Mitglieder-Info

Nach der erfolgreichen Gründung der Basler Brauerei Unser Bier
(www.unser-bier.ch) hat Istvan Akos mit Freunden zusammen am südlichen Ufer des Neusiedlersees bei Sopron in Ungarn 4.2 ha bestes Rebland gekauft und neu bepflanzt – mit Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Syrah, Cabernet
Sauvignon und einer ungarischen Weissweinsorte namens Királyleányka (Königstochter, autochtone Sorte aus Siebenbürgen). Seit 2006 produziert er in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Winzer Franz R. Weninger aus Horitschon (Mittelburgenland) biodynamisch. Die reiche Mineralität des Bodens, die Wärme des Sees, die rigorose Ertragsbeschränkung und die Leidenschaft und Erfahrung des Winzers ergeben gehaltvolle, komplexe Weine. Der Ausbau erfolgt beim Weisswein im Stahl, die Rotweine reifen in kleineren und grösseren, neueren und älteren Eichenfässern. Bei normalem Wetter werden jährlich um die 20000 Flaschen abgefüllt, bei Hagel – wie 2009 – bloss 1000! Die Weine vermarktet Akos in der Schweiz und in Ungarn.

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Auf der Website www.akos-weine.ch können Sie sich einen zehnminütigen Film
über Sopron, das Weingut und den Neusiedlersee ansehen.
Wenn Sie Lust haben, die Weine von Akos kennen zu lernen: Ein Degupaket mit
6 Flaschen kostet Sie 90 Franken plus 17 Franken für den Versand.

akos-weine

Dass Vatter sich eigentlich nicht vom Biofachhandel verabschieden wollte, wurde bereits in der Schliessungsmitteilung angetönt. Inzwischen wurde das Projekt ausgearbeitet, der Mietvertrag ist unterschrieben. Das neue Projekt in der Nähe des Historischen Museums wird folgendermassen beschrieben:

"Im vatter Royal – so der Name – werden wir das Angebot des Logischen Supermarktes in reduziertem Umfang weiterführen. Schwerpunkt bildet das Trockensortiment, bereits heute eine unserer Stärken. Vatter Royal wird fast alles anbieten, was es im Bio-Alltag braucht. Die Metzgerei können wir leider am neuen Standort nicht weiterführen. Das Angebot an Naturkosmetik wird auf die Schweizer Linien und die bekanntesten internationalen Marken beschränkt.

Mit dem Wechsel wollen wir Neues schaffen und Akzente setzen. Unsere ehemalige Chefköchin im Restaurant vatter, Edith Aebi, stösst wieder zu uns und produziert in der Backstube im gleichen Gebäude Kuchen und Backwaren – auch als Zwischenverpflegung. Die Tradition des Tea-Rooms führen wir mit einer kleinen Caffè Bar weiter. Diese Woche haben wir mit einer artisanalen Rösterei in Signau die Zusammenarbeit vereinbart. Schon bald werden Kaffee-GeniesserInnen einen Hochlandkaffee aus Äthiopien im Royal schlürfen können. Was wir in Signau über Kaffee lernen, geben wir Ihnen gerne bei einer Tasse feinstem Espresso oder einer Latte Macchiato weiter!"

Ganzer Vatter-Newsletter hier. (Der Newsletter kann abonniert werden.)

Neues IMO Qualitätssicherungsprogramm ConCert stärkt nachhaltig Glaubwürdigkeit in internationale Bio-Produkte

Bio-Produkte werden heute besonders scharf unter die Lupe genommen: Immer feiner definierte Qualitätsstandards und eine immer komplexer werdendes Zertifizierungssystem sowie eine intensive Beobachtung durch die Medien stellen einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil für die Bio-Branche dar. Trotz der jahrelangen Bemühungen von Seiten der Handelspartner, Zertifizierungsstellen und Behörden verursachen Vermeidung wie Aufklärung von Rückstandsfällen den beteiligten Handelspartnern enorme Kosten und führen nicht immer zu klaren Ergebnissen.

