auch Traktor Getränke selbst stellt für Dritte Smoothies her.
Kaufpreis unbekannt
“Wir haben gesehen, dass wir im Verbund mit einem grösseren Partner mehr Möglichkeiten haben“, erklärt Traktor-Geschäftsführer Philippe Schenkel den Grund für den Verkauf des Unternehmens, das er zusammen mit Michael Wehrli gegründet hat.Biotta sei ein idealer Partner für Traktor, da die beiden Unternehmen ähnliche Werte hätten und die Produktepaletten sich ergänzten, sagte Schenkel. Er wird nach eigenen Angaben auch nach dem Verkauf Traktor Getränke leiten. Wieviel Thurella sich die Übernahme kosten lässt, wurde nicht bekannt gegeben. Derzeit halten neben den Gründern rund 50 Personen aus deren Familien-und Freundeskreis Aktien an Traktor.
Nur Biotta übrig geblieben
Welche Absichten die Thurella-Tochter Biotta mit Traktor hat, wird erst nach dem Abschluss der Übernahme bekanntgegeben. Biotta sowie die deutsche Gesa Gemüsesaft GmbH sind die beiden Unternehmensteile, die der an der Berner Börse kotierten Thurella nach einer gescheiterten Expansion noch geblieben sind. Die Herstellung von Mostkonzentraten hat die einst als Obstverwertungsgenossenschaft gegründete Gesellschaft in die Biotta integriert, die eigenen Marken Obi und Rittergold sind allerdings vom Markt verschwunden. Übernommen hatte sich Thurella insbesondere mit der Übernahme eines Getränkeabfüllbetriebs von Feldschlösschen in Eglisau. Thurella konnte diesen angesichts der Überkapazitäten in der Schweiz nicht rentabel betreiben.
Quelle: sda
Informationen und Kontakte:
Traktor Getränke AG: Philippe Schenkel
- 28. August 2012
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Das Basler Biofachgeschäft Höheners ruft derzeit zu neuen Kooperationen und Partnerschaften auf. Gerne nehmen wir diesen Aufruf des bionetz.ch-Mitglieds in unsere Berichterstattung auf und wünschen gutes Gelingen!
"Im November 1995 eröffnete ich mein Geschäft an der Schützenmattstrasse 30. Der grosszügig dimensionierte Bioladen traf damals ein Bedürfnis der Basler Bevölkerung, war sofort etabliert und schon bald selbsttragend. In den ersten Jahren stieg der Umsatz kontinuierlich, Höheners konnte seine Strukturen verfestigen," dies der Rückblick von Andreas Höhener auf die Aufbaujahre.
2011 kam es zur massiven Aufwertung des Frankens. Höheners trifft in Basel die Folgen des dauerhaft geänderten Wechselkurses besonders drastisch. Auch ein Teil der Biokundschaft wurde zu Einkaufstouristen und der Umsatz brach weiter ein.
"Jetzt stehen wir an einem Punkt, wo es nicht mehr geht," stellt Andreas Höhener fest. "Wir engagieren uns weiterhin für den Erhalt dieses Bioladens. Und das ist gut so. Denn Höheners bietet 15 Arbeitsplätze im Betrieb und schafft weitere 70 Stellen bei Produzenten und Zulieferern. Deren Produkte und Fachwissen wollen wir nicht verlieren. Das ist eine Herausforderung, die wir zusammen eigentlich schaffen müssten."
Höheners sucht mit einem Aufruf auf der Homepage und in den lokalen Medien neue Kooperationen, Partnerschaften und Sponsoren.
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Haben Sie eine Idee oder sehen Sie eine Möglichkeit, wie dem Bioladen auf eine wirtschaftlich gesunde Basis verholfen werden kann?
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Können wir Sie als Mäzenin oder Gönner gewinnen?
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Oder kennen Sie Persönlichkeiten, bei denen Sie oder wir uns melden sollten?
Kontakt: Andreas Höhener
Aufruf "Gesucht: Ihre gute Idee und Ihr Beitrag"
- 28. August 2012
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Am Montag, dem 26.08.2012, startete der grösste Schweizer Sauerkrautfabrikant, die Firma Schöni, in die neue Sauerkrautsaison. Die Ernte ist vielversprechend. Der Pro-Kopf-Verbrauch stagniert heute jedoch bei einem halben Kilogramm pro Jahr. Und das trotz aller positiver Eigenschaften des Sauerkrauts (vitaminreich, kulinarisch vielseitig einsetzbar, ballaststoffreich, kalorienarm). Schöni glaubt fest daran, dass das Potential für Sauerkraut in der Schweiz noch lange nicht ausgereizt ist.
Mit frischen Produktideen, Information und noch mehr Engagement für Nachhaltigkeit beim Kabisanbau versucht man in der Saison 2012/13 frischen Wind auf dem Markt für Sauerkraut zu entfachen.