Das Institut für Marktökologie (IMO) hat jetzt einen neuen Service für die Qualitätssicherung entwickelt, der die internationalen Handelsbeziehungen im Bio-Sektor nachhaltig stärken soll. „Die Wettbewerbsfähigkeit von Bio-Produkten durch ein Qualitätssicherungssystem besonders im Bereich der Importgüter zu verbessern, ist uns als Zertifizierungsstelle mit langjähriger Erfahrung im ökologischen Bereich besonders wichtig“, erklärt Dr. Peter Schaumberger, Geschäftsführer des Instituts. „Daher haben wir jetzt gemeinsam mit unseren Kunden speziell für Importeure die neue Dienstleistung ConCert - IMO Import Safety Services entwickelt. Es erleichtert die Einhaltung von Rückstandshöchstmengen, Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit.“

Der Ansatz von IMO basiert auf der Überzeugung, dass eine nachhaltige Qualitätssicherung nur durch Verständnis, Motivation und Verlässlichkeit der involvierten Handelspartner entstehen kann. „Alle Beteiligten müssen die Anforderungen des internationalen Marktes verstehen und unterstützen wollen und gemeinsam ein internes Qualitätssicherungssystem aufbauen. Die bestmögliche Produktqualität wird durch eine kontinuierliche Selbstkontrolle sowie eine ständige Verbesserung erreicht“, kommentiert Judith Hobmeier, Leiterin des neuen Programms bei IMO.

ConCert – IMO Import Safety Services besteht aus verschiedenen Modulen, die Werkzeug und Methodik bieten, um umfassende Qualitätssicherungssystemen entlang der gesamten Produktionskette aufzubauen. Die professionelle Probenahme durch erfahrene Inspektoren auf dem Feld, vor der Verschiffung oder im Importland erlaubt ein schnelles Auffinden möglicher Rückstände. Die kompetente Bewertung von Analyseberichten nach verschiedenen Bio-Zertifizierungsstandards erleichtert die Ursachenfindung. Eine spezielle Software zur Rückverfolgbarkeit bietet transparente Warenflüsse unter der externen Aufsicht von IMO und wurde speziell auch für mittlere und kleinere Betriebe in Entwicklungsländern entwickelt. „Die angebotenen Module können an individuelle Bedürfnissen angepasst werden und sind weltweit anwendbar, selbst wenn die Bio-Zertifizierung des Produktes nicht durch IMO erfolgt“, erläutert Frau Katerina Koureta, Abteilung Analysis bei IMO, das flexible System.

Dr. Schaumberger ist stolz einen neuartigen Service für die Bio-Branche anbieten zu können: „Endlich können wir für Nachhaltigkeit im Kontrollsystem garantieren.“

Auch Importeure bestätigen die Notwendigkeit des Programms. Sie bevorzugen IMO als Kontrollstelle gerade in Ländern, denen vielen Bio-Produkten ein schlechter Ruf vorauseilt.

Matthias M. Werner, NCT Nord Trading GmbH, setzt ConCert erfolgreich in China ein: „Mit Hilfe des ConCert Programms von IMO ist es uns gelungen, für den Bezug von BIO Goji Produkten aus China die Rahmenbedingen so zu gestalten, dass grösstmögliche Produktsicherheit erreicht wird und der chinesische Lieferant die notwendige Kontrollen dennoch nicht als verdecktes Misstrauen empfindet. Aufgrund der bekannten Pestizidproblematik bei Goji-Produkten aus China mussten wir den Behörden ein schlüssiges Konzept zur Vermeidung der Einfuhr von pestizidbelasteten Waren vorlegen. Durch die Kontrolle im Rahmen des ConCert Programms von IMO, bei der die Ware vor der Verschiffung noch einmal im Hafen verprobt und geprüft wird, war es möglich, alle spezifischen Auflagen der Behörden zu erfüllen und zur Jahreswende 2010/2011 einwandfreie BIO Goji-Beeren zu importieren. Die Zusammenarbeit und Flexibilität von IMO ist hervorragend.“

Wolfgang Wilhelm, Kloth & Köhnken Teehandel GmbH (Bremen), einer der führenden Importeure von Bio-Tees nach Deutschland, der gemeinsam mit IMO die ConCert Inspektion speziell für China aufgebaut hat, lobt die gemeinsame Entwicklungsarbeit: „Wir haben viel und kontrovers über nachhaltige öko-soziale Ideen und Mängel beim Qualitätsmanagement in Teefarmen diskutiert und schliesslich ein effektives, individuelles Programm für alle beteiligten Partner entwickelt. Die zusätzliche Inspektion vor Ort in China schafft ein deutliches Mehr an BIO-Sicherheit. Die diesbezüglichen Erfahrungen sind als sehr gut zu bezeichnen. Sich allein auf die EU-Verordnung für ökologischen Landbau zu beziehen, ist heute nicht mehr ausreichend. Um den Handel und das Ansehen von Bio zu stärken, benötigt der Handel eine effektive Kontrollstellen-Qualität, die auf die individuellen Anforderungen des Handels eingeht und damit zum Erfolg der Unternehmens beiträgt und BIO auch in Zukunft glaubwürdig macht. Um eine solche Entwicklung voranzubringen, werden zusätzliche Beratungsdienstleistungssysteme benötigt. Die individuelle Zusammenarbeit zwischen Beratungsdienstleitern, Kontrollstellen, Produzenten und Händlern, muss auch im Sinne von fairen Handelsbeziehungen und sozialer Entwicklung grundlegende Änderungen erfahren, wie z.B. im neuen „fairbiotea“- Standard. Hierbei ist auch ein deutlich stärkeres Engagement des Handels notwendig.“

Das Institut für Marktökologie (IMO) ist eine renommierte internationale Inspektions- und Zertifizierungsstelle für nachhaltige Produkte. Seit über 20 Jahren ist IMO im Bereich der Zertifizierung von Bio-Produkten weltweit tätig; heute zählt es auch zu den Experten in den Sektoren Fairer Handel und soziale Verantwortung, Naturtextil, verantwortungsvolle Waldwirtschaft, nachhaltige Fischerei & Aquakultur sowie Wildsammlung und Lebensmittelsicherheit. IMO ist eine Abteilung der Schweizer Bio-Stiftung und hat seinen Hauptsitz in Weinfelden, Schweiz. Dieses Büro ist federführend innerhalb der IMOgroup AG, die sich aus 9 eigenständigen internationalen Unternehmen und über 20 kleineren Büros v.a. in Entwicklungsländern zusammensetzt. Die IMOgroup AG beschäftigt weltweit über 400 Experten in 90 Ländern.

Kontakt: Dr. Ines Hensler, Public Relations, Fon: +41 (0) 71 626 0 627, Email: ih@imo.ch Weitere Information: www.imo.ch; www.kktee.de; www.fairbiotea.de, nctnord.vpweb.de

Vom 10. - 13. Februar 2011 nimmt fish4future® zum zweiten Mal an der Messe NATUR in Basel teil. Zum ersten Mal beteiligt sich fish4future® ausserdem am NATUR Kongress in einem „Brennpunkt-Workshop“ zum Thema Fisch.

Freitag, 11. Februar 2011 10.45 bis 12.45 Kongresszentrum der Messe Basel

Unter der Schlagzeile „Fisch wird immer knapper - liefert das MSC-Siegel eine Lösung?“ diskutieren Experten aus unterschiedlichen Bereichen, was notwendig ist, damit Meeresfische und die Vielfalt in unseren Ozeanen erhalten bleiben (Workshop D12-V)

Präsentationen: Mariann Breu,WWF, Marnie Bammert, MSC, Toby Herrlich, fish4future®, Urs Weingartner, Coop

Der Eintrittspreis für den NATUR Kongress: 185 CHF (für unter 25-Jährige 80 CHF).Weitere Informationen unter: www.natur.ch

fish4future ist bionetz.ch-Mitglied. Mitgliedern steht die Website für Unternehmenskommunikation zur Verfügung.

Bayshore SA, das Familienunternehmen in zweiter Generation, feierte am 11. Januar 2011 sein 10-jähiges Bestehen. Die Familie Herrlich ist seit 2001 im schweizerischen Fischhandel tätig und hat sich hauptsächlich auf den Import von tiefgekühlten Süsswasserfischen spezialisiert, um sie via Grossisten in die Schweizer Gastronomie zu verkaufen.