Der neue Claim von Schöni Sauerkraut & mehr verrät, dass man an Konventionen rund um die traditionelle Sauerkrautproduktion rütteln möchte. So werden mit dem Rahmsauerkraut, Bayrischkraut oder Rieslingsauerkraut interessante Neurezepturen auf den Markt gebracht. Zudem stärkt Schöni sein Engagement für Bioprodukte. Als grösster Schweizer Verarbeiter von Bio-Sauerkraut (800 t Kabis werden pro Jahr zu Bio-Sauerkraut vermarktet) engagiert sich Schöni als
Hauptsponsor bei der Leserwahl der Zeitschrift oliv zum besten Schweizer Bioladen Bio Star 2012 . Doch damit nicht genug. Ab Winter 2012 wird Schöni in der Schweiz als erster Sauerkrautfabrikant ein Pro Specie Rara-zertifiziertes Sauerkraut auf den Markt bringen. Auf dieses Produkt freuen wir uns schon besonders, betont Walter Heer, Geschäftsführer bei Schöni und selbst Bauernsohn: Nachdem wir in den letzten Jahren bereits Versuche des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zur Erhöhung der Biodiversität und Nützlingsförderung im Kohlanbau unterstützt haben, können wir nun mit dem Pro Specie Rara-Produkt ganz aktiv Biodiversität durch unseren Konsum fördern.
Kontakt: Oskar Kunz, Leiter Marketing & Vertrieb
Weitere Informationen zur Schöni Swissfresh AG:
Schöni Sauerkraut wurde vom Gründer Ernst Schöni bereits im Jahre 1920 hergestellt. Heute wird dasUnternehmen in der vierten Generation von Daniel Schöni geführt. Die Produkte findet man bei den meisten Grossverteilern, in diversen Feinkostläden oder im Biofachhandel im Kühlregal. Neben 4 000 Tonnen Weisskabis werden jährlich 1 000 Tonnen Rotkraut, 2 000 Tonnen Randen und weitere Produkte wie Sauerräben, Apfelmus und Dörrbohnen verarbeitet.
- 26. Juli 2012
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Die Remei AG (bionetz.ch-Mitglied) ist im Mai 2012 einstimmig als Mitglied von Swiss Fair Trade (Dachverband der Fair Trade-Organisationen in der Schweiz) aufgenommen worden. Dies bedeutet eine Anerkennung der Inhalte und der Implementierung des bioRe®-Standards.
Swiss Fair Trade setzt sich dafür ein, den Fairen Handel in der Schweiz zu stärken, faire Handelsstrukturen zu fördern und die hohen Anforderungen an den Fairen Handel aufrechtzuerhalten. Die Fair Trade-Grundsätze sollen noch besser bekannt gemacht werden.
Alle Mitglieder verpflichten sich, die vorgegebenen Grundsätze und Standards von Swiss Fair Trade einzuhalten. Zu den Mitgliedern von Swiss Fair Trade gehören Unternehmen, die den fairen Handel als Label-, Handels- oder Kampagnenorganisationen in der Schweiz fördern wie zum Beispiel Caritas Fairtrade, Max Havelaar, Erklärung von Bern, Helvetas und Gebana.
Weitere Informationen und Kontakt:
- 17. Juli 2012
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Sonja Ironson hat nach 16 Jahren Auf- und Mitarbeit im Bioladen Öpfelbaum zuerst als Mitarbeiterin noch zu Genossenschaftszeiten, dann als Geschäftsführerin in der Co-Leitung mit der Verwaltungsratspräsidentin viel zum Erfolg des Ustermer Biofachgeschäftes beigetragen. Nach dieser langen Zeit stellt sich Sonja Ironson einer neuen Herausforderung.
Markus Schmid und Mabinty Conteh
Mabinty Conteh arbeitet seit rund 4Jahren im Bioladen als Fachfrau und nimmt mit dem seit August 2011 als Geschäftsführungs-Stellvertreter tätigen Markus Schmid seit Anfangs Juli die Geschäftsführung wahr.
Der Verwaltungsrat freut sich, dem engagierten Führungs-Duo das Zepter der operativen Führung zu übergeben. Sonja Rütimann Spycher hat diese Gelegenheit nutzen können, ihren Teil der operativen Geschäftsführung in den Laden zurück zu geben, sich auf das Präsidium konzentrieren zu können und den Freiraum für eine neue Aufgabe zu nutzen.
Dem Verwaltungsrat gehören an: Sonja Rütimann Spycher als Präsidentin sowie Angelica Peterlechner und Kaspar Ritz als Mitglieder.