Das Herz für die Fische und ihre Umwelt schlägt laut – so engagiert sich Bayshore SA für eine Zukunft mit Fischen mit Fischprodukten aus nachhaltigen Quellen unter dem Label fish4future® an der vordersten Front im Food Service, um auch dort ein Bewusstsein für verantwortungsvollen Fischeinkauf anzustossen!

Zum 10-jährigen Jubiläum gewährt Bayshore SA mit einem neuen Unternehmensvideo einen ganz besonderen Einblick in ihre Tätigkeitsfelder - wir wünschen Ihnen viel Spass beim Schauen!

"'Die Revolution frisst ihre Kinder' ist eine gängige Redensart. Man könnte den Eindruck bekommen, sie treffe auch für die Entwicklung bei Bio Partner zu." So formulierten wir im Lead der Meldung des 14. August 2010 – unter dem Titel "Bio Partner Schweiz AG: Abschluss der dreijährigen Kurvenstrecke?"

Titel und Lead treffen auch für die aktuellen Ereignisse zu. Erneut ist ein Führungswechsel ist in Gang. Der Verwaltungsrat teilt den Aktionären mit: "Nachdem die Fusionsarbeiten abgeschlossen sind, haben wir uns entschieden, die operative Firmenführung in andere Hände zu geben. ... Herr Menti ist ab sofort frei gestellt. Yves Enderli, Präsident des Verwaltungsrates, übernimmt vorübergehend die operative Führung. Er wird dabei vom gesamten Verwaltungsrat unterstützt, der die Leitung einzelner Projekte direkt verantworten wird." Die Suche nach einem neuen CEO geht los.

bionetz.ch wird in Kürze auf den Vorgang zurückkommen und diesen in den weiteren Zusammenhang stellen.

Ekkharthof

1010_025 Am 10 Dezember, dem Gründungstag von Slow Food (dieser jährte sich zum 21. Mal), verlieh Slow Food Ostschweiz dem Ekkharthof bei Kreuzlingen den "Premio Slow Food". Das war vor allem für die BewohnerInnen des Ekkharthof, die an dieser Leistung mitgearbeitet haben, ein Ereignis. Wie Michael Higi von Slow Food Ostschweiz begründete. erhhielt der Ekkharthof diese Auszeichnung für sein ganzheitliches Landwirtschaftskonzept, welches ganz im Zeichen der Slow Food Philosophie "Gut, Sauber, Fair", gelebt wird. Für den Ekkharthof, der die Produkte in Demeter Qualität mit Menschen mit Behinderung herstellt und verarbeitet, hat der "Slow-Aspekt", der manch anderem Herstellungsbetrieb auch gut tun würde, besondere Bedeutung.

Slow Food steht für:

  • Zugang zu guten, sauberen und fairen Lebensmitteln
  • Biologische Vielfalt in der Landwirtschaft und bei den Lebensmitteln
  • Lebensmittelproduktion in kleinem Massstab
  • Ernährungssouveränität
  • Verteidigung der traditionellen Kulturen und des damit verbundenen Wissens
  • Umweltfreundliche Lebensmittelproduktion
  • Fairen und nachhaltigen Handel

Slowfood

Der Ekkharthof ist bionetz.ch-Mitglied. Mitglieder haben das Recht, die bionetz.ch-Plattform für Unternehmenskommunikation zu nutzen.

Bericht: Matthias Wiesmann

(IMO) - Das neue GOTS Positiv Listen System ermöglicht direkten Zugriff auf alle GOTS konformen Textilchemikalien, die vom Institut für Marktökologie (IMO) für die Verarbeitung von GOTS zertifizierten Textilien zugelassen wurden.

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) wird hinter dem IVN Best Standard als führender Standard für die Verarbeitung von Bio-Textilien angesehen. Neben gesundheitlichen und umweltfreundlichen Kriterien entlang der gesamten Verarbeitungskette verlangt er auch die Einhaltung von sozialen Anforderungen. Während der gesamten Verarbeitung der GOTS konformen Produkte müssen alle chemischen Hilfsmittel den GOTS Kriterien entsprechen und von einer für GOTS zugelassenen Kontrollstelle geprüft werden.

Derzeit sind bereits mehr als 1.000 Farbstoffe und Pigmente einschliesslich einiger Naturfarbstoffe, z.B. aus Pflanzenextrakten, und über 1.500 Textilhilfsmittel von über 100 verschiedenen Anbietern für die Verarbeitung von GOTS Textilien durch IMO zugelassen. “Das neue System markiert einen weiteren Meilenstein in der Herstellung von Bio-Textil und unterstreicht die wichtige Rolle von IMO als Pionier in diesem Sektor“, erklärt Dr. Peter Schaumberger, Geschäftsführer von IMO Schweiz. “IMO war die erste GOTS Zertifizierungsstelle und massgeblich an der Entwicklung des Standards beteiligt. Wir freuen uns, mit dem neuen System einen weiteren zusätzlichen Service für alle unsere Kunden anbieten zu können. Das web-basierte GOTS Positive List System hält sie künftig über die neusten Zugänge und eventuelle Änderungen der Listen der GOTS konformen Textil Farbestoffe und Hilfsmittel auf dem Laufenden.”

Ein weiterer Meilenstein in der Bio-Textil Herstellung: Über 1.000 Farbstoffe und Pigmente sowie über 1.500 Textilhilfsstoffe online unter www.gots-positivelist.imo.ch Textilunternehmen haben direkten Zugriff auf alle Listen zugelassener Farbmittel und Textilzusatzstoffen und finden zusätzliche Information über Beschränkungen und/oder Empfehlungen für den Einsatz der zugelassenen Produkte.

Mechthild Naschke, Leiterin der Abteilung Textil am IMO, ergänzt: “Die Begutachtung von Textilchemikalien erfordert sehr spezifisches Fachwissen auf den Gebieten Textilchemie, (Öko-)Toxikologie sowie der nationalen und internationalen Chemiegesetzgebung. IMO hat bereits früh verschiedene Experten dafür eingestellt, weil die einwandfreie Begutachtung der chemischen Zutaten die wichtigste Voraussetzung für eine GOTS konforme Textilverarbeitung ist. Eine falsche Beurteilung der chemischen Zusatzstoffe verursacht für Färbereien, Nassveredler und Druckereien Zusatzarbeit, weil sie bei Änderungen jeweils ihre Rezepturen neu formulieren müssen. Bewertungsfehler können natürlich sogar zu Rückständen im Endprodukt führen, was wiederum den Ruf einer Marke oder einer Handelskette sowie des GOTS-Labels schädigen würde.”

Chemiezulieferer verwenden das System bereits seit Frühjahr 2010, um sich für eine GOTS Zulassung anzumelden. Sie können den aktuellen Stand der Bewertung online einsehen. Um sicherzustellen, dass alle Anforderungen des GOTS an die chemischen Hilfsmittelstoffe erfüllt werden, gleicht das IMO das Sicherheitsdatenblatt (eine Art Beipackzettel, den die Hersteller mitliefern müssen) mit weiteren Informationen ab, die von jedem Chemiezulieferer bereitgestellt werden. IMO hat auch z.B. das Recht, Analysen von unabhängigen Laboren anzufordern, um bestimmte Inhaltsstoffe zu prüfen.

Background

Über GOTS: Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist 2006 aus einem gemeinsamen Projekt führender Standardgeber entstanden mit dem Ziel, weltweit anerkannte Richtlinien zu definieren, die den Bio-Status von Textilien sicherstellen vom Anbau der Rohmaterialien, über eine umweltfreundliche und sozial verantwortliche Verarbeitung. Erst Mitte 2008 wurde das Label für den Konsumenten eingeführt und erfreut sich seitdem einer sehr hohen Glaubwürdigkeit. Etwa 1.500 Firmen mit 2811 Betriebsstätten in 55 Ländern der Welt wurden 2009 nach diesem Bio-Bekleidungs- und Textilstandard zertifiziert. Die Anzahl der zertifizierten Betriebsanlagen hatte sich gegenüber 2008 um fast 40% erhöht. Der GOTS Standard existiert seit 2006.