Strategie Regionalität
Die vor rund 3 Jahren durch den Verwaltungsrat verabschiedete Strategie der regionalen Produktförderung bewährt sich. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verein Uster PLus konnte mit der Einsitznahme im Vorstand verbessert werden, regionale Lieferanten bzw. das Angebot deren Produktepalette im Öpfelbaum konnten verbreitert werden - z.B. im Gemüsebereich kann inzwischen eine grosser Vielfalt von speziellen Gemüse- und Früchtesorten in Bio-Qualität von unerreichbarer Breite in Uster angeboten werden.
Website: www.oepfelbaum-uster.ch
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Sonja Rütimann Spycher, Verwaltungsratspräsidentin,
Tel. 079 449 67 75, sonja.ruetimann@oepfelbaum-uster.ch
Öpfelbaum Uster ist bionetz.ch-Mitglied.
- 18. Juni 2012
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Seit dem 1. Juni 2012 haben die Kunden des Biofachhandels die Möglichkeit, "ihr Fachgeschäft für Bioprodukte" als Bio-Star 2012 zu nominieren. Zu den Fachgeschäften werden Bioläden, Reformhäuser und andere Detailhandelsgeschäfte gezählt, die Kunden einen Biosortiments- und Beratungsschwerpunkt bieten. Die Wahl zum Bio-Star erfolgt durch eine Leserbefragung von oliv, der Konsumentenzeitschrift für den Schweizer Biofachhandel. Partner der oliv -Leserwahl ist der Schweizer Bio-Sauerkrauthersteller Schöni. Die Kampagne wird unterstützt durch die Organisationen Bio Suisse, Demeter und Bio Hotels sowie die Unternehmen Morga, Somona und Sonnentor, welche mit ihrem Engagement den Schweizer Biofachhandel stärken wollen.
Weitere Informationen zum Bio-Star 2012
Rückfragen:
Ruth Hofmann, Projektleiterin Marketing
direkt +41 62 552 04 03
bossert & richter ag (ehemals Bio Plus AG)
- 15. Juni 2012
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(bossert & richter AG) – Seit dem 1. Juni 2012 tritt die Bio Plus AG unter einem neuen Namen auf.
Mit der Umfirmierung zur bossert & richter AG betonen die Inhaber Heinz Bossert und Toralf Richter ihren Anspruch, als mitdenkende Beratungs- und Marketingagentur ihre Kunden mit originellen Ideen, ausgefeilten Konzepten und grafischen Gestaltungslösungen in ihrem Willen zu unterstützen, biologisch und regional erzeugte Lebensmittel erfolgreich zu vermarkten.
Innerhalb der letzten Jahre hat sich das Unternehmen zu einer eigenständigen, unabhängigen Agentur weiterentwickelt. Damit einhergehend wurden die Geschäftsbereiche kontinuierlich erweitert und Struktur und Ausrichtung der Unternehmung an Marktentwicklungen und Trends angepasst. Heute arbeiten 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus fünf unterschiedlichen Kulturkreisen für die bossert & richter AG. Sie sorgen für eine Vielfalt an Erfahrungen, Netzwerken und gestalterischen Handschriften.
Neben der Herausgabe der Konsumentenzeitschrift oliv betreut die bossert & richter AG heute Bauerngruppen, Verarbeiter, Grossisten sowie Detailhändler in Marketingfragen. Mit fachlicher Kompetenz und einer flexiblen Unternehmensausrichtung möchte die bossert & richter AG auch zukünftig ihre Kunden unterstützen, die grünen Seiten des Lebens noch stärker im Markt zu verankern.
Rückfragen:
Heinz Bossert, Toralf Richter
bossert & richter AG
Staufferstrasse 2, CH-5703 Seon
Tel. +41 62 552 0402
Email: info@br-marketing.ch
Website: www.br-marketing.ch
bossert & richter AG ist bionetz.ch-Mitglied.
- 08. Juni 2012
- Nachrichten | Mitglieder-Info
Seit 2009 ist die Verwertung der Suppenhennen ein viel diskutiertes Thema. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir bereits vor geraumer Zeit als erster Betrieb eine gute Lösung gefunden haben. Die sinnvolle Verwertung der Althennen war für die hosberg AG seit jeher ein grosses Anliegen, da wir der Vergasung der Tiere aus ethischen Gründen nicht zustimmen konnten. So haben wir intensiv nach einer Lösung gesucht, die Bio-Suppenhennen wieder als Nahrungsmittel verwenden zu können. Seit 1 1/2 Jahren werden unsere Bio-Suppenhennen geschlachtet und als hochwertiges Bio-Fleisch vermarktet. Die Suppenhennen werden bei unseren Produzenten kostenlos abgeholt. Aus diesem Grund dürfen Sie die Bio-Eier aus unserem Haus mit gutem Gewissen geniessen. Gerne sind wir für weitere Fragen und Anliegen Ihr Ansprechpartner.