Über IMO: Das Institut für Marktökologie (IMO) ist eine der ersten und renommiertesten internationalen Inspektions- und Zertifizierungsstellen für nachhaltige Produkte. Seit über 20 Jahren ist IMO im Bereich der Zertifizierung von Bio-Produkten weltweit tätig. IMO ist eine Abteilung der Schweizer Bio-Stiftung und hat seinen Hauptsitz in Weinfelden, Schweiz. Dieses Büro ist federführend innerhalb der IMOgroup AG, die sich aus 9 eigenständigen internationalen Unternehmen und über 20 kleineren Büros v.a. in Entwicklungsländern zusammensetzt. Die IMOgroup AG beschäftigt weltweit über 350 Experten in 90 Ländern.

IMO zertifiziert Textilunternehmen seit 1992 und bietet heute ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die Produktion von Bio- und nachhaltigen Textilien entlang der gesamten Herstellungskette. 2006 wurde IMO als erste Kontrollstelle für die GOTS Zertifizierung zugelassen und war bereits Jahre zuvor mit seiner Erfahrung massgeblich an der Entwicklung des GOTS beteiligt. Einige der wichtigsten Standardorganisationen im Bereich Biotextil (z.B. IVN, OTA, Soil Association, Demeter und Naturland) schätzen die hohe Qualität der Textilauditierung durch IMO und haben IMO als Inspektions- (und Zertifizierungs-) Stelle für ihre Richtlinien zugelassen.

Die Partnerschaft mit einigen der grössten Textilherstellern, mit grossen Handelsketten wie langzeitigen Bio-Pionieren fördert den nachhaltigen Konsum, die Produktion sowie den Bio-Anbau, der die Naturfasern für GOTS Produkte liefert.

Copyright: IMO, Pressemitteilung vom 16.11.2010/ IMO ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

Kontakt: Dr. Ines Hensler, Public Relations, Fon: +41 (0) 71 626 0 627, Email: ih@imo.ch

Weitere Information: - über GOTS at www.global-standard.org, - über IMO unter www.gots-positivelist.imo.ch und www.imo.ch.

Bio Suisse fördert Bio Swissness - bionetz.ch freut sich mit!

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Die Verbindung von Bio-Qualität mit Herkunft aus der Schweiz oder gar der näheren Region ist schon lange eine Zielsetzung der Biobranche. Der aktuelle Bio Suisse- Förderpreis zeichnet ein Erfolgsprojekt aus, das mit der Zusammenarbeit verschiedener Akteure in Biolandwirtschaft, gewerblicher Verarbeitung und professioneller Vermarktung hoffentlich Schule machen wird.

Für bionetz.ch ist dies eine besondere Freude: Im Rahmen eines Treffens der Bio-BäckerInnen-Gruppe von bionetz.ch organisierten wir vor einigen Monaten zusammen mit Gran Alpin, Alpinavera und Bio Grischun einen Fachaustausch mit den Bündner BerufskollegInnen, der nun zur Etablierung einer an die gewerblichen Bedingungen der Alpinavera-BäckerInnen angepassten Biozertifizierung.

Herzliche Gratulation und danke für die Zusammenarbeit!

bionetz.ch-Kontakt: Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch
Kontakt und Informationen Alpinavera: www.alpinavera.ch
Kontakt und Informationen Bio Suisse: www.biosuisse.ch

Das Institut für Marktökologie (IMO) hat die Regal Springs Tilapia Farm Aquafinca in Honduras als ersten Aquakulturbetrieb nach den Internationalen Standards für Verantwortungsvolle Tilapia Aquakultur (ISRTA) erfolgreich auditiert.

Die Standards wurden als Ergebnis des Tilapia-Aquakultur-Dialogs bereits im Dezember 2009 veröffentlicht.

Die Zertifizierung ist Teil einer Serie von Pilotprojekten, die zwischen WWF und GLOBALG.A.P vereinbart worden sind. Sie wurde bereits am 20. September 2010 durch Prüfer des Instituts für Marktökologie (IMO) durchgeführt. IMO ist eine weltweit tätige Zertifizierungsstelle mit Hauptsitz in der Schweiz, die für Inspektionen gemäss dem GLOBALG.A.P Aquakultur Standard akkreditiert ist und den Anforderungen für Zertifizierungsstellen, die nach den ISRTA Standards zertifizieren wollen, entspricht.

Quelle: www.ascworldwide.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 29.10.2010

Links:

